Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

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Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

»40 Jah­re Eger­land-Kul­tur­haus«
Son­der­aus­stel­lun­gen im »40-jäh­ri­gen Eger­land-Kul­tur­haus« erin­nern mich an die musi­sche Bil­dungs­ar­beit an der Ege­rer Leh­rer­bil­dungs­an­stalt. Die Kunst­ga­le­rie zeigt Wer­ke mei­nes Klas­sen­ka­me­ra­den, des ver­stor­be­nen Kunst­ma­ler­pro­fes­sors Roland Dörf­ler. Auf einer »Schön­ba­cher Gei­ge« spiel­te ich einst  im LBA-Orches­ter unter Pro­fes­sor Dienel im Ege­rer Stadt­thea­ter (sie­he anbei 21.-23. Juni 2013). Eine Son­der­aus­stel­lung ver­an­schau­licht »140 Jah­re Schön­ba­cher Gei­gen­bau­schu­le«.


Her­kunft und Hin­kunft des Eger­lan­des
Das E-Book »Grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis« beschreibt die Ent­wick­lung des Eger­lan­des zwi­schen Bay­ern und Böh­men. Die Sied­lungs­ge­schich­te ver­deut­licht auch »Die Her­kunft der Fami­li­en­na­men aus dem Eger­land«, ein Vor­trag von Prof. Dr. Her­wig Bai­er. Aus dem Sechs­ämter­land um Marktredwitz/Rawetz brach­te einst Lamin­ger von Alben­reuth »Rawet­zer« als Neu­sied­ler in sei­nen neu­en »Guts­be­sitz Hei­li­gen­kreuz« mit. So kamen mei­ne müt­ter­li­chen Vor­fah­ren namens »Rebit­zer« in mei­nen Geburts­ort Neu­bäu, in das süd­li­che Eger­land des nörd­li­chen Böh­mer­wal­des (Buch)-Link zu E-Book: »Grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis«!  Neu­sied­ler (»Now­eys«) kamen aus dem »Bai­ri­schen Nord­gau«, der heu­ti­gen Ober­pfalz »mit ihrer Mund­art« in die Böh­mer­wald­dör­fer. Der »durch­läs­si­ge Böh­mer­wald« war auch kei­ne Dia­lekt­gren­ze.  

 

Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis

Grenz­über­schrei­tend fand bereits am 24./25.Oktober 1994 an der UNI-Fakul­tät Cheb/Eger das AEK-Sym­po­si­um »Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egrensis/Region a vzdĕlává­nί Bil­dungs­re­gi­on« statt. Hoch­ran­gi­ge tsche­chi­sche und deut­sche Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft dis­ku­tier­ten auf dem Podi­um.

In Fort­set­zung dazu befass­te sich am 4.November 1995 mein »AEK-Podi­um« im Har­mo­nie­saal Wald­sas­sen und die Lite­ra­tur­aus­stel­lung »Now­eya­na« vom 3.Oktober bis 6.November 1995 im Rat­haus mit »Stift­land und das Eger­land« und „Euro­päi­sche Bil­dungs­brü­cken“ (Bücher). Die grenz­über­schrei­ten­den Ver­an­stal­tun­gen wur­den vom Baye­ri­schen Fern­se­hen (Dr. Flem­mer) über­tra­gen, auch mit Pro­fes­so­ren der Uni­ver­si­tä­ten Bay­reuth und Plzeň, MDgt Dr. Witt­mann (Kul­tus­mi­nis­te­ri­um) und  Schul­amts­di­rek­tor Spreit­zer, mit Bischof Rad­kovs­kỳ (Pilsen/Plzeň) und Äbtis­sin Lae­ti­tia Fech beim Got­tes­dienst in der Basi­li­ka. Archiv­di­rek­tor PhDr. Jaro­mίr Boháč berich­te­te über mein Stu­den­ten­wohn­heim im  Fran­zis­ka­ner­klos­ter und die Leher­er­bil­dungs­an­stalt, an der ich von 1941 bis 1944 stu­dier­te.

 

»Fried­hö­fe der Vater­häu­ser und Mut­ter­kir­chen«
Kürz­lich besuch­te ich wie­der­um mit mei­nen Enkeln das »unter­ge­gan­ge­ne Neu­bäu« (Link zum Bericht). Dr.Peter Rojik aus Graslitz/Kraslice berich­tet im Eger­land-Kul­tur­haus aus­führ­lich über: »Die Ver­wand­lung eines Eger­län­der Dor­fes« und Prof.Dr.Wilfried Hel­ler über: »Geschichts­kennt­nis­se der heu­ti­gen Bevöl­ke­rung«. Erich Wetz­ka, Hel­mut Kindl und Roland Ham­mer­schmid  schil­dern ein­drucks­voll Erleb­nis­se von »Spät­aus­sied­lern im Bund der Egha­lan­da Gmoin e.V.«. Erich Wetz­ka dan­ke ich beson­ders auch für die Bil­der zu mei­nen Home­page-Berich­ten.

 

Kriegs- und Ver­trei­bungs­to­te auf dem Sol­da­ten­fried­hof in Eger/Cheb
Nach der Kranz­nie­der­le­gung beim Ehren­mal beten wir für Kriegs- und Ver­trei­bungs­to­te und ich nach­denk­lich auch  für ver­stor­be­ne Mit­ge­fan­ge­ne in kau­ka­si­schen Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­gern (Buch)-Link zum E-Buch »Kriegs­grä­ber mah­nen zum Frie­den…« . Von dort kam ich erst 1950 als Spät­heim­keh­rer nach Mer­ching bei Augs­burg zu mei­ner ver­trie­be­nen Fami­lie zurück. (Buch)-Link zum E-Book »Mer­ching an der Paar …« . Die aus­ge­druck­ten E-Books: »Kriegs­grä­ber mah­nen zum Frie­den und erin­nern an Krieg -Ver­trei­bung - Gefan­ge­schaft - Heim­kehr«  und  »Mer­ching an der Paar im Wit­tels­bach­er­land« über­reich­te ich AEK-Vor­sit­zen­den Albert Reich und Bun­des­kul­tur­wart Dr. Wolf-Die­ter Ham­perl für die »Stu­di­en­bü­che­rei im Eger­land-Kul­tur­haus«.

 

Erin­ne­rung hat Zukunft
Hei­mat­pfle­rin Dr. Zuz­ana Fin­ger spricht über »Fran­zens­bad, wie es war«. Das Kam­mer­or­ches­ter Budweis/České Budĕjo­vice spielt im Park­ca­fé Sado­vá Kavár­na »Eger­land­wei­sen« für den »Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der e.V.« : www.aek-ev.de .

In Pra­ger und Bud­wei­ser Kaser­nen war ich 1945 Rekrut. Die Uni­ver­si­tät Čes­ké Budějovice/Budweis über­setz­te aus »Jugend zwi­schen Krieg und Frie­den« ins Tsche­chi­sche . Die Tsche­chi­sche Nationalbibliothek/Klementinum betreut zur­zeit 62 Bän­de aus der »Now­eya­na« (Link). Als Leher­stu­dent fuhr ich mit dem Zug von 1941 bis 1944 vom Bür­ger­schul­ort Wei­ßen­sulz und Eger hin und zurück, auch durch die Bahn­sta­ti­on Bad Königs­wart. 2013 erin­nert eine Füh­rung durch das nahe­lie­gen­de ver­staat­lich­te »Schloss Met­ter­nich«, jetzt »Zámek Kynžvart«, an euro­päi­sche Geschich­te. Fürst Met­ter­nich war maß­ge­ben­der Mit­ge­stal­ter beim »Wie­ner Kon­gress 1815«. Die gegen­wär­ti­ge Finanz­kri­se for­dert die »Euro­päi­sche Uni­on« her­aus. Nach­hal­ti­ge Euro­pa­po­li­tik bedarf auch »euro­pa­päd­ago­gi­scher Per­spek­ti­ven inmit­ten Euro­pas«, zumal in der »Grenz­über­schrei­den­den Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis«. In der Pfarr­kir­che Bad Königswart/Lázně Kynžvart  bete­ten wir in einer Abend­mes­se mit Geist­li­chen Rat Hans-Josef Bösl für ein fried­li­ches Euro­pa.

Um 15:00 Uhr tra­fen sich die fünf­und­sech­zig­jäh­ri­gen  ehe­ma­li­gen Schüler(innen) in der St. Fran­zis­kus-Kir­che zum Dank­got­tes­dienst mit Pater Wil­fried Kunz SAC und ihrem eins­ti­gen Klas­sen­leh­rer . Sie gedach­ten beson­ders der ver­stor­be­nen Mitschüler(innen) und Lehrer(innen).

Klas­sen­spre­cher Man­fred Hafen­rich­ter begrüß­te den ehe­ma­li­gen Ober­leh­rer Wal­de­mar Now­ey im Land­gast­hof Aumil­ler in Mer­ching, wo er 1950 aus einer fünf­jäh­ri­gen rus­si­schen Kriegs­ge­fan­gen­schaft  zu sei­ner ver­trie­be­nen Fami­lie »heim­kehr­te«. Im Geburts­jahr sei­ner Schü­ler war er noch im Kau­ka­sus ver­misst.

1964 pro­mo­vier­te der Klas­sen­leh­rer  an der Uni­ver­si­tät Mün­chen mit der Dis­ser­ta­ti­on: »Pro­ble­me und Mög­lich­kei­ten der Volks­schul­ober­stu­fe im tech­ni­schen Zeit­al­ter«. Dabei unter­stütz­ten ihn sei­ne »tüch­ti­gen Buben« nach­hal­tig. Er sei bei­spiel­ge­bend, auch für deren Berufs­lauf­bah­nen gewe­sen. Der Klas­sen­spre­cher und eini­ge Mit­schü­ler wur­den Diplom­in­ge­nieu­re und erreich­ten sogar aka­de­mi­sche Beru­fe. Aus Rom kam Rudolf Paul Koletz­ko von der »Roton­da Roma­na«, einst Augs­bur­ger Bischofs­se­kre­tär, aus der Fug­ger­stadt war der Apo­the­ker Franz Fassl anwe­send.

Nach erfolg­rei­chen Berufs­lauf­bah­nen erreich­ten nun die »Now­ey-Schü­ler« das Ren­ten- bzw. Pen­si­ons­al­ter. Stu­di­en­di­rek­tor a.D. Man­fred Köh­ler foto­gra­fier­te sei­ne ehe­ma­li­gen Mitschüler(innen) mit ihrem ehe­ma­li­gen Klas­sen­leh­rer.

Um 13:00 Uhr tra­fen sich sieb­zig­jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Schüler(innen) mit ihrem 86-jäh­ri­gen ehe­ma­li­gen Ober­leh­rer Wal­de­mar Now­ey in der St.Franziskus-Kirche  in Mering. Im Dank­got­tes­dienst mit Orts­pfar­rer Prof. Dr. Tho­mas Schwartz gedach­ten sie der ver­stor­be­nen Mitschüler(innen) und Lehrer(innen). Frau Christl Gerst­mayr sprach Bitt­ge­be­te. In der Pre­digt erwähn­te der noch jun­ge Geist­li­che auch sei­ne »gleich­alt­ri­ge Mut­ter«. Die Jubi­la­re könn­ten also sei­ne Eltern sein. Er emp­fahl die Home­page www.waldemar-nowey.de: E-Bücher berich­ten auch über die Kriegs­ge­fan­gen­schaft ihres ehe­ma­li­gen Leh­rers.

In der Gast­stät­te Cala­bre­se in Mering-St. Afra begrüß­te Klas­sen­spre­cher Johann Ach­mil­ler den ein­zi­gen noch leben­den Klas­sen­leh­rer Now­ey. Er habe im »Tech­ni­schen Zei­chen-Unter­richt« vor­bild­li­che vor­be­ruf­li­che Bil­dungs­ar­beit geleis­tet. Vie­le Klas­sen­ka­me­ra­den wur­den tüch­ti­ge Inge­nieu­re oder Fach­ar­bei­ter. Sie feh­len heu­te euro­pa­weit.

Beim »Klas­sen­tref­fen im Ren­ten­al­ter« wur­de auch viel über »Merin­ger Geschich­te« erzählt. Sie umrahmt sym­bo­lisch das fol­gen­de  Klas­sen­fo­to von »Haus des Bil­des« in der kunst­his­to­risch bedeut­sa­men St. Fran­zis­kus-Kir­che.

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