Kurzprofil

Portrait Dr. phil. Waldemar Nowey

Dr. phil. Waldemar Nowey (* 11. März 1927 in Neubäu, Egerland) ist ein deutscher Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller.

Nach Anstellungen als Lehrer und Schulleiter in Bayern promovierte er 1964 an der Universität München. Anschließend war er als Ausbildungslehrer an der Pädagogischen Hochschule in Augsburg tätig. Von 1969 bis 1989 führte er Studien für das Kultusministerium Bayern durch. In der Deutschen Nationalbibliothek sind 71 Publikationen unter seinem Namen verzeichnet.

Nowey ist verheiratet und hat zwei inzwischen verheiratete Töchter.

Siehe auch Wikipedia und Google+.

Aktuelles

Hier berichte ich über stattgefundene, laufend über künftige literarische Neuerscheinungen, Dichterlesungen, Klassentreffen, Arbeitstagungen, Kolloquien, Symposien, Kongresse, Ausstellungen und grenzüberschreitende AEK-Begegnungen in bayerischen und böhmischen Bildungsregionen.

»Bil­dungs­re­gi­on Land­kreis Cham«, auch eine »grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on«:
www.bildungsregion-cham.de

Staats­se­kre­tär Georg Eisen­reich vom Staats­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Kul­tus, Wis­sen­schaft und Kunst über­reich­te am 13. Juli 2015 im Cha­mer »Tech­no­lo­gie-Cam­pus« dem Land­kreis Cham offi­zi­ell das Qua­li­täts­sie­gel »Bil­dungs­re­gi­on in Bay­ern« an Land­rat Franz Löff­ler, Bezirks­tags­prä­si­dent, ehe­ma­li­ger Bür­ger­meis­ter der Grenz­stadt Wald­mün­chen, nahe mei­nes Geburts­or­tes Neu­bäu im Böh­mer­wald (jetzt »unter­ge­gan­ge­nes Dorf« Novo­sed­ly im Čes­ký Les / Böh­mi­scher Wald)  lie­gend.

Die »Bil­dungs­re­gi­on Land­kreis Cham« erfüllt nicht nur die fünf »Kri­te­ri­en-Säu­len« jeder »Bil­dungs­re­gi­on in Bay­ern«, son­dern auch eine sechs­te, als »zukunfts­träch­ti­ge‚ Bil­dungs­brü­cke in das Nach­bar­land Tsche­chi­en« und eine sieb­te, als »welt­of­fe­ne Bil­dungs­re­gi­on für Migran­ten und Zuwan­de­rer«.

Furth im Wald ist Part­ner­stadt  mei­nes Hei­mat­krei­ses Bischofteinitz/Horšovský Týn, jetzt Kreis Domažlice/Taus, kul­tur- und bil­dungs­ge­schicht­lich mit dem böh­mi­schen »Quell­ge­biet der Rad­bu­sa« eng ver­bun­den. Grenz­über­schrei­tend wird die »Bil­dungs­re­gi­on Land­kreis Cham« der Radbusa/Radbuza ent­lang zur und gemein­sam mit der »euro­päi­schen Kul­tur­haupt­stadt 2015 Pilsen/Plzeň« künf­tig  ver­stärkt  auch »bil­dungs­ak­tiv«.

Beim Fest­akt am 13. Juli 2015 im Cha­mer »Tech­no­lo­gie-Cam­pus« war auch die »Abtei­lungs­lei­te­rin für Bil­dung, Jugend, Sport« im  Bezirks­amt der »Regi­on Plzeň/Pilsen«, Dr. Jaros­la­va Hav­lič­ko­vá prä­sent. Sie will vor allem grenz­über­schrei­ten­de Schul­part­ner­schaf­ten för­dern. Auf Ein­la­dung des Pils­ner Regi­ons­prä­si­den­ten Václav Šla­js besuch­te eine ober­pfäl­zi­sche Dele­ga­ti­on unter Regie­rungs­prä­si­dent Axel Bar­telt und Bezirks­tags­prä­si­dent Franz Löff­ler auch die »West­böh­mi­sche Uni­ver­si­tät Pil­sen«. Eine deutsch-tsche­chi­sche »Arbeits­grup­pe für Hoch­schul­bil­dung« wur­de ange­regt.

Zur viel­fäl­ti­gen Koope­ra­ti­on der Uni­ver­si­tä­ten Regens­burg und Plzeň/Pilsen durf­te auch ich schon gleich nach Grenz­öff­nung bei­tra­gen. 1991 publi­zier­te ich die Pilot­stu­die »Bil­dungs­re­gi­on der offe­nen Gren­zen inmit­ten Euro­pas«, The­men­ba­sis für das »AEK-Sym­po­si­um Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis - Sym­po­si­on a vzdělává­ní« am 24./25.10.1994 an der Wirt­schafts­fa­kul­tät Eger/Cheb der Uni­ver­si­tät Pilsen/Plzeň. Die Leh­rer­bil­dungs­an­stalt Eger absol­vier­te ich 1944 mit einem kriegs­be­ding­ten Abschluss als Lehr­amts­an­wär­ter.

1997 führ­te ich den Pils­ner Päd­ago­gen­kol­le­gen Prof. Dr. Tomaš  Jílek zu den Grund­mau­ern mei­ner zer­stör­ten »Neu­bäu­er Volks­schu­le« und zeig­te ihm den Weg zu mei­ner Bür­ger­schu­le in Weißensulz/Běla nad Rad­buz­ou. 1998 fand in sei­nem Fakul­täts­ge­bäu­de in Waier/Rýbnik nad Rad­buz­ou ein Semi­nar zur »Eger­län­der Bil­dungs­for­schung« statt. »Ein tsche­chi­scher und ein deut­scher Päd­ago­ge« besuch­ten die »Neu­bäu­er Höhe« und den »geöff­ne­ten Eiser­nen Vor­hang« um den Plat­ten­berg (Vel­ký Zvon). Ein Bild­be­richt ist in »Aka­de­mie Eure­gio Egren­sis - Grün­dungs­the­sen, Inhalts­kon­zep­te, Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren«, 1997, auf den Sei­ten 67 ff. ver­öf­fent­licht. Sie­he auch die Publi­ka­tio­nen »Auf Frie­dens­su­che in der Hei­mat - Ein Tsche­che in  und ein Deut­scher  aus  einem, ver­son­ne­nem Land«, 1988 (Tri­lo­gie des Tsche­chen Ladis­lav Steh­lik: »Země Zamyṥ­lená« und mei­ne Essays in »Pas­si­on jen­seits des Böh­mer­wal­des im süd­li­chen Eger­land - der Kreis Bischoft­e­i­nitz«, 1991 ).

Die »AEK-Stu­di­en­rei­he Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis« doku­men­tiert auch die jähr­li­chen »uni­ver­si­tä­ren Sym­po­si­en und AEK-Begeg­nun­gen«, die »Bil­dungs­brü­cken der Her­kunft und Hin­kunft« the­ma­ti­sie­ren. Auch die grenz­über­schrei­ten­den Kul­tur- und Bil­dungs­ak­ti­vi­tä­ten des »Zen­trums Bava­ria Bohemia (CeBB)« in Schön­see  sind  zukunfts­wei­send. Die Home­page www.bbkult.net ist welt­weit und ins­be­son­de­re mit tsche­chi­schen Kul­tur­schaf­fen­den inmit­ten Euro­pas ver­linkt. Der Link zu www.waldemar-nowey.de ver­mit­telt auch über www.mering.de oder/und »Goog­le« den Zugang zur »Now­eya­na-Lite­ra­tur« aus »30 Jah­ren Baye­ri­scher und 20 Jah­ren Böh­mi­scher Bil­dungs­for­schung« sowie zu Publi­ka­tio­nen mit »euro­pa­päd­ago­gi­schen Per­spek­ti­ven in grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gio­nen«.

 

Land­kreis Cham schon 1972 ein Pilot­pro­jekt der Gebiets- und Schul­re­form in Bay­ern

Am »Baye­ri­schen Staats­in­sti­tuts für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung« beglei­te­te ich die Ent­wick­lung der Volks­schulober­stu­fe (Dis­ser­ta­ti­on LMU Mün­chen 1965) zur Haupt­schu­le  im all­ge­mei­nen und beruf­li­chen Bil­dungs­sys­tem seit 1969 (»Modell­haupt­schu­len in Bay­ern«, 1972, seit 2012 »Mit­tel­schu­le«) wis­sen­schaft­lich. Dabei konn­te ich auch mei­ne Erfah­run­gen an der Bür­ger­schu­le in Wei­ßen­sulz und an der Leh­rer­bil­dungs­an­stalt Eger ein­brin­gen.

Für den neu­en »Groß­kreis Cham« ent­stand eine vor­bild­li­che Schul­ent­wick­lungs­pla­nung, die die klein­räum­li­chen sozio­öko­no­mi­schen Bedin­gungs­fak­to­ren des Bil­dungs­ver­hal­tens bei­spiel­haft  berück­sich­tig­te. Der »Sozio­öko­no­mi­sche Berufs- und Bil­dungs­struk­tur- Index (SBBS-Index)« erklärt die Über­tritts­quo­ten in wei­ter­füh­ren­de Wahl­schu­len als »Indi­ka­to­ren des regio­na­len Bil­dungs­ver­hal­tens« in 330 Erhe­bungs­be­rei­chen Bay­erns hoch signi­fi­kant.

Nach Öff­nung der Gren­zen publi­zier­te ich 1991 »Klein­räum­li­ches Bil­dungs­ver­hal­ten und regio­na­le Bedin­gungs­fak­to­ren in der Eure­gio Egren­sis«.

Als baye­risch-böh­mi­scher Bil­dungs­for­scher gra­tu­lie­re ich zur »Qua­li­täts­sie­gel­ver­lei­hung Bil­dungs­re­gi­on in Bay­ern 2015« und wün­sche vor allem den Schul­part­ner­schaf­ten in der grenz­über­schrei­ten­den »Bil­dungs­re­gi­on  Land­kreis Cham« / www.bildungsregion-cham.de  viel Erfolg!

70 Jah­re nach Kriegs­en­de

Am 9. Mai 1945 ende­te der Zwei­te Welt­krieg. Von mei­ner Pra­ger Aus­bil­dungs­ka­ser­ne aus wur­de ich als Acht­zehn­jäh­ri­ger nach einem »Todes­marsch von Prag nach Brünn«, auf dem rume­ni­schen Schiff  »Trans­sil­va­nia« über das Schwar­ze Meer in den Kau­ka­sus - »in die Unfrei­heit« - ver­schleppt. 1946 wur­de mei­ne Fami­lie aus Neu­bäu im nörd­li­chen Böh­mer­wald des süd­li­chen Eger­lan­des nach Mer­ching bei Augs­burg in den Frei­staat Bay­ern - »in die Frei­heit« - ver­trie­ben. Als Spät­heim­keh­rer kehr­te ich erst 1950 zu ihr in unse­re »zwei­te Hei­mat« zurück, von der »ers­ten Hei­mat« durch den »Eiser­nen Vor­hang« gewalt­sam getrennt.

Vor 70 Jah­ren wur­den Men­schen­rech­te ver­letzt. Der »Sude­ten­deut­sche Tag 2015« for­der­te »Men­schen­rech­te ohne Gren­zen«. Mit Inter­es­sen­ten dis­ku­tier­te ich über mei­ne »AEK-Stu­di­en­rei­he Bil­dungs­re­gi­on der offe­nen Gren­zen inmit­ten Euro­pas« (27. Mai 2012), die nach »Öff­nung der Gren­zen« erschien und in deut­schen und tsche­chi­schen Natio­nal-, Uni­ver­si­täts- und Hei­mat­bi­blio­the­ken auf­liegt. E-Books sind aus www.mering.de/Noweyana-Literatur vollinhaltlich/kostenlos abruf- und/oder aus­druck­bar. Bit­te auf das jewei­li­ge Buch­ti­tel­bild kli­cken!

 

»Sude­ten­deut­sches Muse­um«

Das »Sude­ten­deut­sche Muse­um« bezeich­ne­te Schirm­herr Minis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer als ein »Leucht­turm­pro­jekt im Baye­ri­schen Kul­tur­kon­zept«. Schirm­herr­schafts­mi­nis­te­rin Emi­lia Mül­ler aus der Ober­pfalz wür­dig­te »das jahr­hun­der­te­lan­ge prä­gen­de Wir­ken der Sude­ten­deut­schen in ihrer Hei­mat« und deren »Leis­tung für Bay­ern«.  Beim Stand »Sude­ten­deut­sches Muse­um« dank­te ich ihr für die »Grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit« in der »Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis« und wid­me­te ihr das neue E-Book: »Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas«, der wir bei­de ent­stam­men. Minis­te­ri­al­rat Dr. Wolf­gang Frey­tag foto­gra­fier­te dazu das »sym­bo­li­sche Bild«:  anbei!  Staats­se­kre­tär Johan­nes Hin­ters­ber­ger ist Augs­bur­ger.

 

»Wie­der­ge­win­nung der Hei­mat« in E-Books für die Enkel­ge­ne­ra­ti­on

Fah­nen erin­ner­ten beim Got­tes­dienst und auf der »Groß­kund­ge­bungs­büh­ne« in der »Schwa­ben­hal­le« an die deut­schen Hei­mat­krei­se in Böh­men, Mäh­ren und Schle­si­en. Mit Hei­mat­kreis­be­treu­er Peter Paw­lik und Fah­nen­trä­ger Georg Nau­jo­kas beglei­te­te ich unse­re »Bischoft­e­i­nit­zer Hei­mat­kreis­fah­ne«, foto­gra­fiert vom Bud­wei­ser Hei­mat­keis­be­treu­er Josef Sai­ler. In der Fest­hal­le ver­sam­mel­te sich an den Tischen der Hei­mat­or­te zumeist die Erleb­nis­ge­ne­ra­ti­on, an den Bücher­stän­den ver­mehrt aber auch die Enkel­ge­ne­ra­ti­on, um die Her­kunft ihrer Vor­fah­ren zu erfor­schen. Mit mei­nen E-Books errei­che ich auch die »euro­päi­sche Inter­net­ge­ne­ra­ti­on« ins­ge­samt grenz­über­grei­fend. Mei­ne Denk­schrift zum »Bay­ri­schen Nordgau­tag in Cham 2014« moti­vier­te 2015 auch die Fahrt der »Sude­ten­deut­schen Hei­mat­pfle­ge­rin« Dr. Zuzana Fin­ger in die »euro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt 2015« Pilsen/Plzeň, der Rad­bu­sa ent­lang, die nahe mei­nes Geburts­or­tes Neubäu/Novosedly ent­springt.

 

»Mit Enkeln unter­wegs durch baye­ri­sche und böh­mi­sche Bil­dungs­re­gio­nen inmit­ten Euro­pas«, seit Öff­nung der Gren­zen!

2008 erschien die 2. erwei­ter­te Auf­la­ge die­ser gleich­na­mi­gen Publi­ka­ti­on, auch als Goog­le Book, welt­weit über www.worldcat.org  aus 307 Publi­ka­tio­nen des Autors  abruf­bar.

In der »Todes­zo­ne am Eiser­nen Vor­hang« wur­de mein Geburts­ort Neu­bäu zer­stört. Das ein­zi­ge erhal­te­ne und jetzt reno­vier­te Hof­ge­bäu­de im Orts­teil Fuchs­berg besuch­te  mei­ne Schwes­ter, Orts­be­treue­rin Han­ne Fabi­an, gebo­re­ne Now­ey, mit ihren Enkeln (Bild oben).

Im zer­stör­ten Alt­bau Fuchs­berg 8  kamen mei­ne Groß­mut­ter (»Wawa«) Maria Rebit­zer, gebo­re­ne Dietz, am 11.09.1884 und mei­ne Mut­ter Anna Now­ey, gebo­re­ne Rebit­zer, am 25.04.1904 zur Welt. Dar­an und an mein nie­der­ge­ris­se­nes »Vater­haus Neu­bäu 10« erin­nern Bil­der unten.

Schon beim »Sude­ten­deut­schen Tag 2012 in der Mes­se Nürn­berg« inter­es­sier­te Besu­cher der Enkel­ge­ne­ra­ti­on die AEK-Stu­di­en­rei­he »Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis« auf mei­nem Bücher­stand. Am 18. August 2013 war ich »Mit Enkeln unter­wegs im Hei­mat­kreis Bischoft­e­i­nitz«. In der Dich­ter­le­sung am 8. Dezem­ber 2013 las ich in Mering/St. Afra aus der Publi­ka­ti­on/E-Book: »Mit Enkeln unter­wegs durch grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gio­nen«.

 

Mehr als bei »Sude­ten­deut­schen Tagen« kann die Enkel­ge­ne­ra­ti­on durch das Inter­net welt­weit erreicht wer­den. Die ver­link­ten Web­sites ver­su­chen, grenz­über­schrei­tend Euro­pa­päd­ago­gik zu ver­mit­teln, die auch eine fried­li­che Euro­pa­po­li­tik drin­gend braucht.

AEK-Begeg­nung und Bun­des­kul­tur­ta­gung 2014

in Markt­red­witz, Trebendorf/Třebeň und Maria Kulm/Chlum Svaté Maří

 In Markt­red­witz fand nach der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 15.Oktober 2014 im „Hotel Bai­ri­scher Hof“ am 16./17.Oktober 2014 im „Eger­land-Kul­tur­haus“ die „AEK-Begeg­nung 2014“ und am 18./19. Okto­ber 2014 die Bun­des­kul­tur­ta­gung der „Egha­lan­da Gmoin“ statt.

 

Neue Home­page des Eger­land-Muse­ums online

Durch den Stif­tungs­vor­sit­zen­den OB Oli­ver Wei­gel wur­de am 15.Oktober 2014 die neue Home­page www.egerlandmuseum.de frei­ge­schal­tet.

Muse­ums­lei­ter Vol­ker Ditt­mar M.A. berich­te­te u.a. über die Umbe­nen­nung der berühm­ten „Stu­di­en­bü­che­rei“ in „Eger­län­der Stu­di­en­bi­blio­thek“ mit 12.000 Büchern und vie­len Zeit­schrif­ten in zwei Maga­zin­räu­men (ca.200 qm). Dar­un­ter befin­den sich auch u.a. die „Now­eya­na-Schrift­gut­samm­lung“ und die AEK-Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“. Dazu über­gab der Autor fei­er­lich ein aus­ge­druck­tes Exem­plar sei­nes neu­en E-Books: „Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas“ im Bei­sein der „Sude­ten­deut­schen Hei­mat­pfle­ge­rin“ Dr. Zuzana Fin­ger.

Etwa 14.000 Medi­en der Biblio­thek sind schon mit­tels EDV erfasst. Die Inter­net­an­bin­dung an den „Baye­ri­schen Biblio­theks­ver­bund“ www.bib-bvb.de ist geplant. Die Son­der­aus­stel­lung „Krip­pen aus dem Eger­land und Markt­red­witz“ wur­de prä­sen­tiert.

 

Neu­es aus dem Eger­land und über das Eger­land

Vor­trä­ge von PhDr. Jaro­mír Boháč, MUDr.Roman Sala­man­c­zuk und Dr. Petr Rojik, alle wohn­haft im Eger­land, erin­ner­ten an die Grün­dungs­ge­schich­te Fran­zens­bads, Egers sowie an geo­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen und Sagen des Eger­lan­des.

Prof.Dr.Erich Zettl infor­mier­te über „Das Jan-Hus-Jahr 2015 in Kon­stanz“ und über den Neu­de­ker Ignaz Sichel­barth (1708−1780), Mis­sio­nar, Maler und Man­da­rin am Kai­ser­hof in Chi­na. Dr.Ralf Heim­rath refe­rier­te über „Puhoi - eine Eger­län­der Sprach­in­sel in Neu­see­land“. Die Ein­wan­de­rer ent­stam­men - wie auch ich - dem Rad­busa­tal im süd­li­chen Eger­land. Vor­ge­tra­ge­ne Dia­lekt­pro­ben sind mit mei­nem ers­ten Mund­art­ge­dicht laut­gleich, das ich als elf­jäh­ri­ger „Bou“ schrieb. Sie­he dazu E-Book „Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on“, auf den Sei­ten 21 ff.: „Das süd­li­che Eger­land spricht „nord­gau­isch“ / Vom „Nei­ba­ia Dia­lekt“ zur „neu­hoch­deut­schen Schrift­spra­che“.

Tsche­chisch, böh­misch oder „euro­pä­isch“?

Wer­ner Pöll­mann refe­rier­te über „Tsche­chisch oder böh­misch - wo liegt der Unter­schied?“ und Dr.Wolf-Dieter Ham­perl  sprach über „Pil­sen - Euro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt 2015“.

 

Denk­mä­ler

Über die „Pfle­ge der deut­schen Denk­mä­ler in der Tsche­chi­schen Repu­blik“ berich­te­te die „Sude­ten­deut­sche Hei­mat­pfle­ge­rin“ Dr.Zuzana Fin­ger.

Vor hun­dert Jah­ren begann der Ers­te Welt­krieg. Mein Groß­va­ter Franz Rebit­zer erzähl­te mir von erleb­ten Kämp­fen in Gali­zi­en im „Eger­län­der Infan­te­rie­re­gi­ment Nr.35/73 (Pilsen/Eger). Er wur­de mit der Großen/Kleinen Sil­ber­nen, Bron­ze­nen Tap­fer­keits-, Ver­wun­de­ten-Medail­le und dem Front­kämp­fer­eh­ren­kreuz aus­ge­zeich­net. Den „73er Regi­ments­marsch“ kom­po­nier­te 1891 k.u.k Mili­tär­ka­pell­meis­ter Wen­de­lin Kopetz­ky, der mit einem Text von Leut­nant Richard Legn­an zum „Eger­län­der Marsch“ wur­de.

Mein Vater Josef Now­ey kam als jugend­li­cher Rekrut in den Dolo­mi­ten zum Kriegs­ein­satz, wo auch der Eger­län­der Dr.Michael Ries kämpf­te. In mei­ner Aus­bil­dungs­ka­ser­ne „Prag-Werscho­witz“ wur­de er 1915 zum Leut­nant beför­dert. 1945 wur­de ich von dort in eine fünf­jäh­ri­ge rus­si­sche Kriegs­ge­fan­gen­schaft nach „Todes­mär­schen“ in den Kau­ka­sus ver­schleppt.

Über Leut­nant Ries und zur „Ison­zo­schlacht“ stell­te der Muse­ums­lei­ter des „Tach­au­er Hei­mat­mu­se­ums Wei­den“, Dr.Sebastian Schott, eine beein­dru­cken­de Doku­men­ta­ti­on vor. Für Öster­reich waren 1866 bei König­grätz auch das ursprüng­li­che „Würt­tem­ber­ger Infan­te­rie­re­gi­ment 73 Her­zog Albrecht“ und das „Infan­te­rie­re­gi­ment Kron­prinz Albert von Sach­sen“ mit Oberst Leon­hard Now­ey von Wun­den­feld dabei. Auch dort erin­nern Denk­mä­ler und Sol­da­ten­fried­hö­fe zum Nach­den­ken.

 

Auf der Fahrt nach Maria Kulm / Chlum Sva­té Maří gedach­ten alle Teilnehmer(innen) vor dem Krie­ger­denk­mal in Tre­ben­dorf / Tře­beň nach der Kranz­nie­der­le­gung beson­ders der Opfer des Ers­ten und Zwei­ten Welt­krie­ges und aller Ver­trei­bun­gen. Wir bete­ten für den Frie­den!

 

Wall­fahr­ten von der Ober­pfalz in das Eger­land

Mein E-Book „Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas“ doku­men­tiert

anschau­lich auf den Sei­ten 61 ff. „Wall­fahrts­kir­chen dies- und jen­seits des Böh­mer­wal­des, Wall­fahr­ten nach Öff­nung der Gren­zen und Wall­fahr­ten nach Böh­men und nach Bay­ern“, auch „von und nach Maria Kulm“.

 

Bil­dertri­lo­gie aus: „Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas“

 

Zum 58. Hoch­zeits­tag in „Maria Kulm“

Nach „Öff­nung der Gren­zen“ waren mei­ne Frau Han­na und ich schon mehr­mals in „Maria Kulm“. Zur „Gol­de­nen Hoch­zeit“ besuch­te ich mit mei­ner Fami­lie auch das Eger­land. Dazu schrieb ich das E-Book: „Zur Gol­de­nen Hoch­zeit auf Goe­thes Spu­ren im Eger­land mit Enkeln unter­wegs“, über www.mering.de/“Noweyana-Literatur“ nach einem Klick auf das Buch­ti­tel­bild oder per Direkt­link aus dem Inter­net abruf­bar.

Mei­ne Frau Han­na und ich freu­ten sich sehr, dass wir nun zu unse­rem 58.Hochzeitstag 2014 an der „Wall­fahrt der Egha­lan­da Gmoin“ dabei sein konn­ten. Dank­bar bete­ten wir in der „Gna­den­ka­pel­le Maria Kulm“.

 

Füh­rung und Got­tes­dienst in der Wall­fahrts­kir­che

Probst Pater Milan Kuče­ra O.Cr. vom „Kreuz­her­ren­or­den mit dem Roten Stern“ führ­te durch die reno­vier­te baro­cke Wall­fahrts­kir­che, von Chris­toph Dient­zen­ho­fer 1690-1720 erbaut und mit Fres­ken von Eli­as Doll­hopf aus­ge­stat­tet. Den Gna­den­al­tar gestal­te­te 1730 Karl Stilp.

Mit Pater Kuče­ra zele­brier­te Msgr. Karl Wuch­terl den „Wall­fahrts­got­tes­dienst“.

Ich dank­te Pater Kuče­ra und berich­te­te über Begeg­nun­gen mit Bischof Fran­tišek Rad­kovs­ký bei „Inter­na­tio­na­len Renova­bis­kon­gres­sen“ in Frei­sing. Msgr. Karl Wuch­terl über­reich­te ich nach einer Andacht in der Gna­den­ka­pel­le ein gedruck­tes Exem­plar mei­nes neu­es­ten E-Books: „Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gio­nen inmit­ten Euro­pas“, das auch „grenz­über­schrei­ten­de Wall­fahr­ten durch den Böh­mer­wald“ beschreibt.

 

Ein Buch­ge­schenk an Msgr. Karl Wuch­terl , Lands­mann aus dem süd­li­chen Eger­land, vor dem Gna­den­al­tar zu „Maria Kulm“:

Im „Eger­land-Kul­tur­haus“ refe­rier­te Prof. Dr. Rudolf Gru­lich zum The­ma: „Der Rit­ter­or­den der Hei­li­gen Agnes: Die Kreuz­her­ren mit dem ‚Roten Stern‘ und ihre Pfar­rei­en im Eger­land“.

Sie­he auch www.maria-kulm.de.

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