Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

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Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

Wert­ori­en­tier­te Füh­rung in sozia­ler Ver­ant­wor­tung

Der Lan­des­vor­stand lud zu „Infor­ma­tio­nen über die aktu­el­le Situa­ti­on der Staat­li­chen Schul­äm­ter, Mit­wir­kung an ver­bands­in­ter­nen Ent­schei­dun­gen (Anträ­ge, Neu­wah­len)“ und zu „vie­len Begeg­nun­gen“ ein.

Zum The­ma: „Wer­te erfah­ren, reflek­tie­ren, erle­ben“ refe­rier­te am 10.11.2017 Stu­di­en­di­rek­to­rin Clau­dia Reich­mann vom „Staats­in­sti­tut für Schul­qua­li­tät und Bil­dungs­for­schung“ in Mün­chen.

In sei­ner Fest­re­de bezog sich der Lan­des­vor­sit­zen­de Die­ter Lang auf den Sozi­al­psy­cho­lo­gen der LMU Mün­chen, Prof. Dr. Die­ter Frey: „Huma­nis­ti­sche Füh­rung“ sei geprägt von „Vor­bild, Ver­pflich­tung und Ver­ant­wor­tung“ und bedür­fe „Kom­mu­ni­ka­ti­on, Koope­ra­ti­on und Kom­pe­tenz“. In die­sem State­ment könn­ten sich auch die baye­ri­schen Schul­rä­te „wie­der­fin­den“, ins­be­son­de­re in den Auf­ga­ben­be­rei­chen „Per­so­nal­ver­sor­gung“, „Per­so­nal­qua­li­fi­ka­ti­on“, „Struk­tur und Auf­ga­be der Schul­auf­sicht“ sowie „Schul­ver­wal­tung - Schul­ver­wal­tungs­sys­te­me“.

Ganz im Sin­ne einer „wert­ori­en­tier­ten Füh­rung“ sei die „Her­ein­nah­me der Ämter in die Wei­ter­ent­wick­lung der Struk­tur, die Eru­ie­rung von Mög­lich­kei­ten der Ver­ein­heit­li­chung und der Nut­zung von Syn­er­gie­ef­fek­ten“.

Aus Erfah­run­gen in „30 Jah­ren Baye­ri­scher Bil­dungs­for­schung“ hal­te auch ich „die Ver­ein­heit­li­chung der Daten­sys­te­me, die Ein­hal­tung des Daten­schut­zes, die Mög­lich­keit der Daten­ab­fra­ge auf jeder der vier Ebe­nen (der Schul­auf­sicht)“ für sinn­voll.

In sei­nem Fest­vor­trag erklär­te der baye­ri­sche Bil­dungs­mi­nis­ter Dr. phil. Lud­wig Spa­en­le: „Die Schul­auf­sichts­be­am­ten leis­ten mit ihren Enga­ge­ment einen wich­ti­gen Bei­trag, die Bil­dungs­land­schaft im Frei­staat ver­ant­wor­tungs­voll mit­zu­ge­stal­ten“ … „Als wert­vol­le Part­ner behal­ten unse­re Schul­äm­ter und die Regie­run­gen die Anfor­de­run­gen vor Ort im Blick“: Bil­dung geschieht in über­schau­ba­ren Klein­räu­men. Regio­na­li­tät ist eine Bil­dungs­qua­li­tät!

Der Bil­dungs­mi­nis­ter dank­te dem „Baye­ri­schen Schul­rä­te­ver­band“ auch „für die viel­fäl­ti­gen Impul­se“.

Auch aus mei­ner Sicht ist z.B. Digi­ta­li­sie­rung eine päd­ago­gi­sche Auf­ga­be, die auch in der anschlie­ßen­den Podi­ums­dis­kus­si­on mit Weih­bi­schof Dr.Anton Losin­ger, Mdgt. Wal­ter Gremm, BLLV-Prä­si­den­tin Simo­ne Fleisch­mann, KEG-Lan­des­vor­sit­zen­der Ursu­la Lay und dem BSV-Lan­des­vor­sit­zen­den Die­ter Lang über­zeu­gend bespro­chen wur­de.

 

Haupt­schu­len wer­den Mit­tel­schu­len:

Am „Baye­ri­schen Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung in Mün­chen“, unter Kul­tus­mi­nis­ter Dr. jur. Lud­wig Huber gegrün­det, erar­bei­te­te ich die Pilot­stu­die „Modell­haupt­schu­le in Bay­ern“ zur „Gebiets- und Schul­re­form 1972“. Dr. phil. Lud­wig Spa­en­le ent­wi­ckel­te die Haupt­schu­len im Schul­jahr 201112 zu berufs- und stu­di­en­ori­en­tier­ten Mit­tel­schu­len.

 

Bil­dungs­re­gio­nen in Bay­ern:

2015 ver­lieh Dr. Spa­en­le dem Land­kreis Cham das „Qua­li­täts­sie­gel grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on“, mei­ner „grenz­über­schrei­ten­den Geburts­hei­mat“ (Link zum Bei­trag), und dem Land­kreis Aich­ach-Fried­berg das „Qua­li­täts­sie­gel Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­ba­cher Land“, mei­ner „zwei­ten Hei­mat“.

 

Lan­des­aus­stel­lun­gen

Für 2020 geneh­mig­te das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um die „Baye­ri­sche Lan­des­aus­stel­lung im Wit­tels­ba­cher Land“.

Zur „Baye­risch-Tsche­chi­schen Lan­des­aus­stel­lung - 700 Jah­re Kai­ser Karl IV.“ wur­de 2016 das „Cen­trum Bava­ria-Bohemia CeBB“ in Schön­see „Koor­di­nie­rungs­stel­le für die Zusam­men­ar­beit auf kul­tu­rel­lem Gebiet zwi­schen Bay­ern und Böh­men“. (Link zur Kul­tur­da­ten­bank)

Dafür dank­te ich Dr. Lud­wig Spa­en­le per­sön­lich und über­reich­te ihm ein Beleg­ex­em­plar des E-Books: 700 Jah­re Kai­ser Karl IV.: „Neu­böh­men“ und „Gol­de­ne Stra­ße“ in der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on „Eure­gio Egren­sis“. (Link zum E-Book)

 

Ein uner­war­te­tes Wie­der­se­hen:

In „30 Jah­ren Baye­ri­scher und Böh­mi­scher Bil­dungs­for­schung“ arbei­te­te ich mit dem befreun­de­ten MDgt. Dr.phil. Hel­mut Witt­mann weg­wei­send zusam­men.

Nach „Öff­nung der Gren­zen“ war er auch bei mei­nen uni­ver­si­tä­ren AEK-Kol­lo­qui­en zur „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ an der Wirt­schafts­fa­kul­tät Eger / Cheb der Uni­ver­si­tät Pil­sen / Plzeň und an der Uni­ver­si­tät Würz­burg dabei:

Euro­pa­po­li­tik braucht drin­gend „euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven“!

Bei der „Lan­des­ver­samm­lung des Baye­ri­schen Schul­rä­te­ver­ban­des 2017“ begeg­ne­ten wir uns, bei­de in Freu­de und Dank­bar­keit. Wir erin­ner­ten an die kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums mit der „Baye­ri­schen Bil­dungs­for­schung“ seit der „Gebiets- und Schul­re­form 1972“.

Wort­got­tes­dienst am Kirch­weih­sams­tag in St. Micha­el

Um 15:00 Uhr begann das Klas­sen­tref­fen in der der Kir­che St.Michael. Sieb­zig­jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Schüler(innen) bete­ten mit der neun­zig­jäh­ri­gen ehe­ma­li­gen Rek­to­rin Inge­borg Oster­mei­er und dem eben­falls neun­zig­jäh­ri­gen ehe­ma­li­gen Ober­leh­rer Wal­de­mar Now­ey auch für sieb­zehn schon ver­stor­be­ne Mitschüler(innen).

In Erin­ne­rung an die gemein­sa­me Schul­zeit fei­er­ten wir Dank­got­tes­dienst, mit Dia­kon Tino Zani­ni, einem ehe­ma­li­gen Merin­ger Schü­ler, der auch sei­ner zehn­jäh­ri­gen Dia­ko­nats­wei­he gedach­te. In der Pre­digt rief er zur Dank­bar­keit auf. Wir soll­ten auch „mutig in die Zukunft“ und „gläu­big nach oben schau­en“.

Vor der St.Michaelskirche ent­stand das nach­ste­hen­de Grup­pen­fo­to. Bei vor­he­ri­gen Klas­sen­tref­fen tra­fen wir uns schon oft in der reno­vier­ten Wall­fahrts­kir­che St.Franziskus: sie­he unter 8.Oktober 2011, 12. Okto­ber 2013 ff. Zur Wie­der­eröff­nung mit dem Augs­bur­ger Diö­ze­san­bi­schof Dr. Kon­rad Zdar­sa am 4.0ktober 2017.

Das berühm­te Pre­del­len­ge­mäl­de am Ben­no­al­tar: „Anbe­tung der Köni­ge“ des öster­rei­chi­schen Barock­ma­lers Franz Sig­rid d. Ä. (1727 – 1803), von 1754 – 1762 bischöf­li­cher Hof­ma­ler in Augs­burg, wur­de zur Kir­chen­tü­re hin ver­setzt. Die drei Haupt­al­tä­re der St. Micha­els­kir­che stam­men von Wen­ces­laus Franz Leo­pold Prie­cz, der 1736 in Prag gebo­ren wur­de, und Hof­ma­ler in Mün­chen war. Bei­de Künst­ler ori­en­tier­ten sich an dem Wie­ner Paul Tro­ger (1698 – 1762). Ver­glei­che sei­nes „Salz­bur­ger Drei­kö­nigs­ge­mäl­de“ mit der „Anbe­tung der Köni­ge“ in St. Fran­zis­kus und den Haupt­al­tä­ren in St. Micha­el, ins­be­son­de­re mit dem rech­ten „Rosen­kranz-Altar“, sind ange­bracht: sie­he „Aktu­el­les“ unter 90.Geburtstag!

 

Gesel­li­ges Zusam­men­sein beim Kir­chen­wirt

Josef Ken­ner­knecht, Ehren­vor­sit­zen­der des CSU-Orts­ver­ban­des Mering, begrüß­te die Ver­samm­lung. Er erin­ner­te an kirch­li­che und schu­li­sche Erfah­run­gen mit Ober­leh­rer Now­ey: Bei der Kom­mu­ni­on habe er uns „Seg­ne Du Maria …“ vor­ge­sun­gen, in der Schu­le erzähl­te er auch aus sei­ner Kriegs­ge­fan­gen­schaft, ließ uns Flug­zeug­mo­del­le bau­en und nach anstren­gen­den Mathe­ma­tik­stun­den in der Pau­se Fuß­ball­spie­len.

Ich dank­te Josef Ken­ner­knecht, Rena­te Streit und Die­ter Schö­ning für die Ein­la­dung. Dem Orga­ni­sa­ti­ons­team herz­li­chen Dank auch für den prä­sen­tier­ten Bild­band Mei­ne Schul­zeit in Mering: Idee und Gestal­tung Die­ter Schö­ning und Wil­li Zwick. Fotos von R. Karl, H. Har­tung, A. Sand­meir, J. Ken­ner­knecht, J. Wasch­ke, G. Vöst und R. Klem­mer.

Die Teilnehmer(innen) kamen von weit her, Lotar Schaf­rot sogar aus Aus­tra­li­en. Alle fei­er­ten das Wie­der­se­hen in Mering bis spät in die Nacht hin­ein.

Zum „Merin­ger Patro­zi­ni­ums­fest“ zele­brier­te Kar­di­nal Ger­hard Lud­wig Mül­ler am Sonn­tag, den 24.09.2017, ein Pon­ti­fi­kal­amt. Er war von 2012 bis 2017 Prä­fekt der „Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re“ im Vati­kan und vor­her, von 2002 bis 2012, Bischof von Regens­burg. Als sol­cher zele­brier­te er am 20. Juli 2007 in mei­ner Hei­mat­be­zirks­stadt Hostau/Hostouň im Böh­mer­wald auch einen Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst. Glau­be ver­ei­ne die Bis­tü­mer Pilsen/Plzeň und Regens­burg, sag­te er in sei­ner Pre­digt.

Beim Emp­fang im „Papst Johan­nes Haus“ in Mering  dank­te ich ihm für den Got­tes­dienst im Jah­re 2007 in mei­ner „ers­ten Hei­mat“, den ich damals als „Acht­zig­jäh­ri­ger“ mit­fei­er­te, und für sein Kom­men in mei­ne „zwei­te Hei­mat“ 2017 nach Mering, wo ich als „Neun­zig­jäh­ri­ger“ mit ihm für ein fried­li­ches Euro­pa bete­te.

Hostau/Hostouň ist Part­ner­stadt der baye­ri­schen Kreis­stadt Dil­lin­gen a. d. Donau. In zwei­ter erwei­ter­ter Auf­la­ge erschien 2001 zum „Dil­lin­ger Tag der Hei­mat“ die Publi­ka­ti­on: „Zwi­schen Dil­lin­gen und Hostau  - eine euro­päi­sche Bil­dungs­re­gi­on“. Dafür wur­de mir die „Dil­lin­ger Stadt­me­dail­le“ ver­lie­hen.

Als Stu­di­en­di­rek­tor des „Baye­ri­schen Staa­t­in­sti­tu­tes für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung“ war ich auch Mit­be­grün­der des „Insti­tu­tes Leh­rer­fort­bil­dung“ in Dil­lin­gen a .d. Donau. Mei­ne Vor­trä­ge the­ma­ti­sier­ten auch dort „Euro­pa­päd­ago­gik in grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen“.

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