Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

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Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

Zum Jah­res­en­de 1944 wur­den Stu­den­ten der Geburts­jahr­gän­ge 192627 aus der 4.Klasse der Lehrerbildungsanstalt/LBA Eger mit kriegs­be­ding­tem Abschluss zum Wehr­dienst ein­ge­zo­gen. Vie­le star­ben im Krieg, wur­den ver­trie­ben oder gerie­ten in Kriegs­ge­fan­gen­schaft. Erst 1950 kehr­te ich aus rus­si­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft zu mei­ner in den Frei­staat Bay­ern ver­trie­be­nen Fami­lie heim.

Nach Öff­nung der Gren­zen traf ich mei­ne Ege­rer Klas­sen­ka­me­ra­den vor unse­rer zer­stör­ten LBA in Eger/Cheb. Vie­le Klas­sen­tref­fen in Bay­ern, Baden-Würt­tem­berg und Hes­sen folg­ten. Alters­be­dingt sank jähr­lich die Teil­neh­mer­zahl. Inzwi­schen wur­de auch das LBA-Gebäu­de abge­ris­sen.

2008 tra­fen wir uns in Würz­burg, um unse­ren Ege­rer Lands­mann Bal­tha­sar Neu­mann in »sei­ner Resi­denz« zu ehren. Unweit unse­rer LBA stand einst sein Geburts­haus. Er präg­te maß­ge­bend »Würz­burgs Welt­kul­tur«.

Nur noch sechs »LBA-er« kamen vom 9.-11.09.2011 wie­der nach Würz­burg. Im Rat­haus­saal über­reich­te ich Ober­bür­ger­meis­ter, Stadt­rat und Stadt­bi­blio­the­kar zwei Publi­ka­tio­nen, in Erin­ne­rung an mein »Würz­bur­ger AEK-Podi­um 1996« in der Neu­bau­kir­chen-Aula der Alten Uni­ver­si­tät:
»Bil­dungs­brü­cken zwi­schen Eger und Würz­burg« und »Wege über Bil­dungs­brü­cken inmit­ten Euro­pas« aus der Stu­di­en­rei­he »Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis« die ich als »Grup­pen­lei­ter Bil­dungs­for­schung« des Arbeits­krei­ses Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der AEK e.V. ver­öf­fent­lich­te.

Im Hotel­gast­hof »Zur Stadt Mainz« ver­an­stal­te­ten wir einen Hei­mat­abend mit Lie­dern und Gedich­ten aus dem Eger­land. Im Main­frän­ki­schen Musem wür­dig­ten wir die Kul­tur­leis­tung des Eger­län­ders Bal­tha­sar Neu­mann.

Nach Öff­nung der Gren­zen in Euro­pa ver­an­stal­te­te ich als AEK-Grup­pen­lei­ter Eger­län­der Bil­dungs­for­schung »grenz­über­schrei­ten­de Sym­po­si­en«:

  • 1994 an der Wirt­schafts­fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Plzeň/Pilsen in Cheb/Eger, wo ich die Leh­rer­bil­dungs­an­stalt 1944 kriegs­be­dingt absol­vier­te;
  • 1995 im Har­mo­nie­saal bei der Basi­li­ka Wald­sas­sen;
  • 1996 in der Neu­bau­kir­che der Alten Uni­ver­si­tät Würz­burg, wo einst Bal­tha­sar Neu­mann aus Eger wirk­te

Seit 1997 bin ich - als Baye­ri­scher Bil­dungs­for­scher und Spät­heim­keh­rer aus fünf­jäh­ri­ger kau­ka­si­si­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft - Teil­neh­mer an den jähr­li­chen »Renova­bis-Kon­gres­sen« auf dem Frei­sin­ger Dom­berg. Dort bestand ich 1951 die Baye­ri­sche Lehr­amts­prü­fung und erleb­te gleich­zei­tig die Pries­ter­wei­he des jet­zi­gen Paps­tes Bene­dikt XVI.

Zum The­ma »Länd­li­che Räu­me im Umbruch« sprach ZdK-Prä­si­dent Alois Glück aus baye­ri­scher Sicht. Dazu berich­te­te ich über Stu­di­en­ergeb­nis­se aus »30-Jah­ren Baye­ri­scher Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung«: Regio­na­li­tät als Bil­dungs­qua­li­tät! Im Arbeits­kreis »Per­spek­ti­ven für die Ent­wick­lung der Kau­ka­sus­re­gi­on« refe­rier­te ich über Erfah­run­gen aus dor­ti­ger Kriegs­ge­fan­gen­schaft und stell­te mei­ne Publi­ka­ti­on (Link zur PDF) »Kriegs­grä­ber mah­nen zum Frie­den und erin­nern an Krieg - Ver­trei­bung - Gefan­gen­schaft - Heim­kehr« vor.

Der Arme­ni­er Dr. Aram Aris­ta­ke­syn ana­ly­sier­te wirt­schaft­li­che und gesell­schaft­li­che Pro­ble­me. Ver­trei­bun­gen und Aus­wir­kun­gen von Wie­der­gut­ma­chungs­leis­tun­gen deut­scher Kriegs­ge­fan­ge­ner im Kau­ka­sus wur­den dis­ku­tiert. Von der geor­gi­schen Uni­ver­si­tät Tiflis/Tbilissi erwar­te ich eine Film­do­ku­men­ta­ti­on über deut­sche Kriegs­ge­fan­ge­ne, ent­lang der Kura bis Baku. Dort bau­te auch ich Häu­ser, Stra­ßen und Brü­cken. In Umfel­dern mei­ner Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­ger waren einst auch deut­sche Sied­lun­gen. Trans­kau­ka­si­en war und ist eine eura­si­sche Kul­tur­brü­cke mit euro­pa­päd­ago­gi­schen Per­spek­ti­ven!

Bei der 41. Fach­ar­beits­ta­gung der Arbeits­ge­mein­schaft für kul­tu­rel­le Hei­mat­samm­lung für die Trä­ger, Lei­ter und Betreu­er von Hei­mat­samm­lun­gen in Pas­sau, stell­te ich die Schrift­gut­samm­lung Now­eya­na und die Sach­gut­samm­lung Now­ey vor und über­gab digi­ta­li­sier­te Beschrei­bun­gen an das baye­ri­sche Haupt­staats­ar­chiv und an das Sude­ten­deut­sche Insti­tut zur wei­te­ren Bear­bei­tung für das »Sude­ten­deut­sche Muse­um« in Mün­chen.

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