Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

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Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

Auf Sied­ler­spu­ren im Quell­ge­biet der Rad­bu­sa zur »neu­en Nepo­muk­brü­cke«
In einem Klein­bus fah­re ich mit mei­ner Groß­fa­mi­lie von Mering aus paar- und donau­ab­wärts bis Regens­burg, naab- und schwar­za­ch­auf­wärts bis Wald­mün­chen. Über die Gren­ze errei­chen wir das Quell­ge­biet der Rad­bu­sa im nörd­li­chen Böh­mer­wald des süd­li­chen Eger­lan­des, vom Bai­ri­schen Nord­gau aus besie­delt. Augus­ti­ner­mön­che aus dem bai­ri­schen Schön­thal grün­de­ten das böh­mi­sche Klos­ter Stockau und chris­tia­ni­sier­ten im Kreis Bischoft­e­i­nitz.

Die Piwon­ka fließt über Ron­sperg als Schwarz­bach in die Rad­bu­sa. Auf Schloss Ron­sperg gestal­te­te Johann Pro­koff die Nepo­muk­sta­tue der Pra­ger Karls­brü­cke, war Friedrich/Bedřich Sme­ta­na Musik­leh­rer und wuchs der Pan­eu­ro­pä­er Richard Cou­den­ho­ve-Kal­er­gi auf. Im nahen Schütt­wa wur­de Johan­nes von Schüttwa/Tepl/Saaz gebo­ren, der den »Acker­mann aus Böh­men« schuf.
An der böh­mi­schen Schwar­za­ch­quel­le vor­bei, ent­lang des ehe­ma­li­gen Eiser­nen Vor­han­ges, über die »Nei­der Was­ser­schei­de« und an der Rad­bus­aquel­le vor­bei gelan­gen wir nach Waier/Rybnik. An der »Rind­ler Höhe« ent­steht das EU-geför­der­te Muse­ums­pro­jekt »Unter­ge­gan­ge­nes Rindl« mit Lehr­pfad.
Im jun­gen Rad­busa­tal ent­stan­den einst Glas­hüt­ten­sied­lun­gen. Wir fah­ren durch die »ver­sun­ke­nen Dör­fer« Alt­hüt­ten und Neuhütten/Schwanenbrückl, jetzt Most mit der restau­rier­ten »His­to­ri­schen Brücke/Historickỳ most«. An der »Wüs­tung Neu­bäu­müh­le« bestau­nen wir den neu­en Weg­wei­ser in Tsche­chisch und Deutsch sowie die »Nepo­muk­brü­cken-Bau­stel­le«. Sie­he dazu »Rekon­struk­ti­ons­mo­del­le« in »AEK-Buch­aus­stel­lung beim »Sude­ten­deut­schen Tag 2011««!

Enkel doku­men­tie­ren an der »Neu­bäu­er Höhe« und der Rad­bu­sa ent­lang in Bil­dern
Das »unter­ge­gan­ge­ne Neu­bäu« über­wächst der »Böh­mer­wald«. Auf Area­len des »ver­sun­ke­nen Vater- und Schul­hau­ses« kom­men wir zum Kirch­platz. Dort beten wir vor dem reno­vier­ten Flur­kreuz aus der »Ursied­lung Ham­mers­brunn«, die einst abbrann­te. Ober­pfäl­zi­sche Neu­sied­ler grün­de­ten Neugebäu/Neubau/Neubäu. Von der »Neu­bäu­er Höhe« aus foto­gra­fie­ren mei­ne Enkel über das jun­ge Rad­busa­tal hin­weg das böh­misch-baye­ri­sche Grenz­ge­bir­ge.

Der Rad­bu­sa ent­lang zur Bür­ger­schu­le und Pfarr­kir­che in die Hei­mat­kreis­stadt

Die nord­wärts gerich­te­te Rad­bu­sa umrun­det ehren­voll die »Neu­bäu­er Höhe« zum Bür­ger­schul­ort Wei­ßen­sulz, fließt süd­wärts zur Pfarr­kir­che Hei­li­gen­kreuz, durch die Hei­mat­kreis­stadt Bischoft­e­i­nitz nach Pil­sen, von dort in die Beraun und Mol­dau nach Prag.
Die ers­ten Hei­li­gen­kreu­zer Schloss­her­ren Lamen­din­ger aus dem stift­län­di­schen Alben­reuth (Frais) brach­ten auch aus dem Sechs­ämter­land »Rawat­zer-Sied­ler« mit. Mei­ne müt­ter­li­chen Vor­fah­ren hie­ßen Rebit­zer.

Der »Lob­ko­wit­zer Hor­schau­er Mau­er« ent­lang errei­chen wir Bischofteinitz/Horšovskỳ Tỳn. Das »Schloss Trautt­mans­dorff« prägt die Hei­mat­kreis­stadt, auch eine »kir­chen­ge­schicht­li­che Brü­cken­stadt« zwi­schen Regens­burg und Prag. Der Regens­bur­ger Bischof Wolf­gang aus der Ulrichs­diö­ze­se Augs­burg initi­ier­te das Klos­ter Kladrau und »grün­de­te durch Gebiets­ab­tre­tung« das Bis­tum Prag.
Unweit der Nepo­muk­brü­cke steht das Geburts­haus des berühm­ten Astro­no­men Joseph Johann Lit­trow, Stern­war­te­grün­der in Kasan an der Wol­ga und Pro­fes­sor in Wien an der Donau.

 

Rück­bli­cke auf Schul­re­for­men

Bis zur Gebiets- und Schul­re­form 1972 gab es in Bay­ern je nach Orts­grö­ße nicht­ge­glie­der­te, wenig­ge­glie­der­te und voll­aus­ge­bau­te Volks­schu­len. 195253 war ich Schul­lei­ter der Ein­klas­si­gen Volks­schu­le Stein­ach bei Mering, 1966-1969 Rek­tor der voll­aus­ge­bau­ten Volks­schu­le Kis­sing. Als Leh­rer unter­rich­te­te ich 1953-1955 an der drei­klas­si­gen Volks­schu­le Baindl­kirch, als Ober­leh­rer 1955-1965 an der voll­aus­ge­bau­ten Volks­schu­le Mering.

Klas­sen­tref­fen Baindl­kirch der Geburts­jahr­gän­ge 1938-1941

Sieb­zig- bis fünf­und­sieb­zig­jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Schüler(innen) tra­fen sich mit dem ehe­ma­li­gen Leh­rer Wal­de­mar Now­ey und sei­nen Kol­le­gin­nen Edel­traud Pos­selt und Osi­tha Lachen­meir. Klas­sen­spre­cher Hans Dan­ho­fer begrüß­te sie  und alle Mitschüler(innen) um 9:30 Uhr in der Pfarr­kir­che St.Martin zum Dank­got­tes­dienst und Toten­ge­den­ken. Nach dem Mit­tag­essen in der „Gast­wirt­schaft Gig­gen­bach“ begann der „Aus­tausch der Erin­ne­run­gen“ , andau­ernd bis in die Nacht hin­ein.

 

Baindl­kirch wur­de in die Gemein­de Ried „ein­ge­mein­det“ und die drei­klas­si­ge Volks­schu­le auf­ge­löst. In Ried wur­de eine neue Grund­schu­le gebaut. Baindl­kir­cher Mit­tel­schü­ler besu­chen

seit dem Schul­jahr 201213 die Mit­tel­schu­le Kis­sing. Vor­he­ri­ge Haupt­schü­ler waren in der inzwi­schen auf­ge­lös­ten Haupt­schu­le Mering ein­ge­schult.

Schrift­gut­samm­lung Now­eya­na / Sach­gut­samm­lung Now­ey:
Ich besprach das neue E-Book: »Grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis – Bil­dungs­brü­cken zwi­schen Bay­ern und dem Eger­land« und berich­te­te von der AEK-Aus­stel­lung des »Sude­ten­deut­schen Tages 2013« in der Mes­se Augs­burg. (Link zum Buch)

Ingrid Sau­er M.A. vom Baye­ri­schen Haupt­staats­ar­chiv und Klaus Mohr M.A. vom Sude­ten­deut­schen Archiv e.V. bear­bei­ten Schrift- und Sach­gut­samm­lun­gen für das »Sude­ten­deut­sche Muse­um« in Mün­chen, über das die Grün­dungs­be­auf­trag­te Dr.Elisabeth Fendl unter­rich­te­te. Bau­herr ist der Frei­staat Bay­ern.

Musi­sche Bil­dung an der Leh­rer­bil­dungs­an­stalt / LBA Eger:
Im LBA-Orches­ter spiel­te ich 1944 im Ege­rer Stadt­thea­ter Mozarts »Klei­ne Nacht­mu­sik« Dr. Chris­ti­an Hoyer will mei­ne Ege­rer »Mon­ta­gna­na-Gei­ge« mit einer »fas­zi­nie­ren­den Geschich­te« in das »Buben­reu­the­um« (www.bubenreutheum.de) digi­tal ein­bau­en, eine »über­re­gio­na­le Visi­on in der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis«.

Bud­wei­ser Kriegs­er­in­ne­run­gen:
Der tsche­chi­sche Gym­na­si­al­di­rek­tor  Anto­nin Sekyr­ka stell­te als Aus­stel­lungs­pro­jekt zur Schul­ge­schich­te in Böh­men das »Deut­sche Staats­gym­na­si­um Bud­weis« vor. Dort erleb­te ich als Rekrut in der Vier­hö­fer­ka­ser­ne im März 1945 einen Bom­ben­an­griff. Nach Kriegs­ein­sät­zen vor Ber­lin und »Todes­mär­schen von Prag nach Brünn« wur­de ich in eine »fünf­jäh­ri­ge kau­ka­si­sche Kriegs­ge­fan­gen­schaft« ver­schleppt.

»Now­eya­na-Lite­ra­tur« auch in tsche­chi­schen Uni­ver­si­tä­ten prä­sent
Die Uni­ver­si­tät in Čes­kẻ Budĕjovice/Budweis über­setz­te aus »Jugend zwi­schen Krieg und Frie­den / Mlà­di mezi vàl­k­ou a mirem« (sie­he auch: www.kohoutikriz.org), voll­in­halt­lich,  als E-Book hier abruf- und aus­druck­bar. Die Tsche­chi­sche Natio­nal­bi­blio­thek, Cle­men­ti­num / Kle­men­ti­num und Karls­uni­ver­si­tät in Prag betreu­en 60 Publi­ka­tio­nen des Autors.

Im nörd­li­chen Böh­mer­wald des süd­li­chen Eger­lan­des gebo­ren:
Das »Böh­mer­wald­mu­se­um mit Erz­ge­bir­ger Hei­mat­stu­be in Wien« wid­met sich auch dem Eger­land und the­ma­ti­siert »baye­risch-böh­mi­sche  Bil­dungs­brü­cken zwi­schen dem Dreis­essel­berg an der öster­rei­chi­schen Gren­ze und dem  Til­len­berg bei Eger«. Mit sei­nem Lei­ter Dr.Gernot Peter dis­ku­tier­te ich mein neu­es E-Book: »Grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis« und die »öster­rei­chisch-baye­ri­sche-öster­rei­chi­sche Bil­dungs­re­gi­on«.

Exkur­si­on in das »Haus Gab­lonz« in Kauf­beu­ren / Neu­gab­lonz
Dr. Mar­tin Pos­selt führ­te durch das »Iser­ge­birgs­mu­se­um« (www.isergebirgs-museum.de). In der »Zeit­ge­schicht­li­chen Abtei­lung« refe­rier­te er zum The­ma: »Vom ›Völ­ker­früh­ling‹ zur Ver­trei­bung (1848−1948)«.

Exem­pla­ri­sche Dar­stel­lun­gen von Spät­heim­keh­rer­er­leb­nis­sen und zur Inte­gra­ti­on im Regie­rungs­be­zirk (Baye­risch) Schwa­ben sind beach­tens­wert!

Der Biblio­thek im »Haus Gab­lonz« über­gab ich Neu­erschei­nun­gen zur »Spä­ten Heim­kehr nach Baye­risch-Schwa­ben«: »Mer­ching an der Paar im Wit­tels­bach­er­land« und »Hun­dert Jah­re Markt Mering mit tau­send­jäh­ri­ger Geschich­te«:

NB: 1950 war ich in einem Spät­heim­keh­rer-Erho­lungs­heim bei Pfron­ten, in Mit­tel­berg-Oy. 2013 enga­gier­te ich mich im »Kol­ping­haus Zau­ber­berg« in Pfron­ten in Arbeits­krei­sen zum The­ma: »euro­pa­päd­ago­gi­scher Brü­cken­bau inmit­ten Euro­pas«.

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