Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

Siehe auch Wikipedia und Google+.

Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

Ver­kün­di­gung des Glau­bens durch moder­ne Mas­sen­me­di­en

Als Teil­neh­mer an den bis­he­ri­gen 17 Kon­gres­sen folg­te ich ger­ne der Ein­la­dung zum 18. Kon­gress, weil auch ich an der dies­jäh­ri­gen The­ma­tik „eine Kern­auf­ga­be des christ­li­chen Selbst­ver­ständ­nis­ses“ in der glo­ba­li­sier­ten und inter­net­ver­netz­ten Welt erken­ne.

Haupt­ge­schäfts­füh­rer Pater Ste­fan Dart­mann SJ begrüß­te im Asam­saal etwa 350 Teil­neh­mer mit dem Hin­weis, dass es „bereits bei der Grün­dung von Renova­bis 1993 ein kla­res Bewusst­sein für die Bedeu­tung der Medi­en als wich­ti­ge gesell­schaft­li­che und kirch­li­che Fak­to­ren in Ost und West gab“. Der Vor­sit­zen­de der Medi­en­kom­mis­si­on der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, Bischof Dr.Gebhard Fürst, rief dazu auf, „Medi­en mit Leben zu fül­len“.

Er zitier­te den Goog­le-Mana­ger Eric Schmidt (Spie­gel, 08.03.2014): “Das Inter­net ver­än­dert die Welt - aber wer formt das Inter­net?“ Hier sehe er uns Chris­ten in der Pflicht!

In den Medi­en sei Authen­ti­zi­tät und Glaub­haf­tig­keit gefragt. Qua­li­tät sei der Maß­stab für die Medi­en­in­hal­te. Die „Clea­ring­stel­le für Medi­en­kom­pe­tenz“ an der katho­li­schen Fach­hoch­schu­le Mainz ent­wi­ckelt auch medi­en­päd­ago­gi­sche Initia­ti­ven.

Das Grund­satz­re­fe­rat von Prof.Dr.Alexander Fili­po­vić: „Kir­che - Kom­mu­ni­ka­ti­on - Öffent­lich­keit“ wur­de aus­führ­lich in einer Podi­ums­dis­kus­si­on auch mit dem Ple­num bespro­chen. Wei­te­re Refe­ra­te stell­ten „Medi­en­land­schaf­ten“ in Deutsch­land, Russ­land und Polen vor.

 

Arbeits­krei­se / Work­shops

Der „Arbeits­kreis Medi­en­ar­beit auf neu­en Wegen“, von Dr.Anton Deutsch­mann (steyl-medi­en e.V) Mün­chen mode­riert, erör­ter­te „ Bei­spie­le media­ler Ver­kün­di­gung des Glau­bens“ durch vie­le Orden und geist­li­che Gemein­schaf­ten „nach Öff­nung der Gren­zen“, auch im Inter­net.

Zwei Stey­ler Mis­sio­na­re berich­te­ten, auch stell­ver­tre­tend für ande­re Gemein­schaf­ten, z.B. „Sale­sia­ner Don Bosco“ oder „Gesell­schaft Jesu“. Schwes­ter Anna Máti­ko­wá FSP aus Praha / Prag stell­te kirch­li­che Medi­en­ar­beit in der Tsche­chi­schen Repu­blik dar.

Als „Grup­pen­lei­ter Bil­dungs­for­schung“ im „Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der e.V.“ www.aek-ev.de/Bildungsforschung prä­sen­tier­te ich die Stu­di­en­rei­he: „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“, die in deut­schen und tsche­chi­schen Natio­nal-, Uni­ver­si­täts- und Hei­mat­bi­blio­the­ken aus­leih­bar auf­liegt. Puli­zier­te ich frü­her vie­le Ver­lags­bü­cher, auch in den christ­li­chen Ver­la­gen „Auer“ („Tri­lo­gie der Kirch­lich­keit“) und „Don Bosco“ („Men­schen brau­chen Güter“), so ver­öf­fent­li­che ich zur­zeit im Inter­net immer mehr E-Books, die z.B. „christ­li­che Euro­pa­päd­ago­gik in grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen“ ver­mit­teln. Über www.waldemar-nowey.de errei­chen sie voll­in­halt­lich aus www.mering.de/“noweyana“ kos­ten­los die „euro­päi­sche Inter­net­ge­nera­ti­on“. Bit­te kli­cken Sie auf das gewünsch­te Buch­ti­tel­bild!

Aus „30-jäh­ri­ger baye­ri­scher und 20-jäh­ri­ger böh­mi­scher Bil­dungs­for­schung“ und aus lang­jäh­ri­ger Erfah­rung als Diö­ze­san­rat und Mit­glied des Lan­des­ko­mi­tees der Katho­li­ken in Bay­ern the­ma­ti­sie­re ich in der „Schrift­gut­samm­lung Now­eya­na“ die grenz­über­grei­fen­de Chris­tia­ni­sie­rung, Kul­ti­vie­rung und Renova­bis inmit­ten Euro­pas, auch im Netz.

 

Grenz­über­schrei­ten­de Wall­fahr­ten und Sym­po­si­en

Erst 1950 kehr­te ich aus rus­si­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft zu mei­ner aus dem Eger­land ver­trie­be­nen Fami­lie in den Frei­staat Bay­ern heim. Mei­ne E-Books „Jugend zwi­schen Krieg und Frie­den“, „Kriegs­grä­ber mah­nen zum Frie­den“ und „Als Woj­na-Ple­ny-Pil­ger (Kriegs­ge­fan­ge­nen­pil­ger) durch das hei­li­ge Russ­land“ berich­ten im Inter­net welt­weit. 1988 war ich bei der „Augs­bur­ger Bis­tums­wall­fahrt“ zur „Tau­send­jahr­fei­er der Chris­tia­ni­sie­rung Russ­lands“ in Lem­berg, Kiew, Mos­kau, Wla­di­mir und Lenin­grad (jetzt wie­der St.Petersburg) dabei.

Mei­ne Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gio­nen der offe­nen Gren­zen“ des „Arbeits­krei­ses Eger­län­der Kul­turch­af­fen­der AEK e.V.“ beschreibt „grenz­über­schrei­ten­de Wall­fahr­ten in das Eger­land“, aber auch Doku­men­ta­tio­nen über jähr­li­che „AEK-Begeg­nun­gen“ in Bay­ern und Tsche­chi­en.

Zum „Augs­bur­ger Sude­ten­deut­schen Tag 2014“ erschien das E-Book: „Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas“: Nach Ein­ga­be des Buch­ti­tels in die „Goog­le-Such­spal­te“ ist der Buch­text voll­in­halt­lich und kos­ten­los abruf- und/oder aus­druck­bar.

Jugend in Euro­pa“ soll das The­ma des „19.Internationalen Kon­gres­ses Renova­bis 2015“ sein. Als Päd­ago­ge und Bil­dungs­for­scher erwar­te ich „neue euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven“.

 

Aus­ge­wähl­te Buch­ti­tel­bil­der aus www.mering.de/“Noweyana-Literatur“ :

 

Als E-Books abruf- und/oder aus­druck­bar durch Klick auf das gewünsch­te Buch­ti­tel­bild:

»Geschich­te ver­ste­hen - Zukunft gestal­ten«

Zu die­sem Mot­to prä­sen­tier­te ich als AEK-Grup­pen­lei­ter »Eger­län­der Bil­dungs­for­schung« zur »Stu­di­en­rei­he Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis« das neue E-Book: »Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas - Denk­schrift zum ›Baye­ri­schen Nordgau­tag  in Cham 2014«. Auch die­se Stu­die ist dem­nächst über  www.mering.de/Noweyana  voll­in­halt­lich und kos­ten­los abruf-  bzw. aus­druck­bar ( bit­te auf das Buch­ti­tel­blatt kli­cken! ).

Aus­ge­druck­te Exem­pla­re lie­gen dann in deut­schen und tsche­chi­schen Natio­nal-, Uni­ver­si­täts- und Hei­mat­bi­blio­the­ken aus­leih­bar auf. Als Vor­ab­druck wur­de die­ses Buch erst­mals auf dem Mes­se­stand des »Baye­ri­schen Haupt­staats­ar­chivs«,  des »Sude­ten­deut­schen Insti­tuts e.V.« und des »Sude­ten­deut­schen Muse­ums« der »baye­ri­schen Arbeits- und Sozi­al­mi­nis­te­rin und sude­ten­deut­schen Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin«  Frau Emi­lia Mül­ler, MdL  per­sön­lich vor­ge­stellt. Ihr »ober­pfäl­zi­scher Geburts­ort« Schwan­dorf ist durch ein grenz­über­grei­fen­des Wege­netz  mit Neu­bäu, dem »böh­mi­schen Geburts­ort« des Autors ver­bun­den. Die ehe­ma­li­ge Markt- und Kreis­rä­tin, Euro­pa­par­la­men­tare­rin, Euro­pa­mi­nis­te­rin, auch im »EU-Aus­schuss der Regio­nen«, inter­es­sier­te ins­be­son­de­re die grenz­über­grei­fen­de regio­na­le The­ma­tik. Ich bat die kom­pe­ten­te Kom­mu­nal- und Euro­pa­po­li­ti­ke­rin um eine wei­ter­hin gute Zusam­men­ar­beit in der »Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis«.

Es folg­ten Gesprä­che zum geplan­ten »Sude­ten­deut­schen Muse­um Mün­chen« mit dem Direk­tor des »Baye­ri­schen Haupt­staats­ar­chivs«, Dr.Gerhard Het­zer, der His­to­ri­ke­rin Ingrid Sau­er M.A. und der Pro­jekt­lei­te­rin Chris­ti­ne Kobler  zur »Schrift­gut­samm­lung Now­eya­na«; mit der »Muse­ums-Grün­dungs­be­auf­trag­ten« Dr.Elisabeth Fendl, mit Dr.Michael Hen­ker vom Pla­nungs­stab, Klaus Mohr M.A. und Dr. Rai­mund Palec­zek vom »Sude­ten­deut­schen Ins­ti­utut e.V.«  zur »Sach­gut­samm­lung Now­ey«.

Sie­he auch: Bild­be­rich­te in der »Sude­ten­deut­schen Zei­tung«, vom 13.Juni 2014, Sei­te 14:  »Das Gedächt­nis der Volks­grup­pe« und Sei­te 8: »Fest­li­che Eröff­nung - Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin Emi­lia Mül­ler: Die Auf­ga­ben gehen uns nicht aus«.

 

 

Das »baye­risch-böh­mi­sche Lan­des­tor«:  die »Cham - Fur­ther - Sen­ke«

Furth im Wald im baye­ri­schen Land­kreis Cham ist die Paten­stadt des benach­bar­ten böh­mi­schen Hei­mat­krei­ses Bischoft­e­i­nitz / Horšovs­ký Týn, jahr­hun­der­te­lang mit dem »Bai­ri­schen Nord­gau« sied­lungs- und kul­tur­ge­schicht­lich ver­bun­den. Zum »40.Bayerischen Nordgau­tag« vom 25. bis 29.Juni 2014  in Cham wid­me ich dem »Ober­pfäl­zer Kul­tur­bund e.V.«, koope­ra­tiv mit dem »Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der e.V. ,  die oben genann­te „ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Publi­ka­ti­on«. Sie lag auch in der »Stu­di­en­rei­he Bil­dungs­re­gio­nen inmit­ten Euro­pas« auf dem AEK-Stand des »Sude­ten­deut­schen Tages 2014«  in Augs­burg auf, an dem auch der  Bischoft­e­i­nit­zer Hei­mat­kreis­be­treu­er Peter Paw­lik mit der Kreis­fah­nen­ab­ord­nung“, vie­le Ortsbetreuer(innen) mit ehe­ma­li­gen Ortsbewohner(innen)  des »unter­ge­gan­ge­nen Neubäu/Novosedlý«  teil­nah­men.

Abschlie­ßend spiel­ten am Pfingst­sonn­tag in der Mes­se Augs­burg die »Bun­ker-Blas­mu­si­kan­ten« aus dem Gerets­rie­der Stadt­teil Gar­ten­berg das »Böh­mer­wald­lied« und ich sang dazu: »Dort tief im Böh­mer­wald, wo mei­ne Wie­ge stand …«.

 

 

»Bay­ern und das Eger­land inmit­ten Euro­pas«

Die­pold III. von Voh­burg bei Ingol­stadt grün­de­te 1135 die »Regio Ege­re«. In Ingol­stadt fand nach Öff­nung der Gren­zen 1992 das »Lan­des­tref­fen der Egha­lan­da Gmoin Bay­erns« statt. Dazu erschien die Publi­ka­ti­on »Bay­ern und das Eger­land inmit­ten Euro­pas - Nach­denk­li­ches über eine Sprach- und Kul­tur­land­schaft« ( sie­he fol­gen­des Buch­ti­tel­bild! ).

Minis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer ist »gebür­ti­ger Ingol­städ­ter«,  »Schirm­herr des vier­ten baye­ri­schen Stam­mes, der Sude­ten­deut­schen«,  des »Augs­bur­ger Sude­ten­deut­schen Tages 2014« und des »Baye­ri­schen  Nordgau­ta­ges 2014« in Cham, zu dem ich auch ihm die oben genann­te »Denk­schrift« in Augs­burg am 8.Juni 2014 vor­stell­te.

 

 

»Euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven im ›Wit­tels­bach­er­land von Mering aus«

Auch die­ses E-Book ist aus www.mering.de/Noweyana voll­in­halt­lich und kos­ten­los abruf- bzw. aus­druck­bar  ( bit­te auf das ent­spre­chen­de Buch­ti­tel­bild kli­cken! ). Mei­ne »zwei­te Hei­mat« ist der alt­baye­ri­sche Land­kreis Aich­ach-Fried­berg, das »Wit­tels­bach­er­land« bei Augs­burg  (sie­he www.waldemar-nowey.de/Lebenslauf ).  Im »Wit­tels­ba­cher Land e.V.« initi­ier­te ich die »Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­bach­er­land« ( Web / Bil­der in »Goog­le-Suche«! ).

Seit 1994 ist Mar­kus Fer­ber »Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ter des Wit­tels­bach­er­lan­des« und seit 2000 Lan­des­vor­sit­zen­der der »Euro­pa-Uni­on Bay­ern«. Als Euro­pa­päd­ago­ge begeg­ne ich ihn oft in sei­nem Wahl­kreis und eben auch beim »Sude­ten­deut­schen Tag 2014« an der Sei­te des Minis­ter­prä­si­den­ten Horst See­ho­fer.

 

Euro­pa­po­li­tik braucht Euro­pa­päd­ago­gik in grenz­über­schei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen, um Geschich­te zu ver­ste­hen  und  Zukunft zu  gestal­ten! 

Aus dem Buch / E-Book: „Jugend zwi­schen Krieg und Frie­den“:
Es weih­nach­tet im Böh­mer­wald:

Gedich­te  und  Erzäh­lun­gen über Weih­nachts­bräu­che, Kirch­gän­ge und »Christ­baum­ho­len«. Als elf­jäh­ri­ger Böh­mer­wald­bub hol­te ich aus dem Wald an der »Neu­bäu­er Höhe« einen Christ­baum. Ein scheu­es Reh äug­te aus dem Gebüsch mir nach, als wollt‘ es Abschied neh­men  von dem Fich­ten­bäum­chen, das unter’m Arm ich heim­wärts trug. Es däm­mer­te schon,  die ers­ten Ster­ne leuch­te­ten  her­nie­der, vom Dor­fe her klang die Abend­glo­cke …  »s’ist  Weih­nacht!«

Ein »Papst­christ­baum« aus mei­ner böh­mi­schen Hei­mat

Ent­lang der baye­risch-böh­mi­schen Gren­ze reicht der bewal­de­te Gebirgs­zug von der »Neu­bäu­er Höhe«, über den »Hirsch­stein / Starỳ Herš­te­jn« bis zum »Schwarz­kopf / Čer­chov«, auch »Schwarz­kop­pe« genannt, einst  auch ein Schul­wan­der­weg für Neu­bäu­er Volks­schü­ler. Aus dem »unter­ge­gan­ge­nen Glas­hüt­ten­dorf  Fich­ten­bach / Bystřice am Čer­chov« stammt der »Papst­christ­baum 2013« in Rom. Die sech­zig­jäh­ri­ge 25 Meter hohe Fich­te wur­de von Papst Bene­dikt bestellt und von »Wald­mün­che­ner Pan­d­uren« an Papst Fran­zis­kus auf dem Peters­platz über­reicht.

Der gleich­al­te­ri­ge Joseph Ratz­in­ger stu­dier­te auf dem Frei­sin­ger Dom­berg Theo­lo­gie und ich Päd­ago­gik. Dort erleb­te ich nach fünf­jäh­ri­ger rus­si­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft 1950 den »ers­ten Advent unter baye­ri­schen Christ­bäu­men« und in der Oster­zeit 1951 auch die Pries­ter­wei­he des »künf­ti­gen baye­ri­schen Paps­tes«.

Ein »baye­ri­scher Baum mit böh­mi­schen Wur­zeln« aus der Mit­te Euro­pas! Das bai­ri­sche Fich­ten­bach kam 1702 zu Böh­men und wur­de  nach dem Zwei­ten Welt­krieg Grenz­ka­ser­ne Bystřice. Im »Kal­ten Krieg« über­wach­te neben dem »Schwarz­kopf-Kurz-Turm« ein Fern­mel­de­turm auf dem Čer­chov  auch den Eiser­nen Vor­hang im grenz­na­hen Rad­busa­tal.  Auf  Fern­mel­de­tür­men  »spio­nier­ten elek­tro­nisch« Ame­ri­ka­ner vom baye­ri­schen »Hohen Bogen« aus und Rus­sen vom  böh­mi­schen Plat­ten­berg / Vel­ký Zvon und vom Dyl­eň bei Eger aus. Mein Geburts­ort  Neu­bäu lag im Sperr­ge­biet (in der »Todes­zo­ne«) und wur­de nie­der­ge­ris­sen: Auf dem »Fried­hof  des Vater­hau­ses , der Schu­le und der Kir­che« wächst der »Böh­mi­sche Wald  / Čes­kỳ les« , auch mit jun­gen Christ­bäu­men!  Nach­denk­lich  fei­er­te fort­an  mei­ne ver­trie­be­ne Fami­lie Weih­nach­ten  in  Mer­ching im »Wit­tels­bach­er­land« und ich ver­misst im Kau­ka­sus.

Der Arti­kel  »Papst­baum stammt gar nicht aus Bay­ern « erschie­nen am 6. Dezem­ber 2013 in der Fried­ber­ger All­ge­mei­ne (www.augsburger-allgemeine.de).

 

Kriegs­ge­fan­ge­nen­weih­nach­ten im Kau­ka­sus

Kriegs­ge­fan­ge­nen­jah­re zähl­ten nach Weih­nach­ten. In Bara­cken las ich Weih­nachts­ge­dich­te, auf Zement­sack­pa­pier nie­der­ge­schrie­ben. Von 1945 bis 1949 erleb­te ich  also fünf Weih­nach­ten im Kau­ka­sus hin­ter Sta­chel­draht­zäu­nen. In sehn­sucht­vol­len Ver­sen war ich  im Geis­te bei mei­ner Fami­lie unter dem Weih­nachts­baum daheim. End­lich, am 4. Janu­ar 1950 emp­fin­gen mich mei­ne Ange­hö­ri­gen in der Mer­chin­ger Ver­trie­be­nen­stu­be »unter dem Weih­nachts­baum« als Spät­heim­keh­rer.

 

Mit Enkeln unter­wegs durch eine  grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on

Vom Čer­chov her­ab, über Nepo­muk und Höll wur­de der »Papst­christ­baum« nach Wald­mün­chen gebracht. Auch vom Regens­bur­ger Bischof  Dr.Rudolf Voder­hol­zer, aus Kladrau stam­mend, geseg­net, kün­det er in der Weih­nachts­zeit 2013 im Vati­kan auch von einer »grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on  inmit­ten Euro­pas«.  Die­ses baye­risch-böh­mi­sche Grenz­ge­biet besu­che ich jähr­lich mit mei­nen Enkeln.

Nach­wort zur 2. Auf­la­ge: »Mit Enkeln unter­wegs durch baye­ri­sche und böh­mi­sche Bil­dungs­re­gio­nen«.

2013 waren wir im Hei­mat­kreis Bischöfteinitz/Horšovský Týn, jetzt im Kreis Taus/Domažlice inte­griert, unter­wegs: sie­he Aktu­el­les vom 18.08.2013. Ein­mal fuh­ren wir im Klein­bus über Wald­mün­chen auch zum Park­platz Nepo­muk , wan­der­ten zum »Schwarz­kopf« und über­blick­ten die »Schwarz­kop­fer Wäl­der« bis zur »Neu­bäu­er Höhe«.

Bil­der­ga­le­rie:

Der »Papst­christ­baum aus dem Böh­mi­schen Wald / Čes­ký les«  wuchs 45 Jah­re in der »Todes­zo­ne des Eiser­nen Vor­han­ges« auf und ver­heißt 2013 auf dem Peters­platz in Rom Ver­söh­nung und Frie­den für die Welt. Er  bewirkt auch eine euro­pa­päd­ago­gi­sche Auf­ga­be.

Fro­he Weih­nach­ten und Frie­den den Men­schen, die guten Wil­lens sind!

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