Kul­tur und Hei­mat - Fun­da­men­te des Frie­dens“ in „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen inmit­ten Euro­pas“.

Bei­trä­ge der Bil­dungs­for­schung im Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der AEK e.V.

Seit „Öff­nung der Gren­zen“ erscheint die AEK - Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“. Sie ver­mit­telt tau­send­jäh­ri­ge „Kul­tur und Hei­mat, auch als Fun­da­men­te des Frie­dens“.
Die neu­en E-Books: »Ober­pfäl­zisch - eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas“ und 700 Jah­re Kai­ser Karl IV. : „Neu­böh­men“ und „Gol­de­ne Stra­ße“ in der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on „Eure­gio Egren­sis“ ent­wi­ckeln aus her­kömm­li­chen baye­risch -böh­mi­schen Hei­mat­kul­tu­ren dies- und jen­seits des Böh­mer­wal­des „euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven für eine fried­li­che Zukunft“.

Mei­ne „ers­te“ und „zwei­te Hei­mat“ wur­den „Bil­dungs­re­gio­nen mit Qua­li­täts­sie­geln“: die „grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Cham“ und die„Bildungsregion Wittelsbacherland“-Aichach - Fried­berg“, in der im Jah­re 2020 auch die „Baye­ri­sche Lan­des­aus­stel­lung“ statt­fin­det.
Zur „Deutsch-Tsche­chi­schen Lan­des­aus­stel­lung - Kai­ser Karl IV. 2017 in Nürn­berg“ über­reich­te ich dem dama­li­gen „baye­ri­schen Hei­mat­mi­nis­ter“ Dr. Mar­kus Söder - aus Nürn­berg stam­mend - in Mering die neu­es­ten aus­ge­druck­ten E-Books. An Kai­ser Karl IV. erin­nert auch die Ver­lei­hung des „Karls­prei­ses“ an Chris­toph Kar­di­nal Schön­born, Erz­bi­schof von Wien, durch den Spre­cher der Sude­ten­deut­sche Lands­mann­schaft Bernd Pos­selt beim „Sude­ten­deut­schen Tag 2018“ in Augs­burg.

 

Emp­fang des neu­en Schirm­her­ren und der neu­en Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin.

Vor der „Augs­bur­ger Mes­se“ begrü­ße ich als ein Teil­neh­mer der Erleb­nis­ge­nera­ti­on Frau Bür­ger­meis­te­rin Eva Weber und die Her­ren MdL Dr. Vol­ker Ull­rich und MdL Johan­nes Hin­ters­ber­ger. Wir erwar­ten die Ankunft des neu­en Schirm­her­ren Minis­ter­prä­si­den­ten Dr. Mar­kus Söder und der neu­en Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin Kers­tin Schrey­er.

Auch ich hei­ße den neu­en Schirm­her­ren Dr. Mar­kus Söder will­kom­men und erin­ne­re ihn an unse­re „Merin­ger Gesprä­che“ über „euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven in der Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­bach­er­land“.
Der anwe­sen­de Wis­sen­schafts- und Euro­pa­mi­nis­ter a.D. Dr. Tho­mas Gop­pel kennt die „Augs­bur­ger Regi­on“ als ehe­ma­li­ger Jung­leh­rer und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter des Nach­bar­land­krei­ses Lands­berg am Lech gut. Ihm und der Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin Kers­tin Schrey­er stel­le ich die AEK-Stu­di­en­rei­he: “Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sisis“ vor. Ich über­rei­che sie dem Schirm­her­ren und Minis­ter­prä­si­den­ten Dr. Mar­kus Söder.
Bil­dungs­pro­zes­se in grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen för­dern „Kul­tur und Hei­mat als Fun­da­men­te des Frie­dens“!

Zur aktu­el­len „Kreuz­de­bat­te“ über­ge­be ich den Essay „Das Bil­dungs­kreuz mei­ner Hei­ma­ten“. (sie­he dazu das fol­gen­de Buch­ti­tel­bild)! An mein „unter­ge­gan­ge­nes Hei­mat­dorf“ im dama­li­gen Grenz­sperr­ge­biet erin­nert ein „Gedenk­kreuz an der Neu­bäu­er Höhe“. Die poli­tisch umstrit­te­ne Kreuz­de­bat­te ist auch hin­sicht­lich der Ver­trei­bung - in der Nach­fol­ge Chris­ti und „über die Kir­chen­tü­ren hin­aus“ - nach­den­kens­wert (sie­he dazu: „Tri­lo­gie der Kirch­lich­keit“)( Link zum Bei­trag vom 8. Sep­tem­ber 2017: 21. Inter­na­tio­na­ler Kon­gress Renova­bis in der Hoch­schu­le für Phi­lo­so­phie in Mün­chen: Besin­nung auf ein „euro­päi­sches Wer­te­fun­da­ment“, auch eine „euro­pa­päd­ago­gi­sche Bil­dungs­auf­ga­be“)!

 

Der Hei­mat­kreis Bischoft­e­i­nitz beim „Sude­ten­deut­schen Tag 2018“ in Augs­burg.

Der Hei­mat­kreis Bischoft­e­i­nitz / Horšovs­ký Týn gehört nun zur „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on Cham“ mit Qua­li­täts­sie­gel. Schon zur „Gebiets- und Schul­re­form 1972“ war der Groß­kreis Cham ein bei­spiel­haf­tes Vor­lauf­mo­dell, das ich am „Baye­ri­schen Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung“ in Mün­chen betreu­te.

Das CENTRUM BAVARIA BOHEMIA (CeBB) in Schön­see ist offi­zi­ell eine grenz-über­schrei­ten­de „Koor­di­nie­rungs­stel­le für die baye­risch-tsche­chi­sche kul­tu­rel­le Zusam­men­ar­beit im Auf­trag des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums“.

Die CeBB-Home­page www.bbkult.net ist auch mit mei­ner Home­page www.waldemar-nowey.de „For­schungs­in­sti­tut Now­eya­na“ ver­linkt. Schön­see und mein Geburts­ort an der „Neu­bäu­er Höhe“ ver­bin­det der Plat­ten­berg / Vel­ký Zvon.
Am 6. Juni 2008 tagt das BeBB in der Gemein­de Waier/Rybnik an der Rad­bu­sa, zu der jetzt auch die „Wüs­tung Neubäu/Novosedlý“ mit einem „Erin­ne­rungs­kreuz“ gehört.

Inter­es­siert besu­che ich auch den „CeBB-Stand beim Sude­ten­deuts­hen Tag“ in der Mes­se Augs­burg. Die neue wis­sen­schaft­li­che Lei­te­rin Dr.Veronika Hof­in­ger - mit der Regi­on ver­traut - dis­ku­tiert auch zum The­ma: „Unse­re Hei­mat - Kul­tur­er­be Euro­pas“.

Furth im Wald ist Part­ner­stadt des Hei­mat­krei­ses Bischoft­e­i­nitz . Dr. Mar­kus Söder ist auch Schirm­herr des „Fur­ther Dra­chen­stichs 2018“ - ein seit einem hal­ben Jahr­tau­send auf­ge­führ­tes Volks­schau­spiel. Es ist ein „ein­ma­li­ges und sehr nach­denk­li­ches Kul­tur­gut inmit­ten Euro­pas“, das auch welt­weit beach­tet wird und von der UNESCO als „Welt­kul­tur­er­be“ aus­ge­zeich­net ist.

Am 19. Mai 2018 wur­de in Schütt­wa / Šit­boř ein Denk­mal des dort gebo­re­nen Johan­nes von Schütt­wa (1350−1414) ent­hüllt und vom Pils­ner Alt­bi­schof Fran­tišek Rad­kovs­ký geweiht. Johan­nes von Schüttwa/Tepl/Saaz schrieb 1401 den “Acker­mann aus Böh­men“, ein „euro­päi­sches Schrift­werk eger­län­der Hei­mat­kul­tur“ (sie­he Buch­ti­tel­blatt unten).

Schütt­wa / Šit­boř gehört jetzt zu Ron­sperg / Poběžo­vice. Von dort stammt auch Graf Richard Niko­laus von Cou­den­ho­ve-Kal­er­gi, der „Begrün­der der euro­päi­schen Idee“.

Mit der Bischoft­e­i­nit­zer Hei­mat­kreis­fah­ne zum Got­tes­dienst und zur Haupt­kund­ge­bung in der Schwa­ben­hal­le der Mes­se Augs­burg.

 

Beim Stand des Arbeits­krei­ses Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der AEK e.V.

Am AEK-Stand mit AEK-Schatz­meis­ter Hubert-Franz  Schweit­zer. Der  2. AEK-Vor­sit­zen­de Oswin Dotzau­er foto­gra­fier­te:

Auf die AEK-Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ wird hin­ge­wie­sen, die auch unter www.aek-ev.de und unter www.mering.de teil­wei­se voll­in­halt­lich und kos­ten­frei abruf- und / oder aus­druck­bar ist.
Sie ist auch aus deut­schen und tsche­chi­schen Natio­nal-, Uni­ver­si­täts- und Hei­mat- Biblio­the­ken aus­leih­bar.

 

Zita­te beim „Sude­ten­deut­schen Tag 2018“ in Augs­burg:

  • Bernd Pos­selt, Spre­cher der Sude­ten­deut­schen Volks­grup­pe, in „Sude­ten­deut­sche Zei­tung“ vom 18.Mai 2018, Sei­te 1 unter „Die Wie­der­ge­burt der Hei­mat“:
    „Es war ein Sude­ten­deut­scher aus Ron­sperg am Über­gang vom Eger­land zum Böh­mer­wald, Graf Richard Cou­den­ho­ve-Kal­er­gi, der schon 1922, die Gegen­mit­tel gegen die gefähr­li­chen Erkran­kun­gen, die im Natio­na­lis­mus wur­zeln, bereit­hielt: Zer­schnei­den­de Gren­zen nicht gewalt­sam ver­än­dern, son­dern gemein­schaft­lich ver­geis­ti­gen …“.
  • Schirm­herr Minis­ter­prä­si­dent Dr. Mar­kus Söder, ehe­ma­li­ger Euro­pa- und Hei­mat­mi­nis­ter, in „Sude­ten­deut­scher Zei­tung“ vom 25.Mai 2018, Sei­te 3 unter „Die Gut­wil­li­gen auf bei­den Sei­ten soll­ten sich unter­ha­ken“:
    „In der Tat sind die Sude­ten­deut­schen der Vier­te Stamm … Dass Bay­ern heu­te so gut dasteht, dass Deutsch­land heu­te so stark gewor­den ist, liegt zum gro­ßen Anteil an den Ver­trie­be­nen, den Sude­ten­deut­schen …
    Was ist die Iden­ti­tät unse­res Lan­des? Nun, wir sind ein Land, das christ­lich-abend­län­disch geprägt ist, mit jüdi­schen und huma­nis­ti­schen Wur­zeln… Natür­lich ist das Kreuz in ers­ter Linie ein reli­giö­ses Sym­bol … Was hat es so fas­zi­nie­rend gemacht? Respekt. Nächs­ten­lie­be. Tole­ranz … Genau die­se Wer­te übri­gens füh­ren am Ende zur Men­schen­wür­de.“
    Wir brau­chen ein Euro­pa, das zusam­men­wächst in gemein­schaft­li­chem Ver­ständ­nis und der Iden­ti­tät der Bür­ger.“
  • Karls­preis­trä­ger Chris­toph Kar­di­nal Schön­born, Erz­bi­schof von Wien, am 22.Jänner 1945 in Skal­ken bei Leit­me­ritz im Sude­ten­land gebo­ren, in „Sude­ten­deut­scher Zei­tung“ vom 25.Mai 2018, Sei­te 7 unter »Der Glau­be ist die Hei­mat hin­ter der ver­lo­re­nen Hei­mat«:
    „Kurz vor Kriegs­en­de gebo­ren, habe ich die Hei­mat nicht bewusst erle­ben kön­nen. Um so mehr war sie gegen­wär­tig in den Erzäh­lun­gen und Erin­ne­run­gen der Eltern- und Groß­el­tern­ge­nera­ti­on über die mäh­ri­sche Hei­mat mei­ner Mut­ter Brünn, Wischau, Rat­schitz … Die böh­mi­sche Hei­mat des Vaters, Luka­nitz bei Pil­sen, Prag, Skal­ken bei Leit­me­ritz …“
    (sie lag also auch in der „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ ) .
    „Wir haben die Hei­mat ver­lo­ren, aber nicht den Glau­ben. Der Glau­be ist uns Hei­mat. In Gott, in Chris­tus sind wir gebor­gen … Es stimmt, wir haben alles ver­lo­ren , aber das Wich­tigs­te haben wir nicht ver­lo­ren: die Frei­heit!