Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

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Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

Die „Fried­ber­ger All­ge­mei­ne“ berich­tet am 14. Mai 2018 unter:
„Eine Hei­mat für Genera­tio­nen - Jubi­lä­um - Die Grund­schu­le Ott­ma­ring fei­ert das 50-jäh­ri­ge Bestehen - Inzwi­schen wer­den hier die Kin­der und Enkel der Ehe­ma­li­gen unter­rich­tet“.

Vor 50 Jah­ren, also 1958 - vor der Gebiets- und Schul­re­form 1972 - wur­de ein neu­es Volks­schul­haus für den „Schul­ver­band Ott­ma­ring / Rederz­hau­sen“ ein­ge­weiht! Mei­ne Fest­re­de als dama­li­ger „Lei­ter des Staat­li­chen Schul­am­tes Fried­berg“ zeigt exem­pla­risch den „Umbruch der Volks­schu­le vor einem hal­ben Jahr­hun­dert“ auf:
Ich zitie­re aus dem Ori­gi­nal­ma­nu­skript:

Die Volks­schu­le gilt in unse­rer Leis­tungs­ge­sell­schaft als eine Brü­cke in vie­ler­lei Hin­sicht … Neben ele­men­ta­ren Kennt­nis­sen und Fähig­kei­ten ent­wi­ckelt sie beson­de­re Arbeitstu­gen­den. Sie ist Regu­la­tor des sozia­len Auf­stiegs – und in ihrer Aus­le­se­funk­ti­on gewinnt sie zuse­hends unmit­tel­ba­ren Bezug zur Wirk­lich­keit und damit eine neue Eigen­stän­dig­keit in Form der Grund- und Haupt­schu­le … All­ge­mein­bil­dung und Berufs­vor­bil­dung sind gefor­dert und dif­fe­ren­zier­te Metho­den wer­den prak­ti­ziert (z.B. im Kern- und Kurs­un­ter­richt, in Nei­gungs- und Leis­tungs­grup­pen) … Die Richt­li­ni­en 1966 schlie­ßen das geplan­te 9. Schul­jahr ein und bil­den die päd­ago­gi­sche Grund­la­ge für einen moder­nen Unter­richt und eine zeit­ge­mä­ße Erzie­hung … Unser baye­ri­sches Volks­schul­ge­setz schuf die recht­li­chen Grund­la­gen für die äuße­ren Gege­ben­hei­ten, die für eine eben skiz­zier­te inne­re Reform unse­res Volks­schul­we­sens unab­ding­ba­re Vor­aus­set­zun­gen sind … Somit trägt auch der Schul­haus­bau – vor allem auf dem Lan­de – zur Errei­chung die­ser Bil­dungs­zie­le bei.“

Mei­ne Dis­ser­ta­ti­on an der Lud­wig - Maxi­mi­li­ans - Uni­ver­si­tät Mün­chen, 1965:
„Pro­ble­me und Mög­lich­kei­ten der Volks­schul­ober­stu­fe im tech­ni­schen Zeit­al­ter“. 1969 wur­de ich an das - zur „Gebiets- und Schul­re­form 1972“ gegrün­de­te - „Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung“ nach Mün­chen beru­fen, um die „Modell­haupt­schu­le in Bay­ern“ wis­sen­schaft­lich zu betreu­en. Sie wur­de 2012: „Mit­tel­schu­le“, auch mit stu­di­ums­be­zo­ge­nen Auf­stiegs­chan­cen an Fach­hoch­schu­len.

Ott­ma­ring und Rederz­hau­sen wur­den 1972 in die Stadt Fried­berg inte­griert. Dort gibt es jetzt eine Mit­tel­schu­le, eine Real­schu­le und ein Gym­na­si­um, aber auch eine Berufs- und Fach­ober­schu­le. Stei­gen­de Über­tritts­quo­ten in Gym­na­si­en und Real­schu­len ver­klei­ner­ten hin­fort die länd­li­chen Haupt- bzw. Mit­tel­schul­struk­tu­ren auf dem Lan­de erheb­lich.
Auch im 1968 erbau­ten Schul­haus für die Grund- und Haupt­schu­le Ott­ma­ring ver­blieb nur die „Johann-Peter-Ring-Grund­schu­le“. Zum Gund­schul­spren­gel gehö­ren nun Ott­ma­ring, Rederz­hau­sen, Bachern, Rohr­bach und Hügels­hart.

Nach­denk­lich zitie­re ich wie­der­um aus mei­ner „Fest­re­de zur Schul­haus­wei­he 1968“ in Ott­ma­ring an der Paar: „Wie bekannt­lich dem Lauf der Paar hier in Ott­ma­ring eine neue Rich­tung gewie­sen wird, so möge gleich­sam die­se Schu­le auch rich­tungs­wei­send für die wei­te­re Bil­dungs­ar­beit in die­sem Rau­me wer­den.“

Nach dem berühm­ten „Ott­ma­rin­ger Paar­durch­bruch“ fließt die Paar durch das „Wit­tels­bach­er­land“ und mün­det bei Voh­burg in die Donau.
Mark­graf Die­pold III. von Voh­burg kul­ti­vier­te den „Bai­ri­schen Nord­gau“ und grün­de­te 1135 die „Regio Egi­re“, das „his­to­ri­sche Eger­land“. Sei­ne Toch­ter Ade­la hei­ra­te­te in Eger 1147 Fried­rich Bar­ba­ros­sa, den Erbau­er der „Ege­rer Kai­ser­burg“. Ich stu­dier­te an der „Leh­rer­bil­dungs­an­stalt in Eger“ und wur­de „baye­ri­scher Bil­dungs­for­scher“, jetzt daheim in der „Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­bach­er­land“, die 2015 vom Kul­tus­mi­nis­te­ri­um mit dem „Qua­li­täts­sie­gel“ aus­ge­zeich­net wur­de. (Link zum Bei­trag vom 27. Novem­ber 2015)

Nach „Öff­nung der Gren­zen“ publi­zier­te ich die Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“, um „grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gio­nen“ zu för­dern. Schu­len in mei­nem Hei­mat­kreis Bischoft­e­i­nitz / Horšovs­ký Týn und im Land­kreis Cham koope­rie­ren. Eben­falls 2015 erhielt die „grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Cham“ das kul­tus­mi­nis­te­ri­el­le „Qua­li­täts­sie­gel“ (Link zum Bei­trag vom 30. Juli 2015).

Das „Bil­dungs­ver­hal­ten und sozio­öko­no­mi­sche Bedin­gungs­fak­to­ren“ in 330 Klein­räu­men nach der Gebiets- und Schul­re­form 1972 in Bay­ern.

In einem hal­ben Jahr­hun­dert ver­än­der­te sich das „Bil­dungs­ver­hal­ten im geglie­der­ten Schul­sys­tem“ wesent­lich, wie auch mei­ne Lang­zeit­stu­di­en über Über­tritts­quo­ten in wei­ter­füh­ren­de Schu­len nach­wei­sen. In vie­len Klein­räu­men begrün­den nied­ri­ge – oder auch bis zu zehn­fach gestie­ge­ne Über­tritt­quo­ten in Gym­na­si­en – vor allem sozio­öko­no­mi­sche Bedin­gungs­fak­to­ren. In einem hal­ben Jahr­hun­dert ent­wi­ckel­te sich Bay­ern von einem Agrar­staat zu einem Indus­trie­staat. Der länd­li­che Struk­tur­wan­del wan­del­te auch das länd­li­che Schul­we­sen. Neue Indus­trie- und Dienst­leis­tungs­be­ru­fe ent­stan­den, die adäqua­te Schul­ab­schlüs­se erfor­der­ten.

Über­tritts­quo­ten sind regio­na­le und sozia­le Indi­ka­to­ren des Bil­dungs­ver­hal­tens der Mit­tel­schul-, Real­schul- und Gym­na­si­ums- Struk­tu­ren. Das Schul­sys­tem kor­re­liert mit dem Beschäf­ti­gungs­sys­tem in Klein­räu­men.
In Fol­ge 5 der „Stu­di­en und Mate­ria­li­en des Staats­in­sti­tuts für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung“ 1976, Sei­te 141 beschrei­be ich „Erhe­bungs­be­rei­che zur lan­des­wei­ten Ermitt­lung der Über­tritts­quo­ten und ihre Ver­wen­dung zur Unter­su­chung des Bil­dungs­ver­hal­tens in Klein­räu­men (SBBS-Index)“.
Der „SBBS-Index“ misst die klein­räu­mi­ge Wirt­schafts-, Bil­dungs- und Berufs­struk­tur im Flä­chen­staat Bay­ern und weist auf die ört­li­che drei­glied­ri­ge Schul­sys­tem­struk­tur hin, wie auch auf Sei­te 145 bzw. auf Sei­te 162 mei­ner oben genann­ten Stu­die beschrie­ben.

Aus jahr­zehn­te­lan­gen Unter­su­chungs­er­geb­nis­sen über Bil­dungs­ver­hal­ten in Klein­räu­men wur­de ein For­schungs­in­stru­men­ta­ri­um ent­wi­ckelt, das auch Ana­ly­sen und Pro­gno­sen über die Bil­dungs­nach­fra­ge und das Bil­dungs­an­ge­bot im Wirk­feld der klein­räum­li­chen sozio­öko­no­mi­schen Bedin­gungs­fak­to­ren ermög­licht.
Bil­dungs­for­schung erar­bei­tet und publi­ziert fun­dier­te Ent­schei­dungs­hil­fen für Bil­dungs­po­li­tik, Bil­dungs­pla­nung und Bil­dungs­be­ra­tung (sie­he obi­ge Gra­fik).

Wie schon vor einem hal­ben Jahr­hun­dert - so ist zur­zeit u.a. auch die Inte­gra­ti­on, zumal hin­sicht­lich der schu­li­schen Inklu­si­on , ein not­wen­di­ger Auf­trag für die Bil­dungs­for­schung.

Vor einem hal­ben Jahr­hun­dert wur­de z.B. im Alt­land­kreis Fried­berg die ers­te Son­der­schu­le eröff­net: Die „Fried­ber­ger All­ge­mei­ne“ berich­tet am 12. Mai 2018 unter:
„Ein hal­bes Jahr­hun­dert Indi­vi­dua­li­tät - Jubi­lä­um - Seit ins­ge­samt 50 Jah­ren gibt es die Vin­zenz-Pal­lot­ti-Schu­le in Fried­berg“.
Auch sie wur­de 1968 als ers­te Son­der­schu­le im Alt­kreis Fried­berg vor der Gebiets­re­form 1972 errich­tet und spä­ter als För­der­schu­le bezeich­net. Beim Jubi­lä­ums-Fest­akt lob­ten die Fest­red­ner „das Kon­zept der Schu­le, die auf ihre Schü­ler indi­vi­du­ell ein­geht und jeden nach Bedarf för­dert“.
Vor einem hal­ben Jahr­hun­dert wur­den „Son­der­schü­ler“ in För­der­schu­len ein­ge­wie­sen. Heu­te wer­den sie auch wie­der in Regel­schu­len inte­griert. Es brau­che bei­de Kon­zep­te.
In der öffent­li­chen Wahr­neh­mung wer­de Inte­gra­ti­on immer wich­ti­ger. Inklu­si­on sei zur­zeit eine bil­dungs­po­li­ti­sche Her­aus­for­de­rung. So wur­de auch beim Schul­haus-Jubi­lä­um in Fried­berg argu­men­tiert. In Zusam­men­ar­beit mit dem Jugend­amt ist die „Vin­zenz-Pal­lot­ti-Schu­le in Fried­berg“ ein „son­der­päd­ago­gi­sches För­der­zen­trum des Land­krei­ses Aich­ach-Fried­berg (SFK)“. Es betreut Son­der­schü­ler in „Stütz- und För­der­klas­sen“ mit dem Ziel zur Rück­füh­rung in Regel­klas­sen.

Vor einem hal­ben Jahr­hun­dert war also die Volks­schu­le im Umbruch. Der Über­gang vom tech­ni­schen Zeit­al­ter in die digi­ta­le Zukunft erfor­dert offen­sicht­lich wie­der neue Bil­dungs­re­for­men, auch in „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen“.

Wert­ori­en­tier­te Füh­rung in sozia­ler Ver­ant­wor­tung

Der Lan­des­vor­stand lud zu „Infor­ma­tio­nen über die aktu­el­le Situa­ti­on der Staat­li­chen Schul­äm­ter, Mit­wir­kung an ver­bands­in­ter­nen Ent­schei­dun­gen (Anträ­ge, Neu­wah­len)“ und zu „vie­len Begeg­nun­gen“ ein.

Zum The­ma: „Wer­te erfah­ren, reflek­tie­ren, erle­ben“ refe­rier­te am 10.11.2017 Stu­di­en­di­rek­to­rin Clau­dia Reich­mann vom „Staats­in­sti­tut für Schul­qua­li­tät und Bil­dungs­for­schung“ in Mün­chen.

In sei­ner Fest­re­de bezog sich der Lan­des­vor­sit­zen­de Die­ter Lang auf den Sozi­al­psy­cho­lo­gen der LMU Mün­chen, Prof. Dr. Die­ter Frey: „Huma­nis­ti­sche Füh­rung“ sei geprägt von „Vor­bild, Ver­pflich­tung und Ver­ant­wor­tung“ und bedür­fe „Kom­mu­ni­ka­ti­on, Koope­ra­ti­on und Kom­pe­tenz“. In die­sem State­ment könn­ten sich auch die baye­ri­schen Schul­rä­te „wie­der­fin­den“, ins­be­son­de­re in den Auf­ga­ben­be­rei­chen „Per­so­nal­ver­sor­gung“, „Per­so­nal­qua­li­fi­ka­ti­on“, „Struk­tur und Auf­ga­be der Schul­auf­sicht“ sowie „Schul­ver­wal­tung - Schul­ver­wal­tungs­sys­te­me“.

Ganz im Sin­ne einer „wert­ori­en­tier­ten Füh­rung“ sei die „Her­ein­nah­me der Ämter in die Wei­ter­ent­wick­lung der Struk­tur, die Eru­ie­rung von Mög­lich­kei­ten der Ver­ein­heit­li­chung und der Nut­zung von Syn­er­gie­ef­fek­ten“.

Aus Erfah­run­gen in „30 Jah­ren Baye­ri­scher Bil­dungs­for­schung“ hal­te auch ich „die Ver­ein­heit­li­chung der Daten­sys­te­me, die Ein­hal­tung des Daten­schut­zes, die Mög­lich­keit der Daten­ab­fra­ge auf jeder der vier Ebe­nen (der Schul­auf­sicht)“ für sinn­voll.

In sei­nem Fest­vor­trag erklär­te der baye­ri­sche Bil­dungs­mi­nis­ter Dr. phil. Lud­wig Spa­en­le: „Die Schul­auf­sichts­be­am­ten leis­ten mit ihren Enga­ge­ment einen wich­ti­gen Bei­trag, die Bil­dungs­land­schaft im Frei­staat ver­ant­wor­tungs­voll mit­zu­ge­stal­ten“ … „Als wert­vol­le Part­ner behal­ten unse­re Schul­äm­ter und die Regie­run­gen die Anfor­de­run­gen vor Ort im Blick“: Bil­dung geschieht in über­schau­ba­ren Klein­räu­men. Regio­na­li­tät ist eine Bil­dungs­qua­li­tät!

Der Bil­dungs­mi­nis­ter dank­te dem „Baye­ri­schen Schul­rä­te­ver­band“ auch „für die viel­fäl­ti­gen Impul­se“.

Auch aus mei­ner Sicht ist z.B. Digi­ta­li­sie­rung eine päd­ago­gi­sche Auf­ga­be, die auch in der anschlie­ßen­den Podi­ums­dis­kus­si­on mit Weih­bi­schof Dr.Anton Losin­ger, Mdgt. Wal­ter Gremm, BLLV-Prä­si­den­tin Simo­ne Fleisch­mann, KEG-Lan­des­vor­sit­zen­der Ursu­la Lay und dem BSV-Lan­des­vor­sit­zen­den Die­ter Lang über­zeu­gend bespro­chen wur­de.

 

Haupt­schu­len wer­den Mit­tel­schu­len:

Am „Baye­ri­schen Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung in Mün­chen“, unter Kul­tus­mi­nis­ter Dr. jur. Lud­wig Huber gegrün­det, erar­bei­te­te ich die Pilot­stu­die „Modell­haupt­schu­le in Bay­ern“ zur „Gebiets- und Schul­re­form 1972“. Dr. phil. Lud­wig Spa­en­le ent­wi­ckel­te die Haupt­schu­len im Schul­jahr 201112 zu berufs- und stu­di­en­ori­en­tier­ten Mit­tel­schu­len.

 

Bil­dungs­re­gio­nen in Bay­ern:

2015 ver­lieh Dr. Spa­en­le dem Land­kreis Cham das „Qua­li­täts­sie­gel grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on“, mei­ner „grenz­über­schrei­ten­den Geburts­hei­mat“ (Link zum Bei­trag), und dem Land­kreis Aich­ach-Fried­berg das „Qua­li­täts­sie­gel Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­ba­cher Land“, mei­ner „zwei­ten Hei­mat“.

 

Lan­des­aus­stel­lun­gen

Für 2020 geneh­mig­te das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um die „Baye­ri­sche Lan­des­aus­stel­lung im Wit­tels­ba­cher Land“.

Zur „Baye­risch-Tsche­chi­schen Lan­des­aus­stel­lung - 700 Jah­re Kai­ser Karl IV.“ wur­de 2016 das „Cen­trum Bava­ria-Bohemia CeBB“ in Schön­see „Koor­di­nie­rungs­stel­le für die Zusam­men­ar­beit auf kul­tu­rel­lem Gebiet zwi­schen Bay­ern und Böh­men“. (Link zur Kul­tur­da­ten­bank)

Dafür dank­te ich Dr. Lud­wig Spa­en­le per­sön­lich und über­reich­te ihm ein Beleg­ex­em­plar des E-Books: 700 Jah­re Kai­ser Karl IV.: „Neu­böh­men“ und „Gol­de­ne Stra­ße“ in der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on „Eure­gio Egren­sis“. (Link zum E-Book)

 

Ein uner­war­te­tes Wie­der­se­hen:

In „30 Jah­ren Baye­ri­scher und Böh­mi­scher Bil­dungs­for­schung“ arbei­te­te ich mit dem befreun­de­ten MDgt. Dr.phil. Hel­mut Witt­mann weg­wei­send zusam­men.

Nach „Öff­nung der Gren­zen“ war er auch bei mei­nen uni­ver­si­tä­ren AEK-Kol­lo­qui­en zur „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ an der Wirt­schafts­fa­kul­tät Eger / Cheb der Uni­ver­si­tät Pil­sen / Plzeň und an der Uni­ver­si­tät Würz­burg dabei:

Euro­pa­po­li­tik braucht drin­gend „euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven“!

Bei der „Lan­des­ver­samm­lung des Baye­ri­schen Schul­rä­te­ver­ban­des 2017“ begeg­ne­ten wir uns, bei­de in Freu­de und Dank­bar­keit. Wir erin­ner­ten an die kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums mit der „Baye­ri­schen Bil­dungs­for­schung“ seit der „Gebiets- und Schul­re­form 1972“.

Wort­got­tes­dienst am Kirch­weih­sams­tag in St. Micha­el

Um 15:00 Uhr begann das Klas­sen­tref­fen in der der Kir­che St.Michael. Sieb­zig­jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Schüler(innen) bete­ten mit der neun­zig­jäh­ri­gen ehe­ma­li­gen Rek­to­rin Inge­borg Oster­mei­er und dem eben­falls neun­zig­jäh­ri­gen ehe­ma­li­gen Ober­leh­rer Wal­de­mar Now­ey auch für sieb­zehn schon ver­stor­be­ne Mitschüler(innen).

In Erin­ne­rung an die gemein­sa­me Schul­zeit fei­er­ten wir Dank­got­tes­dienst, mit Dia­kon Tino Zani­ni, einem ehe­ma­li­gen Merin­ger Schü­ler, der auch sei­ner zehn­jäh­ri­gen Dia­ko­nats­wei­he gedach­te. In der Pre­digt rief er zur Dank­bar­keit auf. Wir soll­ten auch „mutig in die Zukunft“ und „gläu­big nach oben schau­en“.

Vor der St.Michaelskirche ent­stand das nach­ste­hen­de Grup­pen­fo­to. Bei vor­he­ri­gen Klas­sen­tref­fen tra­fen wir uns schon oft in der reno­vier­ten Wall­fahrts­kir­che St.Franziskus: sie­he unter 8.Oktober 2011, 12. Okto­ber 2013 ff. Zur Wie­der­eröff­nung mit dem Augs­bur­ger Diö­ze­san­bi­schof Dr. Kon­rad Zdar­sa am 4.0ktober 2017.

Das berühm­te Pre­del­len­ge­mäl­de am Ben­no­al­tar: „Anbe­tung der Köni­ge“ des öster­rei­chi­schen Barock­ma­lers Franz Sig­rid d. Ä. (1727 – 1803), von 1754 – 1762 bischöf­li­cher Hof­ma­ler in Augs­burg, wur­de zur Kir­chen­tü­re hin ver­setzt. Die drei Haupt­al­tä­re der St. Micha­els­kir­che stam­men von Wen­ces­laus Franz Leo­pold Prie­cz, der 1736 in Prag gebo­ren wur­de, und Hof­ma­ler in Mün­chen war. Bei­de Künst­ler ori­en­tier­ten sich an dem Wie­ner Paul Tro­ger (1698 – 1762). Ver­glei­che sei­nes „Salz­bur­ger Drei­kö­nigs­ge­mäl­de“ mit der „Anbe­tung der Köni­ge“ in St. Fran­zis­kus und den Haupt­al­tä­ren in St. Micha­el, ins­be­son­de­re mit dem rech­ten „Rosen­kranz-Altar“, sind ange­bracht: sie­he „Aktu­el­les“ unter 90.Geburtstag!

 

Gesel­li­ges Zusam­men­sein beim Kir­chen­wirt

Josef Ken­ner­knecht, Ehren­vor­sit­zen­der des CSU-Orts­ver­ban­des Mering, begrüß­te die Ver­samm­lung. Er erin­ner­te an kirch­li­che und schu­li­sche Erfah­run­gen mit Ober­leh­rer Now­ey: Bei der Kom­mu­ni­on habe er uns „Seg­ne Du Maria …“ vor­ge­sun­gen, in der Schu­le erzähl­te er auch aus sei­ner Kriegs­ge­fan­gen­schaft, ließ uns Flug­zeug­mo­del­le bau­en und nach anstren­gen­den Mathe­ma­tik­stun­den in der Pau­se Fuß­ball­spie­len.

Ich dank­te Josef Ken­ner­knecht, Rena­te Streit und Die­ter Schö­ning für die Ein­la­dung. Dem Orga­ni­sa­ti­ons­team herz­li­chen Dank auch für den prä­sen­tier­ten Bild­band Mei­ne Schul­zeit in Mering: Idee und Gestal­tung Die­ter Schö­ning und Wil­li Zwick. Fotos von R. Karl, H. Har­tung, A. Sand­meir, J. Ken­ner­knecht, J. Wasch­ke, G. Vöst und R. Klem­mer.

Die Teilnehmer(innen) kamen von weit her, Lotar Schaf­rot sogar aus Aus­tra­li­en. Alle fei­er­ten das Wie­der­se­hen in Mering bis spät in die Nacht hin­ein.

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