Wert­ori­en­tier­te Füh­rung in sozia­ler Ver­ant­wor­tung

Der Lan­des­vor­stand lud zu „Infor­ma­tio­nen über die aktu­el­le Situa­ti­on der Staat­li­chen Schul­äm­ter, Mit­wir­kung an ver­bands­in­ter­nen Ent­schei­dun­gen (Anträ­ge, Neu­wah­len)“ und zu „vie­len Begeg­nun­gen“ ein.

Zum The­ma: „Wer­te erfah­ren, reflek­tie­ren, erle­ben“ refe­rier­te am 10.11.2017 Stu­di­en­di­rek­to­rin Clau­dia Reich­mann vom „Staats­in­sti­tut für Schul­qua­li­tät und Bil­dungs­for­schung“ in Mün­chen.

In sei­ner Fest­re­de bezog sich der Lan­des­vor­sit­zen­de Die­ter Lang auf den Sozi­al­psy­cho­lo­gen der LMU Mün­chen, Prof. Dr. Die­ter Frey: „Huma­nis­ti­sche Füh­rung“ sei geprägt von „Vor­bild, Ver­pflich­tung und Ver­ant­wor­tung“ und bedür­fe „Kom­mu­ni­ka­ti­on, Koope­ra­ti­on und Kom­pe­tenz“. In die­sem State­ment könn­ten sich auch die baye­ri­schen Schul­rä­te „wie­der­fin­den“, ins­be­son­de­re in den Auf­ga­ben­be­rei­chen „Per­so­nal­ver­sor­gung“, „Per­so­nal­qua­li­fi­ka­ti­on“, „Struk­tur und Auf­ga­be der Schul­auf­sicht“ sowie „Schul­ver­wal­tung - Schul­ver­wal­tungs­sys­te­me“.

Ganz im Sin­ne einer „wert­ori­en­tier­ten Füh­rung“ sei die „Her­ein­nah­me der Ämter in die Wei­ter­ent­wick­lung der Struk­tur, die Eru­ie­rung von Mög­lich­kei­ten der Ver­ein­heit­li­chung und der Nut­zung von Syn­er­gie­ef­fek­ten“.

Aus Erfah­run­gen in „30 Jah­ren Baye­ri­scher Bil­dungs­for­schung“ hal­te auch ich „die Ver­ein­heit­li­chung der Daten­sys­te­me, die Ein­hal­tung des Daten­schut­zes, die Mög­lich­keit der Daten­ab­fra­ge auf jeder der vier Ebe­nen (der Schul­auf­sicht)“ für sinn­voll.

In sei­nem Fest­vor­trag erklär­te der baye­ri­sche Bil­dungs­mi­nis­ter Dr. phil. Lud­wig Spa­en­le: „Die Schul­auf­sichts­be­am­ten leis­ten mit ihren Enga­ge­ment einen wich­ti­gen Bei­trag, die Bil­dungs­land­schaft im Frei­staat ver­ant­wor­tungs­voll mit­zu­ge­stal­ten“ … „Als wert­vol­le Part­ner behal­ten unse­re Schul­äm­ter und die Regie­run­gen die Anfor­de­run­gen vor Ort im Blick“: Bil­dung geschieht in über­schau­ba­ren Klein­räu­men. Regio­na­li­tät ist eine Bil­dungs­qua­li­tät!

Der Bil­dungs­mi­nis­ter dank­te dem „Baye­ri­schen Schul­rä­te­ver­band“ auch „für die viel­fäl­ti­gen Impul­se“.

Auch aus mei­ner Sicht ist z.B. Digi­ta­li­sie­rung eine päd­ago­gi­sche Auf­ga­be, die auch in der anschlie­ßen­den Podi­ums­dis­kus­si­on mit Weih­bi­schof Dr.Anton Losin­ger, Mdgt. Wal­ter Gremm, BLLV-Prä­si­den­tin Simo­ne Fleisch­mann, KEG-Lan­des­vor­sit­zen­der Ursu­la Lay und dem BSV-Lan­des­vor­sit­zen­den Die­ter Lang über­zeu­gend bespro­chen wur­de.

 

Haupt­schu­len wer­den Mit­tel­schu­len:

Am „Baye­ri­schen Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung in Mün­chen“, unter Kul­tus­mi­nis­ter Dr. jur. Lud­wig Huber gegrün­det, erar­bei­te­te ich die Pilot­stu­die „Modell­haupt­schu­le in Bay­ern“ zur „Gebiets- und Schul­re­form 1972“. Dr. phil. Lud­wig Spa­en­le ent­wi­ckel­te die Haupt­schu­len im Schul­jahr 201112 zu berufs- und stu­di­en­ori­en­tier­ten Mit­tel­schu­len.

 

Bil­dungs­re­gio­nen in Bay­ern:

2015 ver­lieh Dr. Spa­en­le dem Land­kreis Cham das „Qua­li­täts­sie­gel grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on“, mei­ner „grenz­über­schrei­ten­den Geburts­hei­mat“ (Link zum Bei­trag), und dem Land­kreis Aich­ach-Fried­berg das „Qua­li­täts­sie­gel Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­ba­cher Land“, mei­ner „zwei­ten Hei­mat“.

 

Lan­des­aus­stel­lun­gen

Für 2020 geneh­mig­te das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um die „Baye­ri­sche Lan­des­aus­stel­lung im Wit­tels­ba­cher Land“.

Zur „Baye­risch-Tsche­chi­schen Lan­des­aus­stel­lung - 700 Jah­re Kai­ser Karl IV.“ wur­de 2016 das „Cen­trum Bava­ria-Bohemia CeBB“ in Schön­see „Koor­di­nie­rungs­stel­le für die Zusam­men­ar­beit auf kul­tu­rel­lem Gebiet zwi­schen Bay­ern und Böh­men“. (Link zur Kul­tur­da­ten­bank)

Dafür dank­te ich Dr. Lud­wig Spa­en­le per­sön­lich und über­reich­te ihm ein Beleg­ex­em­plar des E-Books: 700 Jah­re Kai­ser Karl IV.: „Neu­böh­men“ und „Gol­de­ne Stra­ße“ in der grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on „Eure­gio Egren­sis“. (Link zum E-Book)

 

Ein uner­war­te­tes Wie­der­se­hen:

In „30 Jah­ren Baye­ri­scher und Böh­mi­scher Bil­dungs­for­schung“ arbei­te­te ich mit dem befreun­de­ten MDgt. Dr.phil. Hel­mut Witt­mann weg­wei­send zusam­men.

Nach „Öff­nung der Gren­zen“ war er auch bei mei­nen uni­ver­si­tä­ren AEK-Kol­lo­qui­en zur „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“ an der Wirt­schafts­fa­kul­tät Eger / Cheb der Uni­ver­si­tät Pil­sen / Plzeň und an der Uni­ver­si­tät Würz­burg dabei:

Euro­pa­po­li­tik braucht drin­gend „euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven“!

Bei der „Lan­des­ver­samm­lung des Baye­ri­schen Schul­rä­te­ver­ban­des 2017“ begeg­ne­ten wir uns, bei­de in Freu­de und Dank­bar­keit. Wir erin­ner­ten an die kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums mit der „Baye­ri­schen Bil­dungs­for­schung“ seit der „Gebiets- und Schul­re­form 1972“.