Sieb­zig- und acht­zig­jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Steinacher Schüler(innen) ver­ges­sen ihre „Ein­klas­si­ge Schu­le“ nicht:
Im Schul­jahr 195253 war ich Schul­lei­ter der „Ein­klas­si­gen Volks­schu­le Stein­ach“. 15 Jah­re lei­te­te ich auch den Kir­chen­chor in Stein­ach.

Mei­ne ehe­ma­li­gen Schüler(innen) luden mich zu allen sie­ben Klas­sen­tref­fen ein und ich war immer unter ihnen. An das 6. Schü­ler­tref­fen erin­nert auch im Inter­net unter „Schul­his­to­ri­sches Klas­sen­tref­fen in Stein­ach bei Mering“. Die­ser Bei­trag ist aus www.waldemar-nowey.de unter Aktu­el­les vom 7. Novem­ber 2015 abruf- und / oder aus­druck­bar.

Sieb­zig- und acht­zig­jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Volks­schü­ler erzäh­len eine „hun­dert­jäh­ri­ge baye­ri­sche Schul­ge­schich­te“ exem­pla­risch vor 0rt:

Beim gesel­li­gen Zusam­men­sein im Land­ho­tel Gast­hof Huber in Stein­ach begrüß­te Hugo Schlem­mer alle Teilnehmer(innen) - „damals „Ler­nen­de“ und einen „Leh­ren­den“: den dama­li­gen Schul­lei­ter. In einer Schwei­ge­mi­nu­te gedach­ten wir der ver­stor­be­nen Schüler(innen) und Lehrer(innen).

Nach der Dank­sa­gung für die Ein­la­dung erin­ner­te ich an die päd­ago­gisch schwie­ri­ge dif­fe­ren­zier­te Unter­richts­ge­stal­tung für alle acht Jahr­gangs­stu­fen, Direkt­un­ter­richt, Stil­l­ar­beit in Grup­pen, Hel­fer­sys­tem, Schul­rats­be­su­che, aber auch an hei­mat­kund­li­che Schul­fahr­ten, kirch­li­che Wall­fahr­ten, Schul­kon­zer­te, Aus­stel­lun­gen, Schul­gar­ten­ver­su­che, Sand­kas­ten­aus­stel­lun­gen, Thea­ter­auf­füh­run­gen, Eltern­aben­de, Weih­nachts­fei­ern und Faschings­ver­an­stal­tun­gen.

Rudolf Guha las aus der „Schul­chro­nik“ und zitier­te „Merk­sät­ze zur Ent­wick­lung der „Ein­klas­si­gen Volks­schu­le Stein­ach“, die mit der „Gebiets- und Schul­re­form 1972“ auf­ge­löst und in die „Grund- und Haupt­schu­le ( jetzt Mit­tel­schu­le ) Mer­ching“ inte­griert wur­de. Stein­ach gehört jetzt zur Gemein­de Mer­ching im „Wit­tels­bach­er­land“.

Als 92-jäh­ri­ger baye­ri­scher Bil­dungs­for­scher und ehe­ma­li­ger „Steinacher Schul­lei­ter“ inter­es­sier­ten mich ins­be­son­de­re die Schul- und Berufs­lauf­bah­nen mei­ner ehe­ma­li­gen „Ein­klass-Schü­ler“ und deren Kin­der und Enkel:

Vie­le mei­ner „Mäd­chen“ und „Buben“ arbei­te­ten in der Land­wirt­schaft, in Ver­kaufs­lä­den und Ver­wal­tungs­bü­ros. Bei Land­wirt Leon­hard Oswald in Stein­ach kauf­te ich schon öfter Spar­gel. Der Augs­bur­ger Archi­tekt Fritz Pimpl und der Steinacher Maler­meis­ter Wil­helm Bich­ler hal­fen mir sogar beim Haus­bau in Mering.
Jetzt sind alle mei­ne ehe­ma­li­gen Schüler(innen) schon lan­ge Rentner(innen) oder Pen­sio­nä­re / Pen­sio­nä­rin­nen. Sie bewun­dern nun die „digi­ta­li­sier­te Enkel­ge­nera­ti­on“.

Doch auch schon der der­zei­ti­ge „Klas­sen­spre­cher des Schü­ler­tref­fens“ Hugo Schlem­mer schickt Mit­tei­lun­gen und Berich­te zum Klas­sen­tref­fen per Mail. Kin­der und Enkel haben schon Smart­pho­ne. Sie kön­nen auch die­sen „Inter­net­be­richt zum Steinacher Klas­sen­tref­fen“ und auch mei­ne E-Books online über mei­ne Home­page oder aus www.mering.de / Now­eya­na lesen und den teil­neh­men­den Eltern und Groß­el­tern über­mit­teln. Bes­ten Dank!