Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

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Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

19. Oktober 2016
Diamantene Hochzeit

Spä­te Heim­kehr nach Bay­ern, nach Mer­ching an der Paar im Wit­tels­ba­cher Land“ - am 5.Januar 1950 - beschreibt das gleich­na­mi­ge E-Book auf: www.mering.de: „Mer­ching an der Paar im Wit­tels­bach­er­land“ wur­de mei­ne „zwei­te Hei­mat“, wie sie auch das gleich­na­mi­ge E-Book vor­stellt.

Am 19.Oktober 1956 ver­ehe­lich­te Bür­ger­meis­ter Johann Neßl stan­des­amt­lich sei­ne Toch­ter Johan­na Neßl in Mer­ching - „im Wit­tels­ba­cher Land“ - mit dem spät­heim­ge­kehr­ten und „aus dem Eger­land“ ver­trie­be­nen Leh­rer Wal­de­mar Now­ey.

Am 20.Oktober 1956 gab dazu  Pfar­rer Josef Stie­fen­ho­fer im Trau­ungs­got­tes­dienst in St. Mar­tin den kirch­li­chen Segen.

Anläss­lich des 60. Ehe­ju­bi­lä­um am 19. / 20. Okto­ber 2016 lud Pfar­rer Prof. Dr. Tho­mas Schwartz  zum „Sonn­tags­got­tes­dienst  für  Ehe­ju­bi­la­re“  am  20. Novem­ber 2016  in St. Micha­el in Mering ein. Beim anschlie­ßen­den Emp­fang im „Papst-Johan­nes-Haus“ wünsch­te er allen, auch dem „ältes­ten anwe­sen­den Jubi­lä­ums­paar Johan­na & Wal­de­mar Now­ey“ zur „Dia­man­te­nen Hoch­zeit“, wei­ter­hin alles Gute und Got­tes Segen. Zur Erin­ne­rung an den fei­er­li­chen Sonn­tags­got­tes­dienst und an die gemein­sa­me kirch­li­che Hoch­zeits­ver­an­stal­tung über­reich­te er Gedenk­ker­zen.

Am 5. Okto­ber 2012 brach­te ich bei einem Semi­nar des Wit­tels­ba­cher Land e.V.  in Thier­haup­ten in der »Arbeits­grup­pe Kul­tur und Land­schaft« den ziel­ori­en­tier­ten Begriff »Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­bach­er­land« ein (Link zu »Aktu­el­les« 5. Okto­ber 2015).

Am 27.November 2015 über­reich­te der baye­ri­sche Staats­mi­nis­ter für Bil­dung und Kul­tus, Wis­sen­schaft und Kunst Dr. Lud­wig Spa­en­le bei einem Fest­akt in Aich­ach an Land­rat Dr. Klaus Metz­ger das Qua­li­täts­sie­gel »Bil­dungs­re­gi­on in Bay­ern« für den Land­kreis Aich­ach-Fried­berg,  dem »Wit­tels­bach­er­land«.

Dr. Spa­en­le  ver­wies auf die bereits »bis­he­ri­ge breit gefä­cher­te Schul­land­schaft mit viel­fäl­ti­gen Qua­li­fi­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten« und auf die »brei­te Palet­te außer­schu­li­scher Bil­dungs­an­ge­bo­te« im »Wit­tels­bach­er­land«, die durch »zusätz­li­che Anstren­gun­gen« nach­hal­tig noch ver­bes­sert wer­den konn­ten.

Als baye­ri­scher Bil­dungs­for­scher im »Wit­tels­bach­er­land« gra­tu­lier­te ich zur »Qua­li­täts­sie­gel­ver­lei­hung an das Wit­tels­bach­er­land« und freu­te mich auch über mei­ne ziel­ori­en­tier­ten Bei­trä­ge.

 

Bei­trä­ge seit der Land­kreis- und Schul­re­form 1972 :

In der Land­kreis- und Schul­re­form 1972 wur­den die Alt­land­krei­se Aich­ach und Fried­berg ver­bun­den. Im Alt­land­kreis Fried­berg schrieb ich als Merin­ger Ober­leh­rer  an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen 1965 die Dis­ser­ta­ti­on: »Pro­ble­me und Mög­lich­kei­ten der Volks­schul­ober­stu­fe im tech­ni­schen Zeit­al­ter«.

196768 war ich Lei­ter des Semi­nar­be­zirks und des Staat­li­chen Schul­am­tes Fried­berg.

Seit 1969 beglei­te­te ich wis­sen­schaft­lich am Baye­ri­schen Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung in Mün­chen lan­des­weit in allen Bil­dungs­re­gio­nen Schul­ver­su­che,  auch im neu­en Land­kreis  Aich­ach-Fried­berg, im »Wit­tels­bach­er­land«.

Bis zur Gebiets- und Schul­re­form 1972 ein­klas­si­ge Volks­schu­le.

Stein­ach liegt an der Bun­des­stra­ße 2 zwi­schen Augs­burg und Mün­chen am Stein­bach, der in Mering in die Paar fließt. Im Schul­jahr 195253 war ich Schul­lei­ter der ein­klas­si­gen Volks­schu­le und 15 Jah­re Lei­ter des  Kir­chen­cho­res der Pfar­rei St. Gangulf in Stein­ach.

Heu­te ist »Stein­ach ohne Schu­le« Orts­teil von Mer­ching an der Paar im »Wit­tels­bach­er­land« und gehört auch zur »Pfar­rei­en­gemein­schaft Mer­ching«. Das alte Schul­haus erin­nert sei­ne ehe­ma­li­gen Schüler(innen) an ihre Schul­zeit mit ihrem ehe­ma­li­gen Schul­lei­ter, ins­be­son­de­re beim 6. Klas­sen­tref­fen 2015.

 

Sieb­zig- und Acht­zig­jäh­ri­ge luden zum Gedenk­got­tes­dienst und Bei­sam­men­sein ein.

Mit Pfar­rer Xavier Vet­ti­kuzhichalik bete­ten wir in der Kir­che für ver­stor­be­ne Lehrer(innen) und Schüler(innen). »Klas­sen­mut­ter« Eri­ka Hanel bat um den kirch­li­chen Segen.
Vor dem Altar ver­sam­mel­ten wir uns nach  andäch­ti­gem Got­tes­dienst zu einer Erin­ne­rungs­fo­to­auf­nah­me. Am alten Schul­haus vor­bei gin­gen wir zum »Bei­sam­men­sein im Gast­hof Huber«. Ich begrüß­te »mei­ne Buben und Mäd­chen« ein­zeln und bestaun­te »her­vor­ra­gen­de Berufs­lauf­bah­nen« der »ein­klas­si­gen Schüler(innen)«: zum Bei­spiel plan­te »Archi­tekt Fritz Pimpl« moder­ne Häu­ser in Augs­burg und Mer­ching.

 

Gemüt­li­ches Bei­sam­men­sein im Gast­hof Huber mit nach­denk­li­chen Bei­trä­gen.

Die Orga­ni­sa­to­ren Rudolf Guha und Hugo Schlem­mer begrüß­ten die Teilnehmer(innen), den jet­zi­gen Pfar­rer Xavier und den ehe­ma­li­gen »Land­schul­di­rek­tor« im Gast­hof­saal, wo einst am 21. Dezem­ber 1952 die Schul­weih­nachts­fei­er statt­fand. Damals umrahm­ten Lie­der und Gedich­te die »Hei­li­ge Nacht von Lud­wig Tho­ma«. Das »Schul­or­ches­ter« musi­zier­te das »Lar­go von Hän­del« und die »Klei­ne Nacht­mu­sik von Mozart«. Der Schul­lei­ter spiel­te mit sei­ner »Ege­rer Gei­ge« mit. Er erzähl­te vom Dorf­schul­leh­rer und Orga­nist Franz Xaver Gru­ber und vom Hilfs­pfar­rer Joseph Mohr, die in Obern­dorf »Stil­le Nacht – Hei­li­ge Nacht« erst­mals 1818 auf­führ­ten. 1952 san­gen es die Steinacher zum Abschluss der Schul­weih­nachts­fei­er im Gast­hof­saal, wo 2015 »ehe­ma­li­ge Schüler(innen) im Rent­ne­ral­ter« begeis­tert über »Schul­zeit­er­in­ne­run­gen« berich­te­ten. Mit fol­gen­der Bil­der­ga­le­rie erin­ne­re auch ich dar­an:

 

Ein schul­his­to­ri­sches Klas­sen­tref­fen?

Ab 195354 unter­rich­te­te ich an der drei­klas­si­gen Volks­schu­le Baindl­kirch, als Ober­leh­rer bzw. Rek­tor an den acht­klas­si­gen Volks­schu­len in Mering und Kis­sing im Alt­land­kreis Fried­berg. Als Merin­ger Ober­leh­rer schrieb ich die Dis­ser­ta­ti­on: »Pro­ble­me und Mög­lich­kei­ten der Volks­schul­ober­stu­fe im tech­ni­schen Zeit­al­ter« an der Uni­ver­si­tät Mün­chen 1965. 

1968 betreu­te ich als Lei­ter des Staat­li­chen Schul­am­tes Fried­berg  fünf voll­aus­ge­bau­te, sieb­zehn wenig­ge­glie­der­te und noch neun  unge­teil­te, ein­klas­si­ge Volks­schu­len, dar­un­ter auch die ein­klas­si­ge Volks­schu­le in Stein­ach.

Ab 1969 beglei­te­te ich am Baye­ri­schen Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung »Modell­haupt­schu­len in Bay­ern« wis­sen­schaft­lich. Mit der Ein­füh­rung des 9. Pflicht­schul­jah­res wur­den 1972 voll­aus­ge­bau­te Haupt­schu­len in Bay­ern ein­ge­führt und ein­klas­si­ge Land­schu­len auf­ge­löst.

2015 erleb­te ich als baye­ri­scher Bil­dungs­for­scher in Stein­ach bei Mering für­wahr »ein schul­his­to­ri­sches Klas­sen­tref­fen«.

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