In Erin­ne­rung an die „baye­risch-böh­mi­sche Geburts­hei­mat inmit­ten Euro­pas“ E-Book:

700 Jah­re Kai­ser Karl IV.: „Neu­böh­men“ und „Gol­de­ne Stra­ße“ in der grenz­über­schrei­ten­den „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“.

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Hin­füh­rung

Das 700-jäh­ri­ge Geburts­tags­ju­bi­lä­um Kai­ser Karl IV. ver­an­lass­te den Frei­staat Bay­ern und die Tsche­chi­sche Repu­blik zu grenz­über­schrei­ten­den, zumeist gemein­sa­men kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen, die auch den his­to­ri­schen Brü­cken­bau zwi­schen Böh­men und Bay­ern wür­dig­ten. Die „Baye­risch-Tsche­chi­sche Lan­des­aus­stel­lung – Kai­ser Karl IV.“ begann am 15. Mai 2016 in der Wal­len­stein­hal­le und im Karolinum/Carolinum in Prag/Praha und ende­te am 5. März 2017 im Ger­ma­ni­schen Natio­nal­mu­se­um in Nürn­berg. Bei­de „Reichs­städ­te“ ver­band Kai­ser Karl IV. mit der „Gol­de­nen Stra­ße“, die von Prag/Praha über Pilsen/Plzen durch das „süd­li­che Eger­land des nörd­li­chen Böh­mer­wal­des“ und grenz­über­schrei­tend durch das „ober­pfäl­zi­sche Neu­böh­men“ nach Nürn­berg in sei­ne „zwei­te Resi­denz­stadt“ führ­te. Von der „neu­böh­mi­schen Haupt­stadt Sulz­bach“ aus ent­stan­den Eisen­hüt­ten auch im Böh­mer­wald und her­nach „Glas­hüt­ten­dör­fer“ im wald­rei­chen baye­risch-böh­mi­schen Grenz­ge­biet. Die klein­räum­lich ver­netz­te Wirt­schafts- und Kul­tur­land­schaft bei­der­seits der „Gol­de­nen Stra­ße“ ent­wi­ckel­te sich auf vie­len Han­dels­we­gen zwi­schen Bay­ern und Böh­men kon­ti­nu­ier­lich und nach­hal­tig wei­ter.

Vom „Bai­ri­schen Nord­gau“ aus wur­de das Eger­land chris­tia­ni­siert und kul­ti­viert. Mark­graf Die­pold III. von Voh­burg grün­de­te 1135 die „Regio Egire/Egere“, 1322 von Kai­ser Lud­wig den Bai­ern an König Johann von Böh­men – Vater Karls IV. – ver­pfän­det. Der Regens­bur­ger Bischof Wolf­gang stimm­te 973 der Grün­dung des Bis­tums Prag zu und initi­ier­te auch das Bene­dik­ti­ner­klos­ter Kladrau/Kladruby im süd­li­chen Eger­land. Unter Kai­ser Karl IV. ent­stand 1346 das Pra­ger Erz­bis­tum und durch Kladrau/Kladruby führt seit 1367 sei­ne „Reichs­stra­ße“ – die „gol­de­ne Stra­ße“ – durch den ehe­ma­li­gen „Bai­ri­schen Nord­gau“, seit 1329 „Obe­re Pfalz gen Baiern“/Oberpfalz genannt und von Wit­tels­ba­chern regiert.
Das E-Book: „Ober­pfäl­zisch-eger­län­di­sche Bil­dungs­re­gi­on inmit­ten Euro­pas – Denk­schrift zum „Baye­ri­schen Nordgau­tag“ in Cham 2014“ beschreibt die „tau­send­jäh­ri­ge baye­risch-böh­mi­sche Sied­lungs- und Bil­dungs­ge­schich­te“ durch den durch­läs­si­gen Böh­mer­wald, die kurz­zei­tig der „Eiser­ne Vor­hang“ durch­brach. Nach „Öff­nung der Gren­zen“ wur­de aus her­kömm­li­chen regio­na­len Bil­dungs­brü­cken – ins­be­son­de­re in Klein­räu­men an der und zur „Gol­de­nen Stra­ße“ hin – die grenz­über­schrei­ten­de „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“.

Vom „Haus der Baye­ri­schen Geschich­te“ in Augs­burg beauf­tragt, erar­bei­te­te das „Cen­trum Bava­ria Bohemia (CeBB)“ in Schön­see – nahe mei­nes böh­mi­schen Geburts­or­tes Neu­bäu – das „Begleit­pro­gramm der Baye­risch-Tsche­chi­schen Aus­stel­lung“. Es doku­men­tier­te baye­risch-böh­mi­sche Erin­ne­rungs­kul­tur seit Kai­ser Karl IV., die neue Bil­dungs­brü­cken akti­vier­te und euro­pa­päd­ago­gi­sche Per­spek­ti­ven eröff­ne­te. Seit 12.12.2016 ist das „Schön­se­er Kul­tur­in­sti­tut“ kul­tus­mi­nis­te­ri­el­le „Koor­di­nie­rungs­stel­le für die baye­risch-tsche­chi­sche kul­tu­rel­le Zusam­men­ar­beit“: Pro­gramm­vor­stel­lung am 31.01.2017 in Baye­risch-Eisen­stein. Aus der Kul­tur­da­ten­bank ist auch „Now­eya­na-Lite­ra­tur“ abruf­bar.

Aus „30 Jah­ren Baye­ri­scher und 30 Jah­ren Eger­län­der Bil­dungs­for­schung“ publi­zier­te ich als Grup­pen­lei­ter Bil­dungs­for­schung im „Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der AEK e.V.“ die AEK-Stu­di­en­rei­he „Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis“, auf die sich auch das vor­lie­gen­de E-Book bezieht: Aus­ge­wähl­te Buch­ti­tel­blät­ter im Anhang, Sei­te 60 f. . „Now­eya­na-Lite­ra­tur“ liegt in deut­schen und tsche­chi­schen Natio­nal-, Uni­ver­si­täts- und Hei­mat-Biblio­the­ken auf. E-Books sind aus www.mering.de bzw. über die Auto­ren­home­page www.waldemar-nowey.de voll­in­halt­lich und kos­ten­los abruf- und/oder aus­druck­bar. Das E-Book: „Zur Lech­feld­schlacht im Wit­tels­bach­er­land“ beschreibt das „Hei­li­ge Römi­sche Reich“ nach der Lech­feld­schlacht 955 und von Ottos I. Kai­ser­krö­nung 962 an bis 1806. Nach der Kai­ser­krö­nung Karls IV. anno 1355 präg­te 1356 sein „Reichs­ge­setz“ – die „Gol­de­ne Bul­le“ – die „Reichs­po­li­tik durch Kur­fürs­ten“. Der „Zwei­te Pra­ger Fens­ter­sturz“ lös­te 1618 den „Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg“ aus. 1621 wur­de Maxi­mi­li­an I. von Bay­ern Kur­fürst und erhielt die Ober­pfalz. Maxi­mi­li­an stu­dier­te an der 1472 gegrün­de­ten Uni­ver­si­tät Ingol­stadt, sprach auch Tsche­chisch und besuch­te den „kai­ser­li­chen Hof“ und die „Karls­uni­ver­si­tät“ in Prag. An die­sem „ers­ten Wis­sen­schafts- und Bil­dungs­zen­trum in der Mit­te Euro­pas“ ori­en­tier­te sich auch die ers­te baye­ri­sche Uni­ver­si­tät. 1800 von Ingol­stadt nach Lands­hut ver­legt, kam die „Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät“ LMU 1826 nach Mün­chen, an der ich 1964 mit der Dis­ser­ta­ti­on „Pro­ble­me und Mög­lich­kei­ten der Volks­schulober­stu­fe im tech­ni­schen Zeit­al­ter“ pro­mo­vier­te. Als Stu­di­en­di­rek­tor am „Baye­ri­schen Staats­in­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und Bil­dungs­pla­nung“ beglei­te­te ich wis­sen­schaft­lich Pro­jek­te zur Gebiets- und Schul­re­form 1972 und erkann­te die Regio­na­li­tät als eine bedeut­sa­me Bil­dungs­qua­li­tät.

Aus der grenz­über­schrei­ten­den „ober­pfäl­zisch-eger­län­di­schen Geburts­hei­mat“ wur­de ich in den „Stamm­kreis der Wit­tels­ba­cher Aich­ach-Fried­berg“ ver­trie­ben. Als „baye­risch-böh­mi­scher Bil­dungs­for­scher“ erar­bei­te­te ich im „For­schungs­in­sti­tut Mering“ Stu­di­en über „bezie­hungs­rei­che baye­ri­sche und böh­mi­sche Bil­dungs­re­gio­nen“. Die „Baye­risch-Tsche­chi­sche Lan­des­aus­stel­lung – Kai­ser Karl IV.“ för­der­te die „baye­risch-böh­mi­sche Bewusst­seins­bil­dung“. Als the­ma­ti­sche Fort­set­zung ist nun seit mei­nem 90. Geburts­tag am 11. März 2017 auch das vor­lie­gen­de E-Book aus www.mering.de Now­eya­na bzw. über www.waldemar-nowey.de abruf­bar. Druck­ex­em­pla­re sind dem­nächst sowohl aus dem „Biblio­theks­ver­bund Bay­ern www.bib-bvb.de“ wie auch aus der „Tsche­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek www.nkp.cz“ aus­leih­bar. Auch die „Karls­uni­ver­si­tät-Kle­men­ti­num“ in Prag betreut 62 Bücher.

Kul­tus­mi­nis­ter Dr. Lud­wig Spa­en­le ver­lieh der „grenz­über­schrei­ten­den Bil­dungs­re­gi­on Cham“ – mei­ner „ers­ten Hei­mat“ – und der „Bil­dungs­re­gi­on Wit­tels­ba­cher Land“ – mei­ner „zwei­ten Hei­mat“ – „Qua­li­täts­sie­gel“. Die „Baye­ri­sche Lan­des­aus­stel­lung 2020“ kommt mit dem Mot­to „Die frü­hen Wit­tels­ba­cher“ auch in das „Wit­tels­ba­cher Land“, in das ich als Spät­heim­keh­rer 1950 heim­kehr­te. Sie­he E-Book: „Spä­te Heim­kehr nach Mer­ching an der Paar im Wit­tels­bach­er­land“. Seit 1964 woh­ne ich in Mering. Zu sei­ner „950-Jahr-Fei­er“ und „100 Jah­re Markt­er­he­bung“ schrieb ich das E-Book: „Hun­dert Jah­re Markt Mering mit tau­send­jäh­ri­ger Geschich­te“, die 2021 auch „gefei­ert“ wird. Drei Haupt­al­tä­re der St. Micha­els­kir­che schuf der wit­tels­ba­chi­sche kur­fürst­li­che Hof­ma­ler Wen­zes­laus Franz Leo­pold Prie­cz aus Prag. Mein Merin­ger Schü­ler Micha­el Dosch initier­te die neue Nepo­muk­sta­tue an der Paar­brü­cke. Sie erin­nert mich an die „gro­ße Karls­brü­cke“ Kai­ser Karls IV. in Prag, an die nach­ge­bau­te „klei­ne Karl­brü­cke“ in mei­nem Bür­ger­schul­ort Wei­ßen­sulz im Böh­mer­wald und an den „Dop­pel­ne­po­muk im Schön­se­er Land“, der frie­den­stif­tend nach Böh­men und nach Bay­ern inmit­ten Euro­pas schaut.

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