Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

Siehe auch Wikipedia und Google+.

Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

Die „Fried­ber­ger All­ge­mei­ne“ berich­te­te am Mitt­woch, 7. Novem­ber 2018, Sei­te 2, über das „70er-Klas­sen­tref­fen in Mering“:

Vor der Gebiets- und Schul­re­form 1972
Von 1955 bis 1960 war ich Leh­rer, bis 1966 Ober­leh­rer an der Kna­ben­volks­schu­le Mering. Die nun sieb­zig­jäh­ri­gen ehe­ma­li­gen Schü­ler des Geburts­jahr­gan­ges 1948 führ­te ich als Klas­sen­leh­rer von der 2. über die 4./ 6./ 7. Jahr­gangs­stu­fen in die abschlie­ßen­de 8. Jahr­gangs­stu­fe.

Als Klas­sen­leh­rer der 8. Jahr­gangs­stu­fe absol­vier­te ich auch ein Pro­mo­ti­ons­stu­di­um von 1960 bis 1965 an der LMU Mün­chen. Mei­ne „Merin­ger Acht­kläss­ler“ unter­stütz­ten mei­ne Uni­ver­si­täts­stu­di­en und hal­fen begeis­tert bei mei­ner Dis­ser­ta­ti­on: „Pro­ble­me und Mög­lich­kei­ten der Volks­schul­ober­stu­fe im tech­ni­schen Zeit­al­ter“.

Zu mei­nem 90. Geburts­tag besuch­ten die Klas­sen­spre­cher Hafen­rich­ter und Ollrom - jetzt pen­sio­nier­te Inge­nieu­re - das „For­schungs­in­sti­tut Now­eya­na“ und betrach­te­ten die Dok­tor­ar­beit ihres ehe­ma­li­gen Ober­leh­rers nach­denk­lich (Link zum Bei­trag vom 17. März 2017). Sie war eine Vor­lauf­stu­die zur Ent­wick­lung der „Modell­haupt­schu­len in Bay­ern“ am Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung zur Gebiets- und Schul­re­form 1972.

Eine Schü­ler- und eine Leh­rer­ge­nera­ti­on der Nach­kriegs­zeit
1948 - im Geburts­jahr mei­ner Schü­ler - wur­de ich vom „Such­dienst des Baye­ri­schen Roten Kreu­zes“ als Kriegs­ge­fan­ge­ner im Kau­ka­sus gefun­den. Dar­an dach­te ich auch beim Dank­got­tes­dienst in der reno­vier­ten baro­cken St. Fran­zis­kus-Kapel­le mit dem Pal­lot­ti­ner­pa­ter Wil­fried Kunz, der sei­nen 75.Geburtstag fei­er­te.

Eine Erleb­nis- und eine Enkel­ge­nera­ti­on
Ich dank­te auch dafür, dass ich als „Spät­heim­keh­rer“ einst „Nach­kriegs­schü­ler“ unter­rich­ten und erzie­hen durf­te. Als ein über­le­ben­der Zeit­zeu­ge über­mit­tel­te ich Ihnen ver­ant­wor­tungs­voll Zeit­ge­schich­te.

Euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven für die Inter­net­ge­nera­ti­on
Über mei­ne Home­page www.waldemar-nowey.de errei­chen mei­ne Erleb­nis­be­rich­te und E-Books auch wei­ter­hin die „euro­päi­sche Enkel­ge­nera­ti­on“. In „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen“ bewir­ken sie frie­den­stif­ten­de Euro­pa­päd­ago­gik.

Geden­ken an die ver­stor­be­nen Schüler(innen) und Lehrer(innen)
Gemein­sam mit den ehe­ma­li­gen Schü­le­rin­nen der 8. Mäd­chen­klas­se und ihrer ehe­ma­li­gen Leh­re­rin Maria Kret­sch­mer gedach­ten wir der inzwi­schen ver­stor­be­nen Mitschüler(innen) und Lehrer(innen). Wir bete­ten für sie.

Erin­ne­run­gen an die gemein­sa­me Schul­zeit
Beim gemüt­li­chen Zusam­men­sein im „Restau­rant Schlos­ser­wirt“ erin­ner­ten ehe­ma­li­ge Schü­ler auch an mei­ne „Leh­rer­wirk­sam­keit“: Sie refe­rier­ten über mei­ne Erleb­nis­be­rich­te aus rus­si­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft, die u.a. im E-Book: „Jugend zwi­schen Krieg und Frie­den“ aus www.mering.de abruf- und / oder aus­druck­bar sind.

Zur vor­be­ruf­li­chen Bil­dungs­ar­beit wur­de auch über Arbeits­leh­re und Werk­un­ter­richt - ins­be­son­de­re über den „Segel­flug­mo­dell­bau“ - begeis­tert berich­tet.

Zur Poli­ti­schen Bil­dung blieb der „Schü­ler­wett­be­werb 1962“ des Baye­ri­schen Land­ta­ges und der Poli­ti­schen Aka­de­mie Tutz­ing nicht ver­ges­sen: „Wie Volks­ver­tre­ter für unse­re Hei­mat­ge­mein­de tätig sind“ ( sie­he fol­gen­de Urkun­de ).

Bil­dungs­we­ge und Berufs­lauf­bah­nen
Zur spä­ten Stun­de las ich aus mei­nem „Noten­büch­lein“ die Namen aller anwe­sen­den ehe­ma­li­gen Schü­ler vor. Ich frag­te die jet­zi­gen „Pen­sio­nis­ten“ und „Rent­ner“ nach ihren aus­ge­üb­ten Beru­fen: Auf dem Zwei­ten Bil­dungs­weg wur­den auch aka­de­mi­sche Beru­fe erreicht (z.B. : Apo­the­ker, Gym­na­si­al­leh­rer).

Wün­sche und Geschen­ke zum Abschied
Von allen anwe­sen­den „Buben“ und „Mäd­chen“ ver­ab­schie­de­te ich mich ein­zeln, dank­te auch für die Geschen­ke mit bes­ten Wün­schen für die Zukunft.

Beson­de­rer Dank für den Got­tes­dienst:
Ich dank­te Herrn Pater Wil­fried Kunz für die ein­drucks­vol­le Got­tes­dienst­ge­stal­tung herz­lich. Er stammt aus dem Schwarz­wald. Daher über­reich­te ich ihm das Buch: „Ein selt­sa­mes Hei­ma­t­er­leb­nis - Im Schwarz­wald nie­der­ge­schrie­ben“.

Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung 25 Jah­re Renova­bis Erin­ne­rung und Auf­bruch – Wege zur Ver­söh­nung in Euro­pa

Auf dem Frei­sin­ger Dom­berg
Vom „ Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Katho­li­ken“ ange­regt, grün­de­te die „Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz“ am 3. März 1993 das „Ost­eu­ro­pa-Hilfs­werk Renova­bis“: „Du wirst erneu­ern“. Renova­bis­kon­gres­se began­nen im Sep­tem­ber 1993 im „Kar­di­nal-Döpf­ner-Haus“ auf dem Frei­sin­ger Dom­berg. Im dor­ti­gen „Spät­heim­keh­rerlehr­gang“ bestand ich 1951 die Lehr­amts­prü­fung in Bay­ern und erleb­te die Pries­ter­wei­he vom gleich­alt­ri­gen Joseph Ratz­in­ger, dem spä­te­ren Papst Bene­dikt XVI.

Erin­ne­rung an das Kriegs­en­de
Nach einem kriegs­be­ding­ten Abschluss an der Leh­rer­bil­dungs­an­stalt in Eger 1944 kam ich am 5. Mai 1945 von einer Pra­ger Aus­bil­dungs­ka­ser­ne aus in eine fünf­jäh­ri­ge rus­si­sche Kriegs­ge­fan­gen­schaft in den Kau­ka­sus. Mei­ne Fami­lie wur­de 1946 aus dem Eger­land in den Frei­staat Bay­ern ver­trie­ben.

Auf­bruch : nach Ver­trei­bung, Kriegs­ge­fan­gen­schaft und „Öff­nung der Gren­zen“
Nach „Öff­nung der Gren­zen 1989/90“ prä­sen­tier­te ich 1991: „Bil­dungs­re­gi­on der offe­nen Gren­zen inmit­ten Euro­pas“ bei der „AEK-Begeg­nung“ des „Arbeits­krei­ses Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der e.V .: www.aek-ev.de in Markt­red­witz. Die­se Pilot­stu­die war 1994 Dis­kus­si­ons­grund­la­ge des AEK- Sym­po­si­ums an der Wirt­schafts­fa­kul­tät Cheb / Eger der Uni­ver­si­tät Plzeň / Pil­sen.
Link zum Bei­trag vom 17. Okto­ber 2013 „An der Fakul­tät Eger / Cheb“
Link zum Bei­trag vom 8. Sep­tem­ber 2017 »Renova­bis­kon­gress 2017«

Ein Weg zur Ver­söh­nung in Euro­pa
Nach einem „Spät­heim­keh­rer-Klas­sen­tref­fen“ in Frei­sing stell­te ich schon 1993 bei einem ers­ten „Inter­na­tio­na­len Kon­gress Renova­bis“ das E-Book: „Als Woj­na Ple­ny-Pil­ger („Kriegs­ge­fan­ge­nen­pil­ger“) durch das hei­li­ge Russ­land“ vor. Es beschreibt die „Augs­bur­ger Pil­ger­fahrt“ vor 30 Jah­ren, vom 2.-17. Sep­tem­ber 1988, anläss­lich der „Tau­send­jahr­fei­er der Chris­tia­ni­sie­rung Russ­lands“.

Christ­li­che Euro­pa­päd­ago­gik in grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen
Als Grup­pen­lei­tet Bil­dungs­for­schung im „Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der e.V.“ initi­ier­te ich uni­ver­si­tä­re Sym­po­si­en zu „Grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen“, z.B. in der Aula der Uni­ver­si­tät Würz­burg 1996:

Bei­spiel­haf­te Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas:
Es ent­stand die AEK-Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“. Sie und E-Books über Ver­trei­bung, Kriegs­ge­fan­gen­schaft und Heim­kehr wur­den auch in jähr­li­chen „Inter­na­tio­na­len Renova­bis­kon­gres­sen“ dis­ku­tiert. Ich war von Anfang an dabei.
Sie­he dazu Berich­te in www.waldemar-nowey.de unter „Aktu­el­les“ z.B. vom 1. Sep­tem­ber 2011: „15. Inter­na­tio­na­ler Kon­gress Renova­bis auf dem Dom­berg in Frei­sing“. Sie­he auch über Goog­le-Suche unter Euro­pa­päd­ago­gik (und auf „Bil­der“ kli­cken)!

Euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven bei allen Renova­bis­kon­gres­sen
Das The­ma der 25-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung 2018: “Erin­ne­rung und Auf­bruch - Wege zur Ver­söh­nung in Euro­pa“ war bei allen „Renova­bis­kon­gres­sen“ ziel­füh­rend und moti­viert mich als Päd­ago­ge und Bil­dungs­for­scher auch wei­ter­hin zu „euro­pa­päd­ago­gi­schen Per­spek­ti­ven“.

Euro­päi­sche Pil­ger­rei­sen und inter­na­tio­na­le Kol­lo­qui­en:
Durch Erfah­run­gen bei der „Pil­ger­rei­se durch Russ­land 1988“ und aus Erkennt­nis­sen bei deutsch-tsche­chi­schen Kol­lo­qui­en zu „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen“ erwuchs „eine euro­pa­päd­ago­gi­sche Auf­ga­be“, wie ich u.a. zum 21. Inter­na­tio­na­len Kon­gress Renova­bis 2017 in der Hoch­schu­le für Phi­lo­so­phie in Mün­chen berich­te­te: Link zum Arti­kel

Euro­pa­po­li­tik und Euro­pa­päd­ago­gik
Bun­des­tags­prä­si­dent Dr. Wolf­gang Schäub­le beim Fest­akt „25 Jah­re Renova­bis-Kon­gres­se“: „Euro­pa mutig gestal­ten“:
Renova­bis sei ein „ermu­ti­gen­des Zei­chen“, dass es mög­lich sei, „Gren­zen zu über­win­den, soli­da­risch zu hel­fen und part­ner­schaft­lich am Auf­bau frei­heit­li­cher Gesell­schaf­ten mit­zu­wir­ken.“ Dazu tra­gen auch „grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­pro­zes­se in Klein­räu­men“ bei. Inter­na­tio­na­le Schul- und Hoch­schul­part­ner­schaf­ten prak­ti­zie­ren auch christ­li­che Euro­pa­päd­ago­gik, die eine fried­li­che Euro­pa­po­li­tik drin­gend braucht.

Die AEK-Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Egren­sis“ trug auch bei Inter­na­tio­na­len Renova­bis­kon­gres­sen, z.B. in Buch­aus­stel­lun­gen und Arbeits­krei­sen, bei­spiel­haft im Her­zen Euro­pas zur euro­päi­schen Bewusst­seins- und Iden­ti­täts­bil­dung bei.
Ich erin­ne­re an das von der Euro­päi­schen Uni­on geför­der­te grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­pro­jekt in der Eure­gio Egren­sis: „Das Eige­ne am Frem­den über das dia­lo­gi­sche Prin­zip erken­nen“, an dem sich deut­sche und tsche­chi­sche Schu­len nach „Öff­nung der Gren­zen“ betei­lig­ten. Zu die­ser The­ma­tik refe­rier­te auch ich bei Ver­an­stal­tun­gen der „Eure­gio Egren­sis“, eine 1993 gegrün­de­te „bay­risch-säch­si­sche-thü­rin­gi­sche und tsche­chi­sche Euro­pa­uni­on“.

Im E-Book: 700 Jah­re Kai­ser Karl IV.: „Neu­böh­men“ und „Gol­de­ne Stra­ße“ in der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on „Eure­gio Egren­sis“ beschrei­be ich 2017, auf den Sei­ten 32 ff. unter „Neu­be­sin­nung auf eine »Päd­ago­gik der offe­nen Gren­zen«“ zahl­rei­che „deutsch-tsche­chi­sche Schul- und Uni­ver­si­täts­part­ner­schaf­ten“, auch schon im Inter­net nach­weis­bar.
Renova­bis unter­stützt schu­li­sche und uni­ver­si­tä­re Part­ner­schaf­ten euro­pa­weit. Die jähr­li­chen „Inter­na­tio­na­len Renova­bis­kon­gres­se“ för­dern grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­pro­zes­se im christ­li­chen Geis­te nach­hal­tig.

Grup­pen­ar­beit:
Ler­nen aus der Geschich­te - Anstö­ße aus der eige­nen Bio­gra­phie.

Hei­mat ist ein Bil­dungs­pro­zess in über­schau­ba­ren Klein­räu­men der Her­kunft und Hin­kunft. In Arbeits­grup­pen wur­den ein­zel­ne Bio­gra­phi­en „vor und nach Öff­nung der Gren­zen“ erzählt.

Impres­sio­nen vom 22. Inter­na­tio­na­len Kon­gress Renova­bis 2018

Mehr unter: https://www.renovabis.de/pressemeldungen/europa-mutig-gestalten

Kul­tur und Hei­mat - Fun­da­men­te des Frie­dens“ in „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen inmit­ten Euro­pas“.

Bei­trä­ge der Bil­dungs­for­schung im Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der AEK e.V.

Seit „Öff­nung der Gren­zen“ erscheint die AEK - Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“. Sie ver­mit­telt tau­send­jäh­ri­ge „Kul­tur und Hei­mat, auch als Fun­da­men­te des Frie­dens“.
Die neu­en E-Books: »Ober­pfäl­zisch - eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas“ und 700 Jah­re Kai­ser Karl IV. : „Neu­böh­men“ und „Gol­de­ne Stra­ße“ in der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on „Eure­gio Egren­sis“ ent­wi­ckeln aus her­kömm­li­chen baye­risch -böh­mi­schen Hei­mat­kul­tu­ren dies- und jen­seits des Böh­mer­wal­des „euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven für eine fried­li­che Zukunft“.

Mei­ne „ers­te“ und „zwei­te Hei­mat“ wur­den „Bil­dungs­re­gio­nen mit Qua­li­täts­sie­geln“: die „grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Cham“ und die„Bildungsregion Wittelsbacherland“-Aichach - Fried­berg“, in der im Jah­re 2020 auch die „Baye­ri­sche Lan­des­aus­stel­lung“ statt­fin­det.
Zur „Deutsch-Tsche­chi­schen Lan­des­aus­stel­lung - Kai­ser Karl IV. 2017 in Nürn­berg“ über­reich­te ich dem dama­li­gen „baye­ri­schen Hei­mat­mi­nis­ter“ Dr. Mar­kus Söder - aus Nürn­berg stam­mend - in Mering die neu­es­ten aus­ge­druck­ten E-Books. An Kai­ser Karl IV. erin­nert auch die Ver­lei­hung des „Karls­prei­ses“ an Chris­toph Kar­di­nal Schön­born, Erz­bi­schof von Wien, durch den Spre­cher der Sude­ten­deut­sche Lands­mann­schaft Bernd Pos­selt beim „Sude­ten­deut­schen Tag 2018“ in Augs­burg.

 

Emp­fang des neu­en Schirm­her­ren und der neu­en Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin.

Vor der „Augs­bur­ger Mes­se“ begrü­ße ich als ein Teil­neh­mer der Erleb­nis­ge­nera­ti­on Frau Bür­ger­meis­te­rin Eva Weber und die Her­ren MdL Dr. Vol­ker Ull­rich und MdL Johan­nes Hin­ters­ber­ger. Wir erwar­ten die Ankunft des neu­en Schirm­her­ren Minis­ter­prä­si­den­ten Dr. Mar­kus Söder und der neu­en Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin Kers­tin Schrey­er.

Auch ich hei­ße den neu­en Schirm­her­ren Dr. Mar­kus Söder will­kom­men und erin­ne­re ihn an unse­re „Merin­ger Gesprä­che“ über „euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven in der Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­bach­er­land“.
Der anwe­sen­de Wis­sen­schafts- und Euro­pa­mi­nis­ter a.D. Dr. Tho­mas Gop­pel kennt die „Augs­bur­ger Regi­on“ als ehe­ma­li­ger Jung­leh­rer und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter des Nach­bar­land­krei­ses Lands­berg am Lech gut. Ihm und der Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin Kers­tin Schrey­er stel­le ich die AEK-Stu­di­en­rei­he: “Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sisis“ vor. Ich über­rei­che sie dem Schirm­her­ren und Minis­ter­prä­si­den­ten Dr. Mar­kus Söder.
Bil­dungs­pro­zes­se in grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen för­dern „Kul­tur und Hei­mat als Fun­da­men­te des Frie­dens“!

Zur aktu­el­len „Kreuz­de­bat­te“ über­ge­be ich den Essay „Das Bil­dungs­kreuz mei­ner Hei­ma­ten“. (sie­he dazu das fol­gen­de Buch­ti­tel­bild)! An mein „unter­ge­gan­ge­nes Hei­mat­dorf“ im dama­li­gen Grenz­sperr­ge­biet erin­nert ein „Gedenk­kreuz an der Neu­bäu­er Höhe“. Die poli­tisch umstrit­te­ne Kreuz­de­bat­te ist auch hin­sicht­lich der Ver­trei­bung - in der Nach­fol­ge Chris­ti und „über die Kir­chen­tü­ren hin­aus“ - nach­den­kens­wert (sie­he dazu: „Tri­lo­gie der Kirch­lich­keit“)( Link zum Bei­trag vom 8. Sep­tem­ber 2017: 21. Inter­na­tio­na­ler Kon­gress Renova­bis in der Hoch­schu­le für Phi­lo­so­phie in Mün­chen: Besin­nung auf ein „euro­päi­sches Wer­te­fun­da­ment“, auch eine „euro­pa­päd­ago­gi­sche Bil­dungs­auf­ga­be“)!

 

Der Hei­mat­kreis Bischoft­e­i­nitz beim „Sude­ten­deut­schen Tag 2018“ in Augs­burg.

Der Hei­mat­kreis Bischoft­e­i­nitz / Horšovs­ký Týn gehört nun zur „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on Cham“ mit Qua­li­täts­sie­gel. Schon zur „Gebiets- und Schul­re­form 1972“ war der Groß­kreis Cham ein bei­spiel­haf­tes Vor­lauf­mo­dell, das ich am „Baye­ri­schen Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung“ in Mün­chen betreu­te.

Das CENTRUM BAVARIA BOHEMIA (CeBB) in Schön­see ist offi­zi­ell eine grenz-über­schrei­ten­de „Koor­di­nie­rungs­stel­le für die baye­risch-tsche­chi­sche kul­tu­rel­le Zusam­men­ar­beit im Auf­trag des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums“.

Die CeBB-Home­page www.bbkult.net ist auch mit mei­ner Home­page www.waldemar-nowey.de „For­schungs­in­sti­tut Now­eya­na“ ver­linkt. Schön­see und mein Geburts­ort an der „Neu­bäu­er Höhe“ ver­bin­det der Plat­ten­berg / Vel­ký Zvon.
Am 6. Juni 2008 tagt das BeBB in der Gemein­de Waier/Rybnik an der Rad­bu­sa, zu der jetzt auch die „Wüs­tung Neubäu/Novosedlý“ mit einem „Erin­ne­rungs­kreuz“ gehört.

Inter­es­siert besu­che ich auch den „CeBB-Stand beim Sude­ten­deuts­hen Tag“ in der Mes­se Augs­burg. Die neue wis­sen­schaft­li­che Lei­te­rin Dr.Veronika Hof­in­ger - mit der Regi­on ver­traut - dis­ku­tiert auch zum The­ma: „Unse­re Hei­mat - Kul­tur­er­be Euro­pas“.

Furth im Wald ist Part­ner­stadt des Hei­mat­krei­ses Bischoft­e­i­nitz . Dr. Mar­kus Söder ist auch Schirm­herr des „Fur­ther Dra­chen­stichs 2018“ - ein seit einem hal­ben Jahr­tau­send auf­ge­führ­tes Volks­schau­spiel. Es ist ein „ein­ma­li­ges und sehr nach­denk­li­ches Kul­tur­gut inmit­ten Euro­pas“, das auch welt­weit beach­tet wird und von der UNESCO als „Welt­kul­tur­er­be“ aus­ge­zeich­net ist.

Am 19. Mai 2018 wur­de in Schütt­wa / Šit­boř ein Denk­mal des dort gebo­re­nen Johan­nes von Schütt­wa (1350−1414) ent­hüllt und vom Pils­ner Alt­bi­schof Fran­tišek Rad­kovs­ký geweiht. Johan­nes von Schüttwa/Tepl/Saaz schrieb 1401 den “Acker­mann aus Böh­men“, ein „euro­päi­sches Schrift­werk eger­län­der Hei­mat­kul­tur“ (sie­he Buch­ti­tel­blatt unten).

Schütt­wa / Šit­boř gehört jetzt zu Ron­sperg / Poběžo­vice. Von dort stammt auch Graf Richard Niko­laus von Cou­den­ho­ve-Kal­er­gi, der „Begrün­der der euro­päi­schen Idee“.

Mit der Bischoft­e­i­nit­zer Hei­mat­kreis­fah­ne zum Got­tes­dienst und zur Haupt­kund­ge­bung in der Schwa­ben­hal­le der Mes­se Augs­burg.

 

Beim Stand des Arbeits­krei­ses Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der AEK e.V.

Am AEK-Stand mit AEK-Schatz­meis­ter Hubert-Franz  Schweit­zer. Der  2. AEK-Vor­sit­zen­de Oswin Dotzau­er foto­gra­fier­te:

Auf die AEK-Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ wird hin­ge­wie­sen, die auch unter www.aek-ev.de und unter www.mering.de teil­wei­se voll­in­halt­lich und kos­ten­frei abruf- und / oder aus­druck­bar ist.
Sie ist auch aus deut­schen und tsche­chi­schen Natio­nal-, Uni­ver­si­täts- und Hei­mat- Biblio­the­ken aus­leih­bar.

 

Zita­te beim „Sude­ten­deut­schen Tag 2018“ in Augs­burg:

  • Bernd Pos­selt, Spre­cher der Sude­ten­deut­schen Volks­grup­pe, in „Sude­ten­deut­sche Zei­tung“ vom 18.Mai 2018, Sei­te 1 unter „Die Wie­der­ge­burt der Hei­mat“:
    „Es war ein Sude­ten­deut­scher aus Ron­sperg am Über­gang vom Eger­land zum Böh­mer­wald, Graf Richard Cou­den­ho­ve-Kal­er­gi, der schon 1922, die Gegen­mit­tel gegen die gefähr­li­chen Erkran­kun­gen, die im Natio­na­lis­mus wur­zeln, bereit­hielt: Zer­schnei­den­de Gren­zen nicht gewalt­sam ver­än­dern, son­dern gemein­schaft­lich ver­geis­ti­gen …“.
  • Schirm­herr Minis­ter­prä­si­dent Dr. Mar­kus Söder, ehe­ma­li­ger Euro­pa- und Hei­mat­mi­nis­ter, in „Sude­ten­deut­scher Zei­tung“ vom 25.Mai 2018, Sei­te 3 unter „Die Gut­wil­li­gen auf bei­den Sei­ten soll­ten sich unter­ha­ken“:
    „In der Tat sind die Sude­ten­deut­schen der Vier­te Stamm … Dass Bay­ern heu­te so gut dasteht, dass Deutsch­land heu­te so stark gewor­den ist, liegt zum gro­ßen Anteil an den Ver­trie­be­nen, den Sude­ten­deut­schen …
    Was ist die Iden­ti­tät unse­res Lan­des? Nun, wir sind ein Land, das christ­lich-abend­län­disch geprägt ist, mit jüdi­schen und huma­nis­ti­schen Wur­zeln… Natür­lich ist das Kreuz in ers­ter Linie ein reli­giö­ses Sym­bol … Was hat es so fas­zi­nie­rend gemacht? Respekt. Nächs­ten­lie­be. Tole­ranz … Genau die­se Wer­te übri­gens füh­ren am Ende zur Men­schen­wür­de.“
    Wir brau­chen ein Euro­pa, das zusam­men­wächst in gemein­schaft­li­chem Ver­ständ­nis und der Iden­ti­tät der Bür­ger.“
  • Karls­preis­trä­ger Chris­toph Kar­di­nal Schön­born, Erz­bi­schof von Wien, am 22.Jänner 1945 in Skal­ken bei Leit­me­ritz im Sude­ten­land gebo­ren, in „Sude­ten­deut­scher Zei­tung“ vom 25.Mai 2018, Sei­te 7 unter »Der Glau­be ist die Hei­mat hin­ter der ver­lo­re­nen Hei­mat«:
    „Kurz vor Kriegs­en­de gebo­ren, habe ich die Hei­mat nicht bewusst erle­ben kön­nen. Um so mehr war sie gegen­wär­tig in den Erzäh­lun­gen und Erin­ne­run­gen der Eltern- und Groß­el­tern­ge­nera­ti­on über die mäh­ri­sche Hei­mat mei­ner Mut­ter Brünn, Wischau, Rat­schitz … Die böh­mi­sche Hei­mat des Vaters, Luka­nitz bei Pil­sen, Prag, Skal­ken bei Leit­me­ritz …“
    (sie lag also auch in der „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ ) .
    „Wir haben die Hei­mat ver­lo­ren, aber nicht den Glau­ben. Der Glau­be ist uns Hei­mat. In Gott, in Chris­tus sind wir gebor­gen … Es stimmt, wir haben alles ver­lo­ren , aber das Wich­tigs­te haben wir nicht ver­lo­ren: die Frei­heit!

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