Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

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Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

Am 22.Oktober 2011 nahm ich an der Erz­ge­birgs­fahrt der Egha­lan­da Gmoin nach Sankt Joa­chims­thal /Jáchimov teil. Die­ser Radi­um-Kur­ort liegt an der Stra­ße nach Gottesgab/Boži Dar, wo der »Fei­er­abend­lied­dich­ter« Anton Gün­ther begra­ben ist. Nach dem Got­tes­dienst in der Kreuz­kir­che besuch­ten wir das Berg­bau­mu­se­um, wo 1538 erst­mals der »sil­ber­ne Joa­chimstha­ler«, der »Tha­ler«, geprägt wur­de, von dem sich auch der Name Dol­lar ablei­tet.

Marie Curie ent­deck­te hier im Uran­erz Radi­um. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg wur­de in Joa­chimstha­ler Schäch­ten für die rus­si­sche Atom­in­dus­trie mas­siv Uran abge­baut Auch deut­sche Kriegs­ge­fan­ge­ne waren im Ein­satz. Vie­le star­ben. Als Spät­heim­keh­rer aus fünf­jäh­ri­ger rus­si­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft in kau­ka­si­schen Lagern ste­he ich mit mei­ner Frau Han­na tief betrof­fen vor dem Modell eines deut­schen Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­gers in Joachimsthal/Jáchimov.

Im Eger­land-Kul­tur­haus Markt­red­witz erfolg­te die Neu­wahl der Vor­stands­schaft und der Grup­pen­lei­ter des Arbeits­krei­ses Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der e.V. Die Grup­pen »Bil­den­de Kunst« und »Kunst­hand­werk« prä­sen­tier­ten eine Kunst­aus­stel­lung im his­to­ri­schen Rat­haus. Nach einer Vor­trags­rei­he stell­te ich im »Werk­statt­ge­spräch« als »Grup­pen­lei­ter Bil­dungs­for­schung« mei­ne Home­page vor, die in die neue Arbeits­kreis-Home­page www.aek-ev.de inte­griert wird.

Eger wird erst­mals in einer Königs­ur­kun­de Hein­richs IV. von 1061 (ab 1084 Kai­ser) im Baye­ri­schen Haupt­staats­ar­chiv Mün­chen schrift­lich erwähnt. Anläss­lich der 950-Jahr­fei­er ver­an­stal­te­te der AEK am 21.0ktober 2011 im Stadt­thea­ter Cheb/Eger ein Fest­kon­zert mit dem »Teplit­zer Orches­ter« unter Lei­tung des »Grup­pen­lei­ters Musik«, Prof. Armin Rosin.

Als Leh­rer­stu­dent spiel­te ich von 1941 bis 1944 im Orches­ter der deut­schen Leh­rer­bil­dungs­an­stalt Eger Gei­ge und Cel­lo, 1944 als Violin­spie­ler auch im Stadt­thea­ter Eger unter Prof.Dienel. Im nahen Fran­zis­ka­ner­klos­ter kom­po­nier­te ich und schrieb Gedich­te. Ein nach­denk­li­ches Wie­der­se­hen!

Klas­sen­tref­fen: »Ein Wie­der­se­hen der beson­de­ren Art« beti­telt die »Fried­ber­ger All­ge­mei­ne« am 31.Oktober 2011 den Bericht über das Klas­sen­tref­fen der Jahr­gän­ge 195051 der Merin­ger Volks­schu­le. Es begann am 8.Oktober 2011 um 17:30 Uhr mit einem Dank- und Gedenk­got­tes­dienst in der Kir­che St. Fran­zisk. Pater Gabri­el sprach in sei­ner Pre­digt über den Sinn des Klas­sen­tref­fens und gedach­te der ver­stor­be­nen Mitschüler(innen) und Lehr­kräf­te. Vier Mit­schü­le­rin­nen und 12 Mit­schü­ler sind schon ver­stor­ben. Der Got­tes­dienst wur­de von Orga­nist Chris­ti­an Schwarz an der Orgel musi­ka­lisch beglei­tet.

Die »Klas­sen­spre­che­rin« Uschi Mül­ler, ver­hei­ra­te­te Usher, und der „Klas­sen­spre­cher“ Rudolf Mair begrüß­ten auch mich als ihren ehe­ma­li­gen Ober­leh­rer. Rudolf Mair foto­gra­fier­te vor dem Altar. Neben mir Frau Uschi Usher. Albert Nie­der­meyr vom »Haus des Bil­des« in Mering fer­tig­te das Erin­ne­rungs­fo­to der 60-jäh­ri­gen Jubi­la­re mit dem bald 85-jäh­ri­gen Päd­ago­gen und Bil­dungs­for­scher Dr.phil.Waldemar Now­ey.

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