Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

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Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

Kirche in der Großstadt – Herausforderungen für die Pastoral in Ost und West

Persönliche Bezüge zur Thematik

Mein klei­ner Geburts­ort Neu­bäu im baye­risch-böh­mi­schen Grenz­ge­biet hat­te eine zwei­klas­si­ge Volks­schu­le und auch eine St.Georgs-Dorfkirche, von der Aus­wan­de­rer­fa­mi­lie Rebit­zer in Ame­ri­ka gestif­tet und 1913 ein­ge­weiht. Baron Kotz aus Hei­li­gen­kreuz spen­de­te das Bau­holz und der habs­bur­gi­sche Kai­ser Franz Josef 400 Kro­nen.
Zu jedem Kirch­weih­fest kam der Pfar­rer unse­rer klein­räum­lich über­schau­ba­ren Pfar­rei Hei­li­gen­kreuz. Bis zur Ver­trei­bung besuch­ten Neu­bäu­er auch Kir­chen in benach­bar­ten Orten der Ober­pfalz. Der Eiser­ne Vor­hang durch­schnitt aber auch das jahr­hun­der­te­al­te „grenz­über­schrei­ten­de kirch­li­che Leben“.

In fünf­jäh­ri­ger kau­ka­si­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft half ich beim Stra­ßen-, Häu­ser- und Brü­cken­bau auch in geor­gi­schen und aser­bai­dscha­ni­schen Indus­trie­zen­tren. Zwi­schen Tif­lis und Baku ent­stand der Kura-Stau­see und Min­ge­t­schaur, die nun viert­größ­te Stadt Aser­bai­dschans.
Auch zer­bomb­te deut­sche Groß­städ­te wur­den wie­der auf­ge­baut. Zwi­schen Augs­burg und Mün­chen kehr­te ich 1950 zu mei­ner ver­trie­be­nen Fami­lie in das „Wit­tels­bach­er­land“ - in mei­ne „zwei­te Hei­mat zwi­schen Bal­lungs­räu­men“ - heim.
Die Baye­ri­sche Lan­des­aus­stel­lung 2020 „Stadt befreit - im Wit­tels­bach­er­land“ erin­nert bei­spiel­haft an die „Wit­tels­ba­cher Grün­der­städ­te“ Aich­ach und Fried­berg sowie an den Markt Mering an der Paar. Von der Paar­mün­dung aus, durch den Bai­ri­schen Nord­gau chris­tia­ni­sier­te und kul­ti­vier­te Mark­graf Die­pold III. von Voh­burg auch die „Regio Ege­re“. Mit „sei­nem ers­ten Schwie­ger­sohn“ Kai­ser Bar­ba­ros­sa grün­de­te er im 12.Jahrhundert die „Burg­stadt Eger“.
Als „Augs­bur­ger Diö­ze­san­rat“ und „Mit­glied des Lan­des­ko­mi­tees der Katho­li­ken“ in Mün­chen beschrieb ich die Urba­ni­sie­rung und Fol­ge­run­gen für die Pas­to­ral in der Tri­lo­gie: „Glau­be und Kirch­lich­keit“ (1975), „Her­aus­for­de­run­gen an die Kir­che“ (1980) und „Über die Kir­chen­tü­re hin­aus“ (1987):

Die „Bis­tums­wall­fahrt zur Tau­send­jahr­fei­er der Chris­tia­ni­sie­rung Russ­lands“ doku­men­tier­te ich in: „Als Woj­na-Ple­ny-Pil­ger (Kriegs­ge­fan­ger­pil­ger) durch das hei­li­ge Russ­land“ (1988). Wir „erleb­ten“ Kir­che, auch in rus­si­schen Groß­stä­den: in Lem­berg, Kiew und Mos­kau.
Als baye­ri­scher Bil­dungs­for­scher aus dem Eger­land publi­zier­te ich 1991 die Pilot­stu­die: „Bil­dungs­re­gi­on der offe­nen Gren­zen inmit­ten Euro­pas“, auch für ein „inter­na­tio­na­les Sym­po­si­on“ an der Wirt­schafts­fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Plzeñ/Pilsen in Cheb/Eger 1994.

Die „AEK-Stu­di­en­rei­he Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ stellt Ent­wick­lun­gen des klein­räum­li­chen Bil­dungs­ver­hal­tens und die sozio­öko­no­mi­schen Bedin­gungs­fak­to­ren durch den SBBS-Index signi­fi­kant dar. Lang­zeit­stu­di­en bele­gen seit der Gebiets- und Schul­re­form in Bay­ern 1972 auch das ver­än­der­te Bil­dungs­ver­hal­ten in Groß­städ­ten.
Auch dar­über berich­te­te ich bei den jähr­li­chen „Inter­na­tio­na­len Kon­gres­sen Renova­bis“ (sie­he auch: Bei­trag zum 18. Inter­na­tio­na­ler Kon­gress Renova­bis in Frei­sing 2015 ).

Kirche in der Großstadt beim 23. Internationalen Kongress Renovabis in München

Der Kon­gress ana­ly­sier­te die erheb­li­chen Ver­än­de­run­gen der kirch­li­chen Land­schaft in Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa im 20. Jahr­hun­dert. Indus­tria­li­sie­rung und Land­flucht ver­än­der­ten die her­kömm­li­chen Pfar­rei­struk­tu­ren auf dem Lan­de. Es ent­stan­den Groß­städ­te mit neu­en Kir­chen­struk­tu­ren und eine „umwäl­zen­de Groß­stadt­pas­to­ral“.
Dik­ta­tu­ren, Krieg und Ver­trei­bung ver­än­der­ten auch groß­städ­ti­sche Kir­chen­struk­tu­ren tief­grei­fend, zumal in Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa. Säku­la­ri­sie­rung for­dert ins­be­son­de­re die Seel­sor­ge in Groß­städ­ten fun­da­men­tal her­aus. Wie dar­auf dort Kir­chen schon reagier­ten, wur­de in Vor­trä­gen, Podi­en und Arbeits­grup­pen aus­führ­lich dis­ku­tiert. Erfah­run­gen in Ost und West wur­den ver­gli­chen, um dar­aus auch neue „Ansät­ze“ zu ent­wi­ckeln.

Kir­che fin­det Stadt“, auch in der baye­ri­schen Metro­po­le Mün­chen, wo Haupt­ge­schäfts­füh­rer Pfar­rer Dr. Chris­ti­an Hartl den „Renova­bis­kon­gress 2019“ eröff­ne­te:
„Sich auf den Weg in die Stadt machen: suchend, fra­gend, zuhö­rend, sich infor­mie­rend und reflek­tie­rend und betend“. Ein­rich­tun­gen der Groß­stadt­seel­sor­ge in Mün­chen wur­den besucht. Erz­bi­schof Dr. Hei­ner Koch berich­te­te auch über die Groß­stadt­pas­to­ral in der Bun­des­haupt­stadt Ber­lin: „Nicht war­ten, bis die Leu­te zu uns kom­men, son­dern hin­ge­hen zu ihnen“.

Dr. Hartl war Augs­bur­ger Dom­vi­kar und Regens im Augs­bur­ger Pries­ter­se­mi­nar. Er kann pas­to­ra­le Ent­wick­lun­gen in den baye­ri­schen Groß­städ­ten Augs­burg und Mün­chen kom­pe­tent und über­zeu­gend ver­glei­chen.
Refe­ra­te vor über 200 Teilnehmer(innen) aus rund 30 Län­dern ver­mit­tel­ten die Viel­falt urba­ni­tä­rer Ent­wick­lun­gen welt­weit. Dabei kamen per­sön­li­che Erfah­run­gen und Bio­gra­fi­en der Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten zur Gel­tung, auch beim Publi­kum. Zusam­men­hän­ge des kirch­li­chen Lebens mit jewei­li­gen regio­na­len Groß­stadt­kul­tu­ren wur­den ver­deut­licht.

Kultur der Großstadt im Wandel

Auch ich ver­folg­te die Refe­ra­te mit per­sön­li­chen Bezü­gen zu Groß­städ­ten aus eige­nen Erfah­run­gen mit gro­ßem Inter­es­se. Tief beein­druck­te mich der Vor­trag von Micha­el Stara­vič aus Wien, der eins­ti­gen Metro­po­le der Öste­rei­chisch-Unga­ri­schen Mon­ar­chie. 1918 wur­den Böh­men, Mäh­ren und Slo­wa­kei zur Tsche­cho­slo­wa­ki­schen Repu­blik, wo ich 1927 im Böh­mer­wald und Micha­el Stara­vič 1972 in Brünn/Brno gebo­ren wur­den.
Ich erleb­te das Kriegs­en­de 1945 in der Haupt­stadt Prag / Praha, wo spä­ter der Refe­rent als Kind sei­ne Groß­mutter besuch­te. Als Sie­ben­jäh­ri­ger kam er dann 1979 von der Indus­trie­stadt Brünn/Brno nach Wien, wo er auch Bohe­mis­tik stu­dier­te. Er wur­de Sekre­tär des tsche­chi­schen Bot­schaf­ters a. D. Jiři Gruša.

Großstadtkulturen in Prag/Praha, Brünn/Brno und Wien

Der öster­rei­chisch-tsche­chi­sche Schrift­stel­ler Micha­el Stara­vič wuchs zwei­spra­chig auf und plub­li­zier­te – wie ich – auch bio­gra­fi­sche E-Books. In Ame­ri­ka sei er Euro­pä­er, in Eng­land Mit­tel­eu­ro­pä­er und in Tsche­chi­en Öster­rei­cher. Er berich­te­te kom­pe­tent über kul­tu­rel­le Ent­wick­lun­gen in den mit­tel­eu­ro­päi­schen Groß­städ­ten Prag/Praha, Brünn/Brno und Wien seit den sieb­zi­ger Jah­ren des vori­gen Jahr­hun­derts:
Prag/Praha habe eine „tsche­chi­sche, jüdi­sche und deut­sche Sub­stanz“. Es habe einen „geheim­nis­vol­len Charme“ und wer­de „von Tou­ris­ten úber­rannt“. Man höre auch noch von Ernst Mosch und sei­nen „Ori­gi­nal Eger­län­der Musi­kan­ten“. Böh­men war „Heim der Bojer“, ety­mo­lo­gisch ver­wandt mit „Bai­ern“. „Wit­tels­ba­cher“ und „Habs­bur­ger“ präg­ten auch das Eger­land kul­tu­rell.
Der Refe­rent ver­an­schau­lich­te „Kul­tur im heu­ti­gen Brno / Brünn“ als einer gro­ßen Indus­trie- und Mes­se­stadt“. Tou­ris­ten über­blick­ten die mäh­ri­sche Metro­po­le von der „Barock­fes­tung Spiel­berg / špil­berk“ aus. An ihr vor­bei – wur­den wir Kriegs­ge­fan­ge­ne 1945 zum „Ver­la­de­bahn­hof“ getrie­ben.

Von Prag aus erlitt ich mit tau­sen­den Mit­ge­fan­ge­nen 1945 den „Todes­marsch nach Brünn“. Von Brünn aus wur­de auch ich in Vieh­wag­gons über Wien nach Kon­stan­za ver­schleppt. Im Schwar­zen Meer brach­te mich das rumä­ni­schen Schiff „Trans­syl­va­nia“ in eine „fünf­jäh­ri­ge kau­ka­si­sche Kriegs­ge­fan­gen­schaft“. Das kul­tu­rel­le Leben in den damals rus­si­schen Groß­städ­ten Suchu­mi, Tif­lis und Baku konn­te ich nur durch Sta­chel­draht­zäu­ne „beob­ach­ten“ und erspü­ren.
Auf „Zement­sack­pa­pier“ schrieb ich Hei­mat­ge­dich­te, die ich Mit­ge­fan­ge­nen auf den Lager­plät­zen vor­trug. In einer Baku­er Bara­cke „zele­brier­te“ ein­mal ein mit­ge­fan­ge­ner Pfar­rer aus der Diö­ze­se Regens­burg „not­dürf­tig“ einen Got­tes­dienst“. Vom Arme­ni­schen Hoch­land aus sah ich den „bibli­schen Berg“ Ara­rat, auf dem Noah von Gott geret­tet wur­de (Gen 8,4 EU). In dunk­len Bara­cken bete­te ich täg­lich zu Gott um bal­di­ge Heim­kehr.

Wiedergutmachung und Renovabis in Transkaukasien

Der Russ­land­feld­zug des Zwei­ten Welt­krie­ges ende­te in Sta­lin­grad. Deut­sche Sol­da­ten soll­ten das Ölge­biet um Baku erobern, besetz­ten aber nur kurz­zei­tig den Elbrus. Die Kriegs­grä­ber­stät­te im nord­kau­ka­si­schen Apsche­ron erin­nert an tau­sen­de Gefal­le­ne. Sie­he mein E-Book: „Kriegs­grä­ber mah­nen zum Frie­den und erin­nern an Krieg - Ver­trei­bung-Gefan­gen­schaft - Heim­kehr“ ( nach Klick auf das fol­gen­de Buch­ti­tel­blatt voll­in­halt­lich abruf­bar! ) .
Als einer der jüngs­ten Kriegs­ge­fan­ge­nen leis­te­te auch ich von 1945 bis 1950 „Wie­der­gut­ma­chung“ in Trans­kau­ka­si­en. 1988 wall­fahr­te­te ich unter 99 Chris­ten aus der Diö­ze­se Augs­burg mit Bischof Dr. Joseph Stimpf­le zur Tau­send­jahr­fei­er der Chris­tia­ni­sie­rung: „Als Woj­na Ple­ny-Pil­ger (Kriegs­ge­fan­ge­nen­pil­ger) durch das Hei­li­ge Russ­land“ (Link zum Buch) .
Wir Kriegs­ge­fan­ge­ne bau­ten Stra­ßen und Häu­ser in Suchu­mi, Tif­lis und Baku. Brü­cken­bau­ten über die Kura soll­ten auch „frie­den­stif­ten­de Mahn­ma­le“ sein.

Renovabis unterstützt die Caritas in Transkaukasien

Dazu berich­te­te die Cari­tas-Direk­to­rin Ana­hit Mkho­yan aus Tif­lis beim Renova­bis Kon­gress in Mün­chen. Das dor­ti­ge „Haus der Cari­tas“ sei eine Begeg­nungs­stät­te für Jung und Alt. Im „Kin­der- und Jugend­zen­trum“ wer­den vie­le ver­arm­te Jugend­li­che geför­dert. Das „Senio­ren­zen­trum“ ver­sorgt behin­der­te älte­re Men­schen. Renova­bis bat um „Hil­fe für pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen in Geo­gi­en“. Dafür bedank­te sich Pfar­rer Dr. Hartl brief­lich, auch für mei­ne Spen­de.

Kirchliche Herausforderungen in tschechischen Großstädten

Tsche­chi­sche Groß­städ­te sind Praha/Prag, Brno/Brünn, Ostrava/Ostrau, Plzeñ/Pilsen, Liberec/Reichenberg und Olmouc/Olmütz.
Bischof Dr. Tomáš Holub aus Plzeñ/Pilsen nann­te „Fan­ta­sie und eine per­sön­li­che Bezie­hung zu Chris­tus“ als Vor­aus­set­zung für Groß­stadt­pas­to­ral. In sei­nem „Eger­land­bis­tum“ liegt die Groß­stadt Plzeñ/Pilsen mit rund 170.000 Einwohner(innen). Es gibt vie­le Klein­städ­te (unter 50.000 Einwohner/innen), wobei die Städ­te im Bäder­drei­eck um Cheb/Eger vie­le Tou­ris­ten und Kur­gäs­te aus aller Welt auf­neh­men. Dies erfor­dert eine „fle­xi­ble Kur­stadt­pa­s­o­ral“.
Das süd­li­che Eger­land des nörd­li­chen Böh­mer­wal­des – jetzt čes­ký les: Böh­mi­scher bzw. Ober­pfäl­zer Wald – waren und sind länd­lich geprägt. Nach der Ver­trei­bung der Deut­schen zogen vie­le Men­schen aus öst­li­chen Regio­nen der Tsche­cho­slo­wa­ki­schen Repu­blik zu. Ent­lang des Eiser­nen Vor­han­ges wur­den vie­le Dör­fer, Schu­len und Kir­chen zer­stört. Der Kir­chen­be­such ist mini­mal. Ver­trie­be­ne Eger­län­der und Böh­mer­wäld­ler kom­men zu „Erin­ne­rungs-Got­tes­diens­ten“ in Kir­chen­rui­nen und/oder in schon reno­vier­te Kir­chen.

Bischof Dr.Holub hielt am 16.06.2017 in mei­ner Tauf­kir­che in Heil­gen­kreuz eine Pon­ti­fi­kal­mes­se. Sein Vor­gän­ger, Bischof eme­ri­tus Fran­tíšek Rad­kovs­ký, tat dies am 21.06.2019. Nach Fried­hofs­be­su­chen begeg­ne­ten sich alle Teilnehmer(innen) unter einem Zelt­dach. Gesprä­che erin­ner­ten an das kirch­li­che Leben vor und nach der Ver­trei­bung und „blick­ten sor­gen- und/oder hoff­nungs­voll­voll“ in die Zukunft. Die Home­page www.heiligenkreuz-haselberg.de berich­tet aus­führ­lich unter „Aktu­el­le Mel­dun­gen“.
Bei­de „Pils­ner Bischö­fe“ besu­chen auch „Sude­ten­deut­schen Tage“ (Link zum Bei­trag vom 3. Juni 2017): Rad­kovs­ký war 2017 Haupt­ze­le­brant beim ST in Augs­burg. Aus Augs­burg kam der ver­stor­be­ne „Regens­bur­ger Bischof“ Man­fred Mül­ler, der das neue „Eger­land­bis­tum Plzeñ/Pilsen“ unter­stütz­te und gemein­sam mit dem „Grün­dungs­bi­schof“ Rad­kovs­ký för­der­te.
Der aus Kladrau/Kladruby stam­men­de jet­zi­ge Regens­bur­ger Bischof Dr. Rudolf Voder­hol­zer kon­ze­le­brier­te fei­er­lich mit dem neu­en Pils­ner Bischof Msgr. Dr. Tomáš Holub und mit rund 200 Pilger(innen) aus Bay­ern und Böh­men am 26.09.2019 in Maria Kulm im Eger­land einen Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst.
Das „Eger­land­bis­tum Plzeñ/Pilsen“ wird zu einem „christ­li­chen Fun­da­ment der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ – im „Her­zen“ eines fried­lich ver­ein­ten Euro­pas.

Aus dem Abschlussstatement von Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz

Welt­kir­che der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz:
Renova­bis habe in 25 Jah­ren in Euro­pa zur „Ein­heit und Frie­den, Ent­wick­lung und Fort­schritt im Geis­te Jesu Chris­ti und sei­ner Bot­schaft“ bei­getra­gen. Für die „Pas­to­ral in der Groß­stadt“ tau­ge die „Insti­tu­ti­on Kir­che“ nicht sehr. „Chris­ten­ge­mein­schaf­ten“ sei­en als „Volk Got­tes unter­wegs“ gefor­dert. Der Christ in der Groß­stadt sei „mehr sozi­al und weni­ger lit­ur­gisch, mehr cari­ta­tiv und weni­ger sakra­men­tal, mehr welt­kirch­lich und weni­ger pfarr­kirch­lich etc.“.
Aus „welt­kirch­li­cher Sicht“ sei „nicht Säku­la­ri­sie­rung, son­dern Par­al­le­li­sie­rung der Reli­gio­nen“ abseh­bar. „Öku­me­ni­scher Dia­log“ und „inter­re­li­giö­ser Dis­kurs“ sei­en erfor­der­lich:
The­men für den nächs­ten Inter­na­tio­na­len Kon­gress Renova­bis vom 9. – 11. Sep­tem­ber 2020 in Mün­chen!

Ja zur Heimat im Herzen Europas“

Bis 973 gehör­te Böh­men zur Regens­bur­ger Diö­ze­se. Vom Augs­bur­ger Bischof Ulrich 968 zum Pries­ter geweiht - wur­de Wolf­gang 972 Bischof von Regens­burg. Er mis­sio­nier­te auch im Böh­mer­wald und Eger­land und initi­ier­te das Bene­dik­ti­ner­klos­ter Kladrau.

Der Rad­bu­sa ent­lang bis Pil­sen:
Augus­ti­ne­rer­e­mi­ten aus dem bai­ri­schen Schön­thal grün­de­ten 1149 das Klos­ter Stockau in mei­ner Geburts­hei­mat, im Quell­ge­biet der Rad­bu­sa. Schon 1384 ist die Hei­li­gen­kreu­zer Kir­che nach­ge­wie­sen, in der auch ich getauft und gefirmt wur­de.

Ober­pfäl­zer Wald und Böh­mer­wald wur­den eine „grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on.“
Der Luxem­bur­ger Kai­ser Karl IV. wur­de 1316 in Prag gebo­ren. Sei­ne „Gol­de­ne Stra­ße“ führ­te von Prag nach Nürn­berg durch den Böh­mer­wald. 1353 „inkor­po­rier­te“ er bai­ri­sche Ort­schaf­ten dem König­reich Böh­men. Es gab ein „Neu­böh­men in Bai­ern“. Die­ser – wenn auch nur „kurz­zei­ti­ge regio­na­le Sta­tus“ – in „Bava­ria trans sil­vam Boemi­ca­lem“, blieb aber auch für kul­tu­rel­le Ent­wick­lun­gen dies- und jen­seits des Böh­mer­wal­des bedeut­sam.
Der Brü­cken­hei­li­ge Johan­nes von Nepo­muk, um 1350 in Pomuk bei Pil­sen gebo­ren, ist Lan­des­pa­tron Böh­mens und Bay­erns.

Der Eiser­ne Vor­hang durch­schnitt das jahr­hun­der­te­lang gewach­se­ne baye­risch-böh­mi­sche Bil­dungs­ge­flecht. Der 70. Sude­ten­deut­sche Tag in Regens­burg erin­ner­te 2019 an die­se grenz­über­grei­fen­de „Hei­mat im Her­zen Euro­pas“.

Auch Böhmen ist mein Heimatland:

Schon als Volks­schü­ler im nörd­li­chen Böh­mer­wald des süd­li­chen Eger­lan­des sang ich die Staats­hym­ne bei Schul­fei­ern mit : „Wo ist mein Heim, mein Vater­land – Böh­men ist mein Hei­mat­land …“ nach­denk­lich …

Nach Öff­nung der Gren­zen errich­te­te Papst Johan­nes Paul II. das Bis­tum Pilsen/Plzeň. Ers­ter Bischof wur­de Fran­tišek Rad­kovs­ký, der mit dem – seit 1982 – Regens­bur­ger Bischof Man­fred Mül­ler, ehe­mals Stu­di­en­di­rek­tor in Augs­burg, zusam­men­wirk­te. Auch das neue „Eger­land­bis­tum“ und die Regens­bur­ger Diö­ze­se wur­den eine „grenz­über­schrei­ten­de christ­li­che Bil­dungs­re­gi­on“. Zum “Bischoft­e­i­nit­zer Hei­mat­kreis­tref­fen 2019“ in Furth im Wald zele­brier­te der eme­ri­tier­te Pils­ner Bischof Fran­tišek Rad­kovs­ký am 21. Juni 2019 in mei­ner „Hei­mat­kir­che“ in Hei­li­gen­kreuz einen Pon­ti­fi­kal-Dank­got­tes­dienst: Vergelt’s Gott!

Seit 2012 ist Prof. Dr. Rudolf Voder­hol­zer Bischof von Regens­burg. Sei­ne Mut­ter Maria Voder­hol­zer wur­de aus Kladrau ver­trie­ben und war in Bay­ern Leh­re­rin und Kin­der­buch­au­torin. Bischof Voder­hol­zer pre­dig­te am Sude­ten­deut­schen Tag 2019 in Regens­burg beim Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst, den die „Böh­mer­wäl­der Musi­kan­ten“ unter Kurt Pascher – aus Alt­hüt­ten, einem Neu­bäu­er Nach­bar­ort stam­mend – mit­ge­stal­te­ten. Dort hör­te ich schon als Böh­mer­wald­bub den „Böh­mer­wald­mu­si­kan­ten“ sei­nes Schwie­ger­va­ters Johann Spörl begeis­tert zu.

Heimatklänge

Hei­mat­klän­ge beim Fest­got­tes­dienst mit Bischof Prof. Dr. Rudolf Voder­hol­zer und bei der Groß­kund­ge­bung mit dem Schirm­her­ren, Minis­ter­prä­si­den­ten Dr. Mar­kus Söder.

Zum The­ma „Hei­mat im Her­zen Euro­pas“ sag­te Rudolf Voder­hol­zer: In sei­ner Vita gebe es meh­re­re Orte und Regio­nen, mit denen er Hei­mat ver­knüp­fe: Als Bischof sei natür­lich jetzt „Regens­burg mein Daheim“. Die „ver­lo­re­ne Hei­mat“ brin­ge Schmerz, Weh­mut und Trau­er mit sich: „Daher ist auch Böh­men ein Stück Hei­mat für mich“ – beson­ders Kladrau, die „Hei­mat mei­ner Mut­ter“ …

Regensburg – Patenstadt der Sudetendeutschen seit 1951 inmitten Europas:

Die Regens­bur­ger Bür­ger­meis­te­rin Ger­trud Mal­tz-Schwarz­fi­scher begrüß­te die Sude­ten­deut­schen, die ihre Stadt „stark präg­ten“: „Wir sind Euro­pä­er.“
Auch die Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin Kers­tin Schrey­er wür­dig­te Regens­burg als eine „Stadt mit euro­päi­scher Strahl­kraft, wo Ost und West zusam­men­fin­den und Brü­cken zu den Nach­barn gebaut wer­den“. Sie lob­te auch das Eger­land-Kul­tur­haus in Markt­red­witz.

Für den frü­he­ren Schirm­her­ren und Karls­preis­trä­ger 2012, Dr.h.c. Horst See­ho­fer, Bun­des­mi­nis­ter des Innern, für Bau und Hei­mat war die Anwe­sen­heit zum „70. Sude­ten­deut­schen Tag – nach 30 Jah­ren ohne Eiser­nen Vor­hang“ ein „Her­zens­an­lie­gen“. Hei­mat sei auch „ein Gefühl des Ange­nom­men­seins“, daher gebe es „meh­re­re Hei­ma­ten“. Die „christ­lich gepräg­ten“ Sude­ten­deut­schen hät­ten als – „vier­ter Stamm“ – „in Bay­ern eine ‚neue Hei­mat‘ gefun­den“. Bay­ern und Sude­ten­deut­sche sei­en „Tief­wurz­ler, die sich nur schwer umwe­hen lie­ßen“.
Karls­preis­trä­ger See­ho­fer wür­dig­te die Hei­mat­ver­trie­be­nen als Brü­cken­bau­er inmit­ten Euro­pas: „Auch Bay­ern braucht euch für die Zukunft“!

Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe dankt Schirmherren:

Dr.h.c. Bernd Pos­selt: „Der Sude­ten­deut­sche Tag in Regens­burg wur­zelt in einer Geschich­te, die eben­falls ver­bin­det“. Von Regens­burg aus habe der Hei­li­ge Wolf­gang den Donau­raum chris­tia­ni­siert. In Regens­burg wur­den böh­mi­sche Fürs­ten getauft und sei heu­te Paten­stadt der Sude­ten­deut­schen, einer “vom euro­päi­schen Geist gepräg­te völ­ker­ver­bin­den­den Volks­grup­pe“: „Dabei hilft uns maß­ge­bend der Frei­staat Bay­ern durch sei­ne Schirm­herr­schaft“. Der böh­misch-bai­ri­sche Brü­cken­hei­li­ge Johan­nes von Nepo­muk ziert sym­bo­lisch auch das Fest­ab­zei­chen des Sude­ten­deut­schen Tages.

Der tsche­chi­sche Kul­tur­mi­nis­ter Dani­el Her­man und der baye­ri­sche Kul­tus­mi­nis­ter Dr. Lud­wig Spa­en­le ver­ein­bar­ten sei­ner­zeit ein „grenz­über­schrei­ten­des Kul­tur­ab­kom­men“. Das „Haus der Baye­ri­schen Geschich­te“ unter­stützt von Regens­burg aus die „Grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egrens­sis“ und von Augs­burg aus die Baye­ri­sche Lan­des­aus­stel­lung 2020 in der „Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­bach­er­land“, in mei­ner „zwei­ten Hei­mat“…

Der Spre­cher Pos­selt zitier­te Vaclav Havel: „Euro­pa … muss eine Hei­mat der Hei­ma­ten wer­den“. Und mein­te schließ­lich: „Wir brau­chen ein star­kes Mit­tel­eu­ro­pa als Motor und als Klam­mer der Euro­päi­schen Eini­gung“.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder bei der Hauptkundgebung:

Wenn es je jeman­den gege­ben hat, der Brü­cken­bau­en, der euro­päi­sche Gedan­ken, der Ver­ge­bung im Vor­der­grund hat­te, der Opti­mis­mus gezeigt hat, dann sind es die Sude­ten­deut­schen“ … „Ohne Ihren Fleiß, ohne Ihre Tat­kraft wäre Bay­ern nicht dahin gekom­men, wo es heu­te steht … „ Herz­li­ches Dan­ke­schön für die­se groß­ar­ti­ge Leis­tung!“
„ … trotz eines schwe­ren Schick­sals sei Ihr Ziel nicht Revan­che, son­dern Frie­den und Völ­ker­ver­stän­di­gung in Euro­pa: … „Dies ist eine Leis­tung, die jeden Frie­dens­no­bel­preis wert wäre“. Das „Sude­ten­deut­sche Muse­um“ in Mün­chen sei des­we­gen wich­tig, weil es „das kol­lek­ti­ve Gedächt­nis von Men­schen prägt“.

Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland Tomáš Podivínský:

Die Über­win­dung die­ser Feind­schaft und Ent­frem­dung der zwei unter­schied­li­chen Wel­ten ver­lang­te auf bei­den Sei­ten des lang­sam und müh­sam ver­schwin­den­den Eiser­nen Vor­han­ges nicht nur viel Mut und Kraft, son­dern auch viel Tole­ranz, Selbstent­äu­ße­rung und einen sehr wei­ten Blick nach vorn.“ … „Ich bin fel­sen­fest über­zeugt: Es liegt eine gute, gemein­sa­me Zukunft vor uns!“
Tsche­chi­scher Ehren­gast war auch der ehe­ma­li­ge Kul­tur­mi­nis­ter Dani­el Her­man.

Erinnerung hat Zukunft:

Beim Sude­ten­deut­schen Tag in Regens­burg ver­an­stal­te­te der „Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der AEK e.V. eine Mit­glie­der­ver­samm­lung: Ich wur­de Ehren­mit­glied. Mei­ne AEK-Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ baut Bil­dungs­brü­cken zwi­schen Bay­ern und Böh­men.
Das CENTRUM BAVARIA BOHEMIA (CeBB) in Schön­see, in mei­ner „grenz­über­grei­fen­den Geburts­hei­mat, betreu­te auch die Doku­men­ta­ti­on „700 Jah­re Kai­ser Karl IV.“ zur „Baye­risch-Tsche­chi­schen Lan­des­aus­stel­lung 2016: „Gol­de­ne Stra­ße Prag - Nürn­berg“. Die­ses kul­tus­mi­nis­te­ri­ell geneh­mig­te Insti­tut baut auch wei­ter­hin Bil­dungs­brü­cken durch den „Böh­mi­schen Wald / Čes­ký Les und ist auch mit mei­ner Home­page www.waldemar-nowey.de ver­linkt. Beim Sude­ten­deut­schen Tag 2018 in Augs­burg über­reich­te ich dem Schirm­herrn Dr. Mar­kus Schrö­der eine gedruck­te Aus­ga­be mei­nes E-Books: 700 Jah­re Kai­ser Karl IV. – „Neu­böh­men“ und „Gol­de­ne Stra­ße“ in der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on „Eure­gio Egren­sis“.

In Schütt­wa - in mei­nem Hei­mat­kreis Bischoft­e­i­nitz – wur­de Johan­nes von Schütt­wa / Tepl / Saaz gebo­ren. An sei­nem Geburts­ort wur­de von ver­trie­be­nen Deut­schen und Tsche­chen ein Denk­mal errich­tet. Im Geis­te des „Codex Tep­len­sis“ möge sich auch die „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ wei­ter­hin ent­wi­ckeln.

Sieb­zig- und acht­zig­jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Steinacher Schüler(innen) ver­ges­sen ihre „Ein­klas­si­ge Schu­le“ nicht:
Im Schul­jahr 195253 war ich Schul­lei­ter der „Ein­klas­si­gen Volks­schu­le Stein­ach“. 15 Jah­re lei­te­te ich auch den Kir­chen­chor in Stein­ach.

Mei­ne ehe­ma­li­gen Schüler(innen) luden mich zu allen sie­ben Klas­sen­tref­fen ein und ich war immer unter ihnen. An das 6. Schü­ler­tref­fen erin­nert auch im Inter­net unter „Schul­his­to­ri­sches Klas­sen­tref­fen in Stein­ach bei Mering“. Die­ser Bei­trag ist aus www.waldemar-nowey.de unter Aktu­el­les vom 7. Novem­ber 2015 abruf- und / oder aus­druck­bar.

Sieb­zig- und acht­zig­jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Volks­schü­ler erzäh­len eine „hun­dert­jäh­ri­ge baye­ri­sche Schul­ge­schich­te“ exem­pla­risch vor 0rt:

Beim gesel­li­gen Zusam­men­sein im Land­ho­tel Gast­hof Huber in Stein­ach begrüß­te Hugo Schlem­mer alle Teilnehmer(innen) - „damals „Ler­nen­de“ und einen „Leh­ren­den“: den dama­li­gen Schul­lei­ter. In einer Schwei­ge­mi­nu­te gedach­ten wir der ver­stor­be­nen Schüler(innen) und Lehrer(innen).

Nach der Dank­sa­gung für die Ein­la­dung erin­ner­te ich an die päd­ago­gisch schwie­ri­ge dif­fe­ren­zier­te Unter­richts­ge­stal­tung für alle acht Jahr­gangs­stu­fen, Direkt­un­ter­richt, Stil­l­ar­beit in Grup­pen, Hel­fer­sys­tem, Schul­rats­be­su­che, aber auch an hei­mat­kund­li­che Schul­fahr­ten, kirch­li­che Wall­fahr­ten, Schul­kon­zer­te, Aus­stel­lun­gen, Schul­gar­ten­ver­su­che, Sand­kas­ten­aus­stel­lun­gen, Thea­ter­auf­füh­run­gen, Eltern­aben­de, Weih­nachts­fei­ern und Faschings­ver­an­stal­tun­gen.

Rudolf Guha las aus der „Schul­chro­nik“ und zitier­te „Merk­sät­ze zur Ent­wick­lung der „Ein­klas­si­gen Volks­schu­le Stein­ach“, die mit der „Gebiets- und Schul­re­form 1972“ auf­ge­löst und in die „Grund- und Haupt­schu­le ( jetzt Mit­tel­schu­le ) Mer­ching“ inte­griert wur­de. Stein­ach gehört jetzt zur Gemein­de Mer­ching im „Wit­tels­bach­er­land“.

Als 92-jäh­ri­ger baye­ri­scher Bil­dungs­for­scher und ehe­ma­li­ger „Steinacher Schul­lei­ter“ inter­es­sier­ten mich ins­be­son­de­re die Schul- und Berufs­lauf­bah­nen mei­ner ehe­ma­li­gen „Ein­klass-Schü­ler“ und deren Kin­der und Enkel:

Vie­le mei­ner „Mäd­chen“ und „Buben“ arbei­te­ten in der Land­wirt­schaft, in Ver­kaufs­lä­den und Ver­wal­tungs­bü­ros. Bei Land­wirt Leon­hard Oswald in Stein­ach kauf­te ich schon öfter Spar­gel. Der Augs­bur­ger Archi­tekt Fritz Pimpl und der Steinacher Maler­meis­ter Wil­helm Bich­ler hal­fen mir sogar beim Haus­bau in Mering.
Jetzt sind alle mei­ne ehe­ma­li­gen Schüler(innen) schon lan­ge Rentner(innen) oder Pen­sio­nä­re / Pen­sio­nä­rin­nen. Sie bewun­dern nun die „digi­ta­li­sier­te Enkel­ge­nera­ti­on“.

Doch auch schon der der­zei­ti­ge „Klas­sen­spre­cher des Schü­ler­tref­fens“ Hugo Schlem­mer schickt Mit­tei­lun­gen und Berich­te zum Klas­sen­tref­fen per Mail. Kin­der und Enkel haben schon Smart­pho­ne. Sie kön­nen auch die­sen „Inter­net­be­richt zum Steinacher Klas­sen­tref­fen“ und auch mei­ne E-Books online über mei­ne Home­page oder aus www.mering.de / Now­eya­na lesen und den teil­neh­men­den Eltern und Groß­el­tern über­mit­teln. Bes­ten Dank!

Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung. Füllen Sie einfach das unten stehende Kontaktformular aus und ich werde schnellstmöglich antworten.

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