»40 Jah­re Eger­land-Kul­tur­haus«
Son­der­aus­stel­lun­gen im »40-jäh­ri­gen Eger­land-Kul­tur­haus« erin­nern mich an die musi­sche Bil­dungs­ar­beit an der Ege­rer Leh­rer­bil­dungs­an­stalt. Die Kunst­ga­le­rie zeigt Wer­ke mei­nes Klas­sen­ka­me­ra­den, des ver­stor­be­nen Kunst­ma­ler­pro­fes­sors Roland Dörf­ler. Auf einer »Schön­ba­cher Gei­ge« spiel­te ich einst  im LBA-Orches­ter unter Pro­fes­sor Dienel im Ege­rer Stadt­thea­ter (sie­he anbei 21.-23. Juni 2013). Eine Son­der­aus­stel­lung ver­an­schau­licht »140 Jah­re Schön­ba­cher Gei­gen­bau­schu­le«.


Her­kunft und Hin­kunft des Eger­lan­des
Das E-Book »Grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis« beschreibt die Ent­wick­lung des Eger­lan­des zwi­schen Bay­ern und Böh­men. Die Sied­lungs­ge­schich­te ver­deut­licht auch »Die Her­kunft der Fami­li­en­na­men aus dem Eger­land«, ein Vor­trag von Prof. Dr. Her­wig Bai­er. Aus dem Sechs­ämter­land um Marktredwitz/Rawetz brach­te einst Lamin­ger von Alben­reuth »Rawet­zer« als Neu­sied­ler in sei­nen neu­en »Guts­be­sitz Hei­li­gen­kreuz« mit. So kamen mei­ne müt­ter­li­chen Vor­fah­ren namens »Rebit­zer« in mei­nen Geburts­ort Neu­bäu, in das süd­li­che Eger­land des nörd­li­chen Böh­mer­wal­des (Buch)-Link zu E-Book: »Grenz­über­schrei­ten­de Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis«!  Neu­sied­ler (»Now­eys«) kamen aus dem »Bai­ri­schen Nord­gau«, der heu­ti­gen Ober­pfalz »mit ihrer Mund­art« in die Böh­mer­wald­dör­fer. Der »durch­läs­si­ge Böh­mer­wald« war auch kei­ne Dia­lekt­gren­ze.  

 

Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis

Grenz­über­schrei­tend fand bereits am 24./25.Oktober 1994 an der UNI-Fakul­tät Cheb/Eger das AEK-Sym­po­si­um »Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egrensis/Region a vzdĕlává­nί Bil­dungs­re­gi­on« statt. Hoch­ran­gi­ge tsche­chi­sche und deut­sche Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft dis­ku­tier­ten auf dem Podi­um.

In Fort­set­zung dazu befass­te sich am 4.November 1995 mein »AEK-Podi­um« im Har­mo­nie­saal Wald­sas­sen und die Lite­ra­tur­aus­stel­lung »Now­eya­na« vom 3.Oktober bis 6.November 1995 im Rat­haus mit »Stift­land und das Eger­land« und „Euro­päi­sche Bil­dungs­brü­cken“ (Bücher). Die grenz­über­schrei­ten­den Ver­an­stal­tun­gen wur­den vom Baye­ri­schen Fern­se­hen (Dr. Flem­mer) über­tra­gen, auch mit Pro­fes­so­ren der Uni­ver­si­tä­ten Bay­reuth und Plzeň, MDgt Dr. Witt­mann (Kul­tus­mi­nis­te­ri­um) und  Schul­amts­di­rek­tor Spreit­zer, mit Bischof Rad­kovs­kỳ (Pilsen/Plzeň) und Äbtis­sin Lae­ti­tia Fech beim Got­tes­dienst in der Basi­li­ka. Archiv­di­rek­tor PhDr. Jaro­mίr Boháč berich­te­te über mein Stu­den­ten­wohn­heim im  Fran­zis­ka­ner­klos­ter und die Leher­er­bil­dungs­an­stalt, an der ich von 1941 bis 1944 stu­dier­te.

 

»Fried­hö­fe der Vater­häu­ser und Mut­ter­kir­chen«
Kürz­lich besuch­te ich wie­der­um mit mei­nen Enkeln das »unter­ge­gan­ge­ne Neu­bäu« (Link zum Bericht). Dr.Peter Rojik aus Graslitz/Kraslice berich­tet im Eger­land-Kul­tur­haus aus­führ­lich über: »Die Ver­wand­lung eines Eger­län­der Dor­fes« und Prof.Dr.Wilfried Hel­ler über: »Geschichts­kennt­nis­se der heu­ti­gen Bevöl­ke­rung«. Erich Wetz­ka, Hel­mut Kindl und Roland Ham­mer­schmid  schil­dern ein­drucks­voll Erleb­nis­se von »Spät­aus­sied­lern im Bund der Egha­lan­da Gmoin e.V.«. Erich Wetz­ka dan­ke ich beson­ders auch für die Bil­der zu mei­nen Home­page-Berich­ten.

 

Kriegs- und Ver­trei­bungs­to­te auf dem Sol­da­ten­fried­hof in Eger/Cheb
Nach der Kranz­nie­der­le­gung beim Ehren­mal beten wir für Kriegs- und Ver­trei­bungs­to­te und ich nach­denk­lich auch  für ver­stor­be­ne Mit­ge­fan­ge­ne in kau­ka­si­schen Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­gern (Buch)-Link zum E-Buch »Kriegs­grä­ber mah­nen zum Frie­den…« . Von dort kam ich erst 1950 als Spät­heim­keh­rer nach Mer­ching bei Augs­burg zu mei­ner ver­trie­be­nen Fami­lie zurück. (Buch)-Link zum E-Book »Mer­ching an der Paar …« . Die aus­ge­druck­ten E-Books: »Kriegs­grä­ber mah­nen zum Frie­den und erin­nern an Krieg -Ver­trei­bung - Gefan­ge­schaft - Heim­kehr«  und  »Mer­ching an der Paar im Wit­tels­bach­er­land« über­reich­te ich AEK-Vor­sit­zen­den Albert Reich und Bun­des­kul­tur­wart Dr. Wolf-Die­ter Ham­perl für die »Stu­di­en­bü­che­rei im Eger­land-Kul­tur­haus«.

 

Erin­ne­rung hat Zukunft
Hei­mat­pfle­rin Dr. Zuzana Fin­ger spricht über »Fran­zens­bad, wie es war«. Das Kam­mer­or­ches­ter Budweis/České Budĕjo­vice spielt im Park­ca­fé Sado­vá Kavár­na »Eger­land­wei­sen« für den »Arbeits­kreis Eger­län­der Kul­tur­schaf­fen­der e.V.« : www.aek-ev.de .

In Pra­ger und Bud­wei­ser Kaser­nen war ich 1945 Rekrut. Die Uni­ver­si­tät Čes­ké Budějovice/Budweis über­setz­te aus »Jugend zwi­schen Krieg und Frie­den« ins Tsche­chi­sche . Die Tsche­chi­sche Nationalbibliothek/Klementinum betreut zur­zeit 62 Bän­de aus der »Now­eya­na« (Link). Als Leher­stu­dent fuhr ich mit dem Zug von 1941 bis 1944 vom Bür­ger­schul­ort Wei­ßen­sulz und Eger hin und zurück, auch durch die Bahn­sta­ti­on Bad Königs­wart. 2013 erin­nert eine Füh­rung durch das nahe­lie­gen­de ver­staat­lich­te »Schloss Met­ter­nich«, jetzt »Zámek Kynžvart«, an euro­päi­sche Geschich­te. Fürst Met­ter­nich war maß­ge­ben­der Mit­ge­stal­ter beim »Wie­ner Kon­gress 1815«. Die gegen­wär­ti­ge Finanz­kri­se for­dert die »Euro­päi­sche Uni­on« her­aus. Nach­hal­ti­ge Euro­pa­po­li­tik bedarf auch »euro­pa­päd­ago­gi­scher Per­spek­ti­ven inmit­ten Euro­pas«, zumal in der »Grenz­über­schrei­den­den Bil­dungs­re­gi­on Eure­gio Egren­sis«. In der Pfarr­kir­che Bad Königswart/Lázně Kynžvart  bete­ten wir in einer Abend­mes­se mit Geist­li­chen Rat Hans-Josef Bösl für ein fried­li­ches Euro­pa.